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Cornell University: Hauterkrankungen bei Katzen

An der Cornell University wurden Fälle von Hauterkrankungen bei Katzen zwischen den Jahren 1988 bis 2003 betrachtet, in Prozent aufgeschlüsselt und Geschlecht, Alter und Rasse der Katzen verglichen. Als Grundlage dienten die Aufzeichnungen der veterinärmedizinischen Lehrklinik der Universität. Im genannten Zeitraum wurden dabei von insgesamt 22.135 Katzen insgesamt 1407 Tiere mit Hauterkrankungen vorgestellt.

Hier ein kleiner Überblick über die 10 häufigsten Hauterkrankungen bei den untersuchten Tieren:

1) Allergie: Bei 298 Katzen (15,8 Prozent) war eine Allergie ursächlich.
2) Atopische Dermatitis: Bei 194 Katzen (10,3 Prozent) lag eine atopische Dermatitis vor.
3) Bakterielle Infektionen: Bei 189 Katzen (10 Prozent) lag eine bakterielle Foliculitis/Furunulose vor.
4) Ohrräude: Bei 115 Katzen (6,1 %) trat eine Ohrräude auf.
5) Flohbefall: Flohbefall war bei 99 Katzen (5,2 %) für die Dermatose verantwortlich
6) Katzenakne: Feline Kinnakne lag bei 74 Katzen (3,9 %) vor.
7) Flohbissallergie: Bei 70 Katzen (3,7 %) kam es zu einer Allergie auf Flohbisse.
8) Medikamentenunverträglichkeit: Bei 56 Katzen (3,0 %) lag eine Unverträglichkeit gegenüber Medikamenten vor, die sich auf der Haut zeigte.
9) Idiopathischer EG-Komplex: Der Eosinophile-Granulom-Komplex kam bei 55 Katzen (2,9 %) vor.
10) Abszess: 51 Katzen (2,7 %) litten unter einem Abszess.

Insgesamt wurden 32,7 Prozent aller felinen Dermatosen durch Allergien aller Arten verursacht. Besonders häufig waren Colourpoint-Katzen (Himalayan-Katzen) und Kater (kastriert und unkastriert) betroffen. Auffallend selten traten Dermatosefälle bei Katzen unter zwei Jahren und weiblichen Tieren (sowohl kastriert als auch unkastriert) auf.

Quelle: Feline dermatology at Cornell University: 1407 cases (1988-2003).

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