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B.A.R.F. kommt ursprünglich aus den USA und bedeutet, frei übersetzt, Biologisch Artgerechte Rohfütterung, d. h. man versucht die Katze so naturnah, wie nur irgend möglich zu ernähren.

Wenn man sich die natürliche Ernährung von Katzen einmal ansieht, dann bedeutet das zum einen natürlich Fleisch und zwar in roher Form. Schließlich hat wohl noch niemand eine Katze bei der Jagd beobachtet, die sich ihre Maus erst mit Hilfe eines Bunsenbrenners oder einer ähnlichen Einrichtung durchgart, bevor sie verspeist wird.

In Tierparks hat sich diese Erkenntnis schon lange durchgesetzt, im Heimtierbereich leider noch nicht, obwohl zwischen dem Verdauungssystem einer Hauskatze und dem einer Kleinkatze eigentlich kein Unterschied besteht.

Der Verdauungstrakt unserer Stubentiger ist genau auf ihre naturnahe Ernährung, also auf rohes Fleisch, ausgerichtet. Dazu gehören beispielsweise der für einen Fleischfresser typische kurze Darm und die aggressive Magensäure, die Salmonellen und ähnlichen üblen Gesellen bei einer gesunden Katze im Normalfall keine Chance lassen.

Die Katze frisst in freier Wildbahn jedoch nicht nur „Mausschnitzel“, sondern die ganze Maus. Die naturnahe Ernährung besteht also zudem auch aus allen anderen Bestandteilen des Beutetieres, wie den Knochen, Haut und Fell, den Innereien (Leber usw.), dem Gehirn, Fett und Blut, Knorpeln und dem Magen samt Inhalt.

Daher muss auch beim Katzen barfen darauf geachtet werden, nicht einfach nur Fleisch zu füttern, sondern mit Hilfe von Supplementen ein komplettes Beutetier nachzubauen. Würde man nur reines Muskelfleisch füttern, käme es zu schwerwiegenden Mangelerscheinungen.


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Anika

Katzenpersonal bei Haustiger
Anika Abel ist Gründerin des Haustiger-Magazins und hilft Katzenhaltern als Dozentin der Online-Akademie Katzvard, ihr Wissen über Samtpfoten zu erweitern. Die überzeugte Frühaufsteherin engagiert sich für Ataxiekatzen und träumt oft von 48-Stunden-Tagen. Folge der dreifachen Gefrierschranköffnerin auf Facebook, Twitter oder Google+.