Flüssigkeitsaufnahme ist wichtig, nicht nur für den Mensch, sondern auch für die Katze, ist sie doch neben einer artgerechten Fütterung der kleinen Raubtiere eine hervorragende Möglichkeit, um beispielsweise Nieren- und Harnwegserkrankungen vorzubeugen.
Nun sind einige Samtpfoten jedoch recht trinkfaul und nehmen zu wenig Flüssigkeit auf, was besonders fatal ist, wenn es sich um rein mit Trockenfutter ernährte Tiere handelt, die ja leider immer noch einen großen Prozentsatz der hierzulande gehaltenen Katzen ausmachen.
Aber auch mit Nass- oder Rohfutter ernährte Katzen sollten natürlich ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Daher gilt es die Samtpfoten zum Trinken zu animieren. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten.
Gebt der Katze, was sie möchte…
…zumindest was die Wahl der Trinkgelegenheit angeht. In der Regel hat jede Katze bei der Wasseraufnahme ihre Vorlieben. Die einen lieben abgestandenes Wasser, andere möchten laufendes Wasser und wieder andere bevorzugen Wasser aus allen Behältnissen, außer ihrem Wassernapf. So stehen beispielsweise Gießkannen, mit Wasser gefüllte Gläser oder auch Aquarien häufig ganz oben auf der Beliebtheitsskala.
Habt ihr herausgefunden, welche Art der Wasseraufnahme euer Stubentiger bevorzugt, könnt ihr ihm ganz einfach entgegenkommen, indem ihr dafür sorgt, das Wasser in dieser Form zur Verfügung steht. Hier kann man auch verschiedene Wasserstellen kombinieren, was bei mehreren Katzen im Haushalt ohnehin sinnvoll ist. Wunderschöne Katzenbrunnen gibt es übrigens bei Keramik im Hof.
Der richtige Ort zur Wasseraufnahme
Fast genauso wichtig wie die Wasserstelle, ist auch die Platzierung dieser. So ist es sinnvoll, nicht nur eine Wasserstelle anzubieten, sondern mehrere strategisch im Haus zu verteilen. Häufig gewöhnen sich Katzen ganz bestimmte Wege durch die Wohnung an, die immer wieder genutzt werden.
Diese eignen sich hervorragend zur Platzierung der Wasserstellen. Grundsätzlich sollten sich die Wasserstellen nicht neben dem Katzenklo oder dem Futterplatz befinden, sondern separat stehen.
Zusätzliche Flüssigkeitsaufnahme über das Futter
In freier Wildbahn nimmt die Katze 70 bis 75 % der benötigten Flüssigkeitsmenge über die Nahrung auf. Daher ist es sehr sinnvoll, B.A.R.F. oder Nassfutter noch mit ein wenig Wasser zu versehen, um der Katze zusätzliche Flüssigkeit zuzuführen.
Dazu sei erwähnt, dass eine Katze die dem Trockenfutter fehlende Flüssigkeit nie durch reines Trinken kompensieren kann bzw. das nicht wird, da sie dazu die drei- bis vierfache Menge dieses Futtermittels an Wasser zu sich nehmen müsste. Dies ist gegen die Natur der Katze und wird in den allerallermeisten Fällen nicht erreicht. Zum Thema Trockenfutter wird in nächster Zeit sicherlich noch ein ausführlicher Artikel folgen.
Wie animiert ihr eure Katzen zum Trinken?
(Bild: Cat Drinking from Sink von Dave Dugdale, learningdslrvideo.com unter der CC)
3. Dezember 2010 um 18:03 Uhr
Ich “animiere” meine Katzen zum trinken, indem ich dem Futter ganz einfach Wasser zufüge.
Ansonsten schlabbert Lili am liebsten aus der Vase auf meinem Schreibtisch. Da steckt nur ein Stengel drin – mit Wurzeln. Das Wasser ist zwar nicht frisch, aber auch nicht olle.
Liebe Grüße und vielen Dank für die vielen interessanten Beiträge!
Renate
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19. Juni 2011 um 15:11 Uhr
I am so glad that you liked my Flickr photo so much that you included it on this page. I enjoy when people use my photos, but as I noted on Flickr below each photo I let people use my photos on the condition that they provide me credit to my learningdslrvideo.com site. Please add my link when you can. Thanks, Dave