Kleinkatzen

Zahlungen an Rancher sollen Florida-Panther retten

In den letzten Jahrzehnten hat sich die Zahl der Florida-Panther verdreifacht. Nun geht den Tieren jedoch der Lebensraum aus und auch die Farmer sind von den Katzen nur wenig begeistert. Abhilfe soll nun ein Zahlungsplan bieten, im Rahmen dessen Landbesitzer $22 je Morgen erhalten sollen, damit sie den Panthern notwendigen Lebensraum zur Verfügung stellen. Nach Schätzungen beträgt die Zahl der Florida-Panther aktuell etwa 100 bis 180 Tiere, es seien jedoch zweimal so viele Tiere – aufgeteilt auf mehrere Populationen – nötig, damit die Katzen auf der Liste der bedrohten Tierarten herabgestuft werden können. Außerdem kommen immer wieder Panther zu Tode, meist durch Autos. Allein dieses Jahr bereits siebzehn Tiere.

Damit sich die Bestände wirklich erholen können, ist die Hilfe der privaten Landbesitzer nötig. Jedoch ist der Florida-Panther bei vielen Farmern nur ungern gesehen, da die Tiere auch Jagd auf Rinder, Ziegen, Hühner und Truthähne machen. Vorerst ginge es um ein Pilotprojekt über drei Jahre, das sich an 10 % des gewünschten Terrains in privaten Händen richtet und für das ein Gesamtbetrag von etwa 1,5 Millionen Dollar zur Verfügung stehen soll.

Der Florida-Panther, eine Puma-Population, galt zwischenzeitlich schon einmal als ausgestorben, wurde jedoch 1972 wiederentdeckt. Die Katzen sind für Pumas eher klein, mit intensiv rot gefärbtem Fell.

Weitere Informationen: Florida Panthers rebound as wildlife service offers ranchers payment plan

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