Alle Artikel mit dem Schlagwort: Glossar

Triglyceride

Triglyceride sind Fette, die aus drei Fettsäuren bestehen. Die Fettsäuren sind an ein Molekül Glycerin gebunden. Im Körper der Katze dienen die Triglyceride vor allem als Energielieferant.

Trypsin

Bei Trypsin handelt es sich um Verdauungsenzyme, genauer gesagt, Endopepitasen, die in der Bauchspeicheldrüse gebildet werden. Trypsin ist für die Spaltung von Peptidbindungen nach den basischen Aminosäuren Lysin, Arginin und modifiziertem Cystein zuständig.

Tryptophan

Bei Trypthophan handelt es sich um eine proteinogene Alpha-Aminosäure, die in Proteinen und Peptiden vorkommt. Fleisch ist demnach reich an Tryptophan.

Adjuvantien

Unter Adjuvantien versteht man, vereinfacht ausgedrückt, Wirkverstärker in Medikamenten, insbesondere in Impfstoffen. Diese sind immer dann notwendig, wenn der Anteil von Antigenen in der Impfung zu gering ist, um eine ausreichend starke Impfreaktion auszulösen, damit ausreichend Antikörper gebildet werden und so ein wirksamer Schutz gegen die jeweilige Krankheit besteht (primäre Immunantwort). Diese Antikörper kann man in etwa mit Türstehern vergleichen, die sich die einzelnen „Gäste“ einprägen und bestimmten Störenfrieden den Eintritt verwehren. Da Adjuvantien die Wirksamkeit einer Impfung erhöhen, ist es möglich Impfstoffe zu strecken, um so mehr Impfdosen aus weniger Material herzustellen. Ins Rampenlicht rückte der pharmazeutische Hilfsstoff bei der Schweinegrippeimpfung, ist jedoch auch im Haustierbereich häufig anzutreffen. Im Idealfall haben Adjuvantien keinerlei Wirkung auf den Organismus, allerdings werden bei der Gabe von Impfstoffen mit Adjuvantien häufiger Nebenwirkungen beobachtet, da die Stoffe nicht nur die Immunantwort, sondern auch mögliche Nebenwirkungen verstärken. So stehen Adjuvantien zum Beispiel im Verdacht für Impfsarkome bei Katzen (und anderen Tieren) verantwortlich zu sein. Lebendimpfstoffen und Impfstoffen aus bakteriellen Ganzkeimen müssen keine Adjuvantien zugesetzt werden.