Alle Artikel in: Mensch & Katze

Mauri ist da

Wie ja die meisten von euch wissen, bestand das Bürokatzenpersonal der Haustiger-Redaktion seit Ende März nur noch aus zwei Katzendamen. Daran hätte sich wahrscheinlich in nächster Zeit auch nichts geändert. Geguckt habe ich zwar immer wieder mal so halbherzig, aber irgendwo habe ich mir gedacht “Wenn die Zeit gekommen ist und es so sein soll, dann findet dich schon wieder eine.” Und so war es dann auch und so mehr oder weniger ein Déjà-vu. Wieder ein Findelkind, wieder eigentlich noch viel zu klein (5-6 Wochen alt zu dem Zeitpunkt), wohl schon mindestens eine Nacht allein, wirklich klapperdürr, viele Untermieter, bisschen Katzenschnupfen, keine selbstständige Futteraufnahme. Wer uns schon eine Weile verfolgt, weiß, das hatten wir alles schon und nicht nur einmal. Nur dieses Mal ist es ein Kater (und nicht dreifarbig :-) ). Also (war abends) erstmal telefoniert, ordentliche Aufzuchtmilch organisiert (Fläschchen und was man sonst so braucht, haben wir ja da), Concealer zum Abdecken der zu erwartenden Augenringe besorgt und “auf in den Kampf”. So grob weiß man ja nach einigen Knilchen, was einen so …

R.I.P. Fanny: *11.04.2011 – + 23.03.2016

Liebe Fanny, viele Kreaturen wandeln hier auf Erden und wir haben das Glück, unseren Weg hier mit einigen ganz besonderen teilen zu dürfen. Einige davon begleiten uns sehr lange, andere gehen nur eine kurze Zeit mit auf dem gemeinsamen Weg. Aber allen gemein ist es, dass sie im Herzen einen ganz großen Platz einnehmen. Du warst eine davon. Danke, dass wir deinen Weg hier begleiten durften! Ohne dich hätten wir nie gewusst, wie laut eine kleine Katze knurren kann. :-)

DIY: Hauskater Amadeus

Viele Katzenfreunde haben nicht nur Spaß an echten Fellknäulen, sondern lassen sich auch für alles mögliche andere rund um die Katze begeistern. Das können Dekofiguren sein (Anm. Emma: Die Katz’ wunderbar zerdeppern kann * putz * ), Bilder mit Katzenmotiven, Puzzles, Kleidungsstücke oder auch Handarbeiten. An einer solchen habe ich mich – als Ausgleichsprogramm zur vielen Bildschirmarbeit (ich brauche immer irgendwas in den Fingern) – versucht und möchte euch diese heute gerne zeigen. Es handelt sich um den Hauskater „Amadeus“.

Warum du mich gerne Versagerin nennen darfst…

Es gibt viele Versager wie mich, vielleicht mehr als man denkt. Ein Großteil der langjährigen Pflegestellen, die ich kenne, sind über kurz oder lang in den Club eingetreten und haben sich bei mindestens einer anvertrauten Katze (oder auch einem anderen Tier) entschieden, es zu behalten. Auch ich zähle dazu. Vielleicht nicht so ganz im klassischen Sinn, aber nichtsdestotrotz. Die Rede ist von Pflegestellenversagern, auch kurz als PSV bezeichnet. Ein Zeichen von Schwäche oder Unfähigkeit? Versagen oder Tierliebe? Die zugegeben vielleicht auch ein wenig arrogante Einstellung, das entsprechende Tier könne es woanders nie so gut haben, wie bei einem selbst? Vielleicht. ;-) Entscheide selbst, wenn ich dir heute eine unserer Geschichten erzähle.

„Is doch nur ne Katze!“

Beschäftigt man sich ein bisschen eingehender mit Katzen und ihren besonderen Bedürfnissen, sei es was die Ernährung angeht, die Gestaltung der Wohnung oder selbstgemachtes Spielzeug hört man ihn häufig, den Ausspruch. Aber auch, wenn man in manchen Monaten das Gehalt mehr oder weniger direkt an den Tierarzt überweist oder um die verstorbene Katze trauert, wie um einen Menschen. “Ist doch nur ne Katze!” Eben.

Interview: Katzen und Feuer – richtiges Verhalten im Brandfall

Im Gespräch mit anderen Katzenhaltern, ganz gleich, ob online oder offline taucht die Frage immer wieder auf. “Plant ihr für den Notfall?”, “Habt ihr euch schon einmal darüber Gedanken gemacht, was mit euren Tieren passiert, wenn bei euch zu Hause ein Feuer ausbricht?” usw.. Ich habe und habe gottseidank auch jemanden gefunden, der mir meine neugierigen Fragen beantwortet. ;-) Haustiger: Hallo Ingo, erzähl doch mal ein wenig von dir, damit unsere Leser auch wissen, mit wem sie es zu tun haben. Ingo: Mein Name ist Ingo Behring, 43 Jahre alt. Ich bin seit über fünfundzwanzig Jahren bei der Feuerwehr aktiv, zum einen bei der Freiwilligen Feuerwehr in Bad Driburg und seit 1997 bei der Berufsfeuerwehr. Daneben bin ich Autor des Buches „112- der tägliche Wahnsinn“.