Aus aller Welt

Katzen als Nutztiere?

Dass Katzen nicht schon immer als Sofatiger zum Streicheln und Schmusen gehalten wurden, sondern vornehmlich geduldet und geschätzt wurden, weil sie Getreidelager und ähnliches von Mäusen freihielten, ist allgemein bekannt.

Allerdings muss auch heute noch manch Katze “ihren Lebensunterhalt” selbst verdienen. So gibt es, wie die “Welt” berichtet, in Tokio so genannte Katzencafés, in denen die Samtpfoten von den Großstädtern gestreichelt und gefüttert werden können.

Da viele Japaner aufgrund der Wohnsituation keine Katzen halten können, wird dieses Angebot sehr gut angenommen, auch wenn es meist nicht umsonst zu haben ist. So kostet im “Asakusa Nekoen“ eine Stunde Katzengesellschaft beispielsweise umgerechnet etwa 7 Euro + ca. 0,90 € für Futter, wenn gewünscht. Es gibt wohl auch strenge Regeln, wie mit den Miezen umgegangen werden muss. So sollen sie nicht geweckt oder getragen oder in irgendeiner Weise drangsaliert werden. Inwiefern diese Regeln für alle Katzencafés gelten und ob sie auch verfolgt werden, geht aus den Berichten leider nicht hervor.

Hier gibt es einen kleinen Einblick in ein solches Café:

Weiterführende Berichte gibt es hier:

Welt
Süddeutsche Zeitung

Was haltet ihr von so einem “Streichelzoo” mit Katzen? Tolle Idee oder Tierquälerei? Und warum?

Ich bin gespannt auf eure Meinungen.

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