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Zahnwechsel bei Katzen – vom Milchgebiss zu den bleibenden Zähnen

Nicht nur u. a. der Mensch, sondern auch die Katze hat ein Milchgebiss, das im Zuge des Erwachsenwerdens nach und nach durch bleibende Zähne ersetzt wird. Die ersten Milchzähne brechen meist im Alter von zwei bis drei Wochen durch, mit acht Wochen ist das Milchgebiss, das aus 26 Zähnen besteht, im Regelfall vollständig. Mit etwa vier bis sechs Monaten folgt der Zahnwechsel der Katze, währenddessen die Milchzähne von den nachstoßenden, bleibenden Zähnen verdrängt werden. Diese sorgen im Normalfall für eine Auflösung der Milchzahnwurzel und die Milchzähne fallen aus. Die Molare (hintere Backenzähne) fehlen beim Milchgebiss und erscheinen erst beim bleibenden Gebiss, das dann aus 30 Zähnen besteht. Der Zahnwechsel ist in der Regel spätestens in einem Alter von acht Monaten abgeschlossen.

Die Munchkin Cat – auf kurzen Beinen durch die Welt

Munchkins, die Katzen mit den Dackelbeinen, sind hier in Deutschland bisher noch sehr selten anzutreffen. Viele Katzenhalter sehen die Munchkin als Qualzucht und würden ein Verbot der Zucht gutheißen. Halter der Katzen und auch manche Tierärzte sind jedoch der Meinung, die Munchkin hätte durch die kürzeren Beine keine besonderen gesundheitlichen Probleme zu erwarten, wie es zum Beispiel bei Dackeln (also Hunden mit ähnlichem Körperbau) häufig der Fall ist.

Die norwegische Waldkatze

Die Nationalkatze Norwegens, die Norsk Skogkatt, gehört zu den natürlichen Rassen, ist jedoch keine Wildkatze. Norwegische Waldkatzen gelten als kräftig und robust und können meist besser klettern und höher springen als „normale“ Hauskatzen. Besonders bemerkenswert ist ihre Fähigkeit mit dem Kopf voraus in Spirallinie von Bäumen zu klettern.

Die Sibirische Katze

Wunderschön anzusehen und ein echter „Naturbursche“ ist die Sibirische Katze, die ursprünglich aus Russland und der Ukraine kommt. Dort ist sie unter dem Namen Sibirskaja Koschka bekannt. Auch im deutschsprachigen Raum erfreut sich die Sibirische Katze steigender Beliebtheit.

Dauerrolligkeit bei Katzen

Immer wieder kommt bei den Vorteilen einer Kastration der Kätzin der Begriff Dauerrolligkeit auf, wobei sich viele Katzenhalter darunter jedoch nicht wirklich etwas vorstellen können und diese Anomalie auch nicht wirklich ernst nehmen. Aus diesem Grund werden wir uns heute ein wenig mit der Dauerrolligkeit oder auch Nymphomanie, Follikelpersistenz oder Dauerraunze beschäftigen.