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Trauer um Tiere pietätlos?

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Kreuze am Wegesrand sind für viele Menschen bereits stetige Begleiter am täglichen Arbeitsweg. Manche sieht man vielleicht schon gar nicht mehr, ist man doch schon so oft daran vorbeigefahren. All diese Kreuze haben nur einen Zweck. Sie sollen die Trauer der Angehörigen zeigen, die den Verlust eines lieben Menschen durch einen Verkehrsunfall zu beklagen haben. Darüber hinaus sollen sie aber auch oft Mahnmal sein, für diejenigen, die nur zu gerne die vorhandenen Geschwindigkeitsbegrenzungen missachten oder auch sonst unvernünftig unterwegs sind.

Nun werden diese Kreuze für Menschen ohne Weiteres geduldet, bei Tieren sieht der Fall jedoch scheinbar ganz anders aus. So sind Kreuze für im Straßenverkehr verstorbene Tiere eher weniger beliebt, wie auch ein aktuelles Beispiel aus der Gegend um Möhnesee zeigt.

Dort hatten die Besitzer der Katze Jule ein Kreuz am Straßenrand angebracht, durch das sie ihrer Trauer Ausdruck verleihen wollten.

Was denkt ihr darüber? Ist es wirklich pietätlos, wenn Tierhalter genauso um ihre geliebten Lebewesen trauern, wie sie es um einen geliebten Menschen tun würden?

Angenommen, jeder Halter einer im Straßenverkehr verstorbenen Katze würde ein Kreuz am Straßenrand anbringen, wären dann die Straßenränder stark befahrener Straßen nicht irgendwann mit Kreuzen übersät? Sollte das nicht vielleicht so sein, damit keiner mehr wegsehen kann?

Ich bin gespannt auf eure Meinung zu dieser Angelegenheit.

(Bild: (c) Rainer Sturm / pixelio.de)

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  1. es ist NICHT pietätlos. mein kater wurde 2008 überfahren und ich hab tagelang geweint. ein tier ist doch wie ein familienmitglied man hat es jahrelang an seiner seite. ich hab ihn in einer urne bei mir. jeder sollte das recht haben um das zu trauern was er liebt. auch und gerade um ein tier wenn es immer da war. und manche autofahrer sollte sich mal überlegen was sie den familien mit ihrer gedankelosigkeit antun.

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