Katzenhaltung

Keine Katzen als Weihnachtsgeschenk

Jedes Jahr dienen Katzen und auch viele andere Tiere, vor allem Nager und Kaninchen, als ganz besonderes Geschenk unter dem Weihnachtsbaum.

Mit einem schönen Schleifchen um den Hals werden die Haustiere als ganz spontanes, besonderes Geschenk überreicht, ohne dass man sich im Vorfeld genauer darüber informiert hat, was eigentlich auf einen zukommt.

Vielleicht fragt sich jetzt mancher, was dagegen spricht, eine Katze zu Weihnachten zu verschenken. Nun, zum einen sind unsere Fellnasen keine Dinge, sondern Begleiter und oftmals auch Freunde, die uns im Idealfall die nächsten 15 bis 20 Jahre oder sogar noch länger begleiten.

Mit der Anschaffung gehen wir eine Verpflichtung und Verantwortung ein und man sollte sich daher im Vorfeld gut überlegen, ob man wirklich die Zeit und die Möglichkeiten hat, Katzen ein gutes Zuhause zu bieten.

Gerade wenn es sich bei der Katze um ein Überraschungsgeschenk handelt, weiß man oft nicht, ob die Freude nicht nur von kurzer Dauer ist oder ob der/die Beschenkte nicht viel lieber einer anderen oder gar keiner Mieze ein neues Zuhause gegeben hätte. Eigentlich schon Grund genug, um keine Tiere als Überraschung zu verschenken, weder zu Weihnachten noch zu anderen Gelegenheiten.

Darüber hinaus herrscht an Weihnachten in den meisten Familien zwangsläufig Trubel. Die Familie, Eltern und Verwandten kommen zu Besuch oder müssen besucht werden, was bedeutet, dass die Katze, die durch die neue Umgebung bereits genug gestresst ist, entweder sofort mit vielen fremden Personen konfrontiert wird oder gleich für längere Zeit allein das Haus hüten muss. Beides ist der Eingewöhnung nicht wirklich förderlich.

Auch die auf Weihnachten folgende Knallerei an Silvester bedeutet in der Eingewöhnungsphase noch weiteren Stress, den man ganz leicht vermeiden kann, indem man die neue Samtpfote erst zu sich holt, wenn wieder Ruhe im trauten Heim eingekehrt ist.

Wenn Sie dennoch eine Katze schenken wollen:

Wenn im Vorfeld bereits über eine Katze (bzw. zwei) gesprochen wurde, das Für und Wider gründlich abgewogen wurde und alle Familienmitglieder mit dem Einzug der pelzigen Gesellen einverstanden sind, ist es gerade wenn auch Kinder involviert sind, eine gute Idee eine Stoffkatze unter den Weihnachtsbaum zu setzen, die quasi als kleiner Vorgeschmack auf die neuen Mitbewohner dient. Einen ähnlichen Zweck erfüllen Teile der Grundausstattung für die neuen Tiere bzw. ein Gutschein dafür. Schließlich sind auch hier die Geschmäcker verschieden.

Zu diesem Thema wurde auch die Aktion: Keine lebenden Tiere unter den Weihnachtsbaum ins Leben gerufen, auf die ich an dieser Stelle noch einmal aufmerksam machen möchte.

Wäre schön, wenn sich der eine oder andere noch daran beteiligt.

Wie steht ihr zu dem Thema?

(Bild: (c) Janine Briesemeister / pixelio.de)

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