Kleinkatzen

Pumas jagen Kälber, aber Menge variiert

Eine zweijährige Studie an zwei Rinderfarmen im Südwesten Floridas zeigte, dass die bedrohten Florida-Panther Kälber angreifen und töten. Jedoch variiert die Häufigkeit solcher Vorkommnisse stark abhängig von Ort und Landschaft. Lebten im Jahr 1995 nur noch 20 bis 25 Panther so stieg die Zahl 2012 bereits wieder auf 100 bis 160 Tiere an. Das Comeback der Pumas war für die Rinderfarmer aber nicht immer hilfreich.

© skeeze / www. pixabay.com

Während eine der untersuchten Farmen 10 Kälber oder 5 Prozent der Herde pro Jahr verlor, wurde auf der anderen Farm nur ein Kalb (bzw. 0,5 %) der Herde ein Opfer der Panther. Dazu kamen Kälberverluste aus anderen Gründen, jedoch sorgten die Angriffe durch die Raubkatzen für die meisten Todesfälle, wobei auch Bären, Kojoten und Geier für Kälberverluste verantwortlich zeichneten. Caitlin Jacobs, die die Studie durchführte, vermutet, dass die Lage der Farmen, einschließlich offener Flächen und der Nähe zu bewaldeten Flächen, für die unterschiedlichen Zahlen verantwortlich zeichnen.

Weitere Informationen: Panthers prey on ranchers’ calves, but amount varies, UF/IFAS research shows (IFAS News)

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