Beschäftigung Haltung und Erziehung

Video: Clickertraining mit Katzen

Katzen sind unerziehbar, hört man häufig und lassen sich schon gar nicht abrichten, wie Hunde. Das stimmt, sind ja schließlich Katzen. Dennoch kann man den Stubentigern so einiges beibringen.

Ein tolles Beispiel dafür ist Kater Filou:

Viel Spaß beim Ansehen.

Like
Like Love Haha Wow Sad Angry
  1. Ich halte das mit dem „Katzen kann man nix beibringen“ für das typische Halbwissen, welches man täglich in den Tierforen lesen kann.

    Wer sich mit seiner Katze sehr viel beschäftigt, diese dann auch zum spielen zum erkunden von immer wieder neuen Dingen anregt, der hat als Resultat am Ende natürlich auch eine sehr kreative und vorallem zufriedene Katze.

    Neben dem täglichen spielen mit der Katze, halte ich es auch für sehr wichtig, der Katze immer wieder mal kleine Denkaufgaben zu geben. Erweitern kann man das dann auch, indem man der Katze einfach mal versucht etwas beizubringen.

    Ich bin eine dieser Personen die sich nicht mit dem „Experte sagt: Nein, Katzen kann man nix beibringen!“ zufrieden gegeben hat. Es hat mich viel mehr dazu animiert es zu probieren. Mein Fazit ist: Sitz, Pfötchen und Erdmännchen beibringen, hat nicht viel länger gedauert, als es meinen damaligen sehr eigenwilligen Hund beizubringen.

    Gut, meine Katze ist auch so eine, die von alleine herausgefunden hat, wofür eine Türklinke ist oder wie man Schränke auf macht um einen Kuschelplatz in der Wäsche zu finden. Und sie versteht was es bedeutet, wenn die Lüfter vom Computer plötzlich kein Geräusch mehr von sich geben (Der Dosenöffner hat nun vielleicht mehr Zeit).

    Katzen mögen sicherlich einen eigenen Kopf haben, aber das bedeutet ja wiederum nicht, dass sie nicht vielleicht auch was lernen oder beschäftigt werden wollen. Die sehen das auch als Spiel. Das ist meine Meinung.

    Ich kann es nur jedem empfehlen mal zu probieren. Was im Internet von Person zu Person in die Foren getragen wird, muss nicht immer stimmen.

    Ja, ich finde Katzen sind komplizierter als Hunde, wenn es um lernen geht. Natürlich muss die Katze erstmal wollen aber man kann es ja Schrittweise angehen um die Katze nicht zu überfordern.

    Aber das Gerücht es würde nicht gehen, kommt wohl eher daher, dass nicht die Katzen zu wenig Ausdauer haben, sondern die Besitzer selbst.

    Als Gitarrist kann ich da einen sehr guten Vergleich bringen, auch wenn der nun aus einer ganz anderen Ecke stammt. Einige meiner Freunde sind am Gitarre lernen gescheitert, weil sie sich gedacht haben, dies würde möglich sein in Wochen. Da sie dann aber irgendwann merken, braucht viel mehr Zeit, wird der Plan abgebrochen, weil das lernen als störend und zeitraubend empfunden wird.

    Geht nicht, gibt es nicht. Wer etwas vor hat und dies auch durchzieht, hat zumindest eine kleine Chance, zu sehen ob es was wird.

    Wiegesagt hab ich mich dahingehend mit meiner Katze beschäftigt. Sie ist vielleicht noch nicht reif für den Zirkus, aber sie kann nun einige Dinge, die andere Katzen nicht können.

    Ich halte das ganze mit dem „Katzen etwas beibringen“ nicht für ein Pflichtprogramm. Das muss jeder für sich selbst wissen. Dennoch würde ich es jeder Zeit empfehlen. Es ist einfach schön zu sehen, wie sich eine Katze in solche Spielchen einlässt und dadurch auch immer mehr Ausdauer für neue Denkaufgaben entwickelt. 🙂

    PS: Ich habe nicht Clickertraining gemacht, sondern die alte Methode mit den Leckerlis. Und es funktioniert.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: