Tierschutz

Zielgerichtetes Kastrationsprojekt war sehr erfolgreich

Wie eine neue Studie zeigt, konnten in Florida durch ein umfassendes Kastrationsprojekt große Erfolge erzielt werden. Die Zahl der Tiere, die ins Tierheim gebracht und dort eingeschläfert wurden, ging deutlich zurück. Es wurde untersucht, ob es möglich ist, genug Katzen unfruchtbar zu machen, um ihren „Zulauf“ zu den Tierheimen zu reduzieren. Hier und da einige Katzen unfruchtbar zu machen, zeigte keine große Wirkung, daher wollten die Forscher ein konkretes Gebiet auswählen und dort alle Ressourcen in den Ring werfen. Das Programm wurde auf ein Gebiet im Alachua County mit einer großen Streunerpopulation ausgerichtet und in dessen Rahmen über 2300 Streunerkatzen bzw. etwa 54 % der geschätzten Streunerkatzenpopulation in diesem Gebiet unfruchtbar gemacht. Danach wurden die Katzen wieder an ihrem ursprünglichen Standort freigelassen oder adoptiert.

In Folge ging die Zahl der Katzen, die ins lokale Tierheim gebracht wurden, um 70 % zurück (von 13 auf 4 Katzen ja 1000 Einwohner). Das Einschläfern der Katzen ging um 95 % (von 8 auf weniger als 1 je 1000 Einwohner) zurück. Im restlichen County ging laut der Studie, die im „Veterinary Journal“ veröffentlicht wurde, die Anzahl der Tierheimabgaben um 13 % zurück und die der Katzen, die eingeschläfert wurden, um 30 %. Die Forscher gehen nach diesen Ergebnissen davon aus, dass durch gezieltes Unfruchtbarmachen das Leben einiger der Millionen Katzen und anderer Tiere, die in den Tierheimen in den Vereinigten Staaten jedes Jahr eingeschläfert werden, gerettet werden könnte.

Weitere Informationen: Neutering project curbed feral cat population

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