Katzenbücher, Rezensionen

Buchrezension: Die Lauscherin im Beichtstuhl (Andrea Schacht)

Geschätzte Lesezeit: 1 Minute, 37 Sekunden

Mirza, die schlaue Klosterkatze, ermittelt in einem wahrlich fellsträubenden Kriminalfall!

Kloster Knechtsteden, im Jahr des Herrn 1502. Mirza, die dreifarbige Klosterkatze, kennt sämtliche Schleichwege zu Beichtstühlen, Zellen und Kellergewölben. Als eines Tages Gewalt und Verderben in die friedliche Welt des Klosters einbrechen und es sogar zu einem Mordversuch kommt, kann die schlaue Ermittlerin auf Samtpfoten – unterstützt von »ihrem« Bibliothekar Pater Melvinius – die Quelle des Bösen aufdecken und altes Unrecht wieder gut machen …

Ein spannender und höchst origineller historischer Katzenkrimi – der Krimifans und Freunde der Samtpfoten begeistern wird. (Quelle: amazon.de).

Allgemeines zum Buch

Taschenbuch: 480 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (20. März 2006)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442362636
ISBN-13: 978-3442362639
Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,6 x 3,8 cm

Meine Meinung

Mirza ist eine dreifarbige Katze mit roten Ohren, die bei der alten Moen lebt. Nach deren Tod wird sie von dem ihr zunächst ziemlich unsympathischen Meiko entführt und ins Kloster Knechtsteden gebracht, wo sie sich in der Bibliothek der Mäusejagd widmen soll, da die frechen Nager die wertvollen Bücher regelmäßig zerstören. Pater Melvinius, der Bibliothekar, nimmt sie sehr freundlich auf, sie darf mit im Bett schlafen, er teilt ihr Essen mit ihr und nach einiger Zeit darf sie die Bibliothek auch verlassen.

Draußen trifft sie auf die anderen Katzen im Kloster, den faulen Küchenkater Engelbert, die Stallkatzen Laus und Wanze und auf Diabolo, den großen, einäugigen schwarzen Kater und auf die weise Luchsin Raguna. Aber auch auf Menschen, die sie schätzt, wie den Maler Clemens und seine Schwester Kristin und auf Katzenhasser wie den bösen Diakon Arnoldus, der ihr nach dem Leben trachtet. Und schnell ist sie in die haarsträubenden Ereignisse verwickelt, die im Kloster vor sich gehen. Da gibt es eine Verwechslungsgeschichte, einen Mordanschlag, Märchenhaftes, ein altes Unrecht, das mit Mirzas Hilfe beglichen wird, und einiges mehr. 

Ich habe das Buch gerne gelesen, wer jedoch einen spannenden Krimi erwartet, wird eher enttäuscht. Es ist vielmehr eine Mischung aus historischem Roman, Katzengeschichte, Märchen und Kriminalroman, sehr leicht zu lesen, unterhaltsam (besonders die Beschreibung der begriffsstutzigen Menschen aus Katzensicht), aber in meinem Augen eher nette Lektüre für einen ruhigen Urlaubstag oder ähnliches. Man weiß eigentlich nach der Hälfte des Buches schon, wie es am Ende ausgeht. Nichtsdestotrotz für Katzenfans eine absolute Leseempfehlung.

Zum Buch: Die Lauscherin im Beichtstuhl: Eine Klosterkatze ermittelt – Roman

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