Nachwuchs

Katze einmal Nachwuchs bekommen lassen?

Es ist wieder soweit, die Zeit der Frühlingsgefühle ist in vollem Gange. Auch bei der Katze. Und wieder einmal werden in den nächsten Wochen und Monaten zahlreiche kleine Katzen das Licht der Welt erblicken, weil ihre Besitzer sich nicht rechtzeitig um die Kastration der Mutter gekümmert haben oder ihre Katze einmal Junge bekommen lassen wollen, bevor sie kastriert wird.

Gründe dafür gibt es viele. So sind viele Katzenhalter immer noch der Meinung eine Katze muss mindestens einmal Nachwuchs bekommen haben, bevor sie kastriert werden kann. Andere möchten ihrer Katze das Gefühl des „Frauseins“ und „Mutterwerden“ nicht nehmen und deren natürlichen Trieb nicht unterbinden. Manche sind der Meinung, eine Katze würde niemals erwachsen werden, wenn man sie vor dem ersten Wurf kastriert. Dann gibt es auch noch Katzenhalter, die gerne einmal das „Wunder der Geburt“ miterleben möchten oder dies ihren Kindern zeigen möchten. Andere lassen ihre Katze mit dem Hintergedanken decken, eine zweite Ausgabe ihrer tollen Katze zu haben. Diese Liste ließe sich noch beliebig fortsetzen.

Eines ist sicher, kleine Kätzchen sind etwas einmalig Zauberhaftes und es ist sicherlich ein Erlebnis die Kleinen vom ersten Tag an aufwachsen zu sehen. Allerdings sollte man sich, als verantwortungsvoller Tierhalter, über einiges im Klaren sein, bevor man seine Katze einfach einmal Nachwuchs bekommen lässt. Genannte Punkte sind nur mehr oder weniger ein Auszug aus den Faktoren, die auftreten können und werden, wenn man seine Katze Nachwuchs bekommen lässt.

 

Gesundheitliche Risiken für die Katze

 

Trächtigkeit und Geburt sind für eine Katze kein Pappenstiel, sondern bedeuten immer auch Stress und Belastung. Darüber hinaus kann es bereits im Vorfeld zu Komplikationen kommen. Rollige Katzen wollen in dieser Situation nur eines, zum Kater. Ausbruchsversuche aus der Wohnung enden daher häufig mit Verletzungen. Lässt man die angehende Mutter in freier Wildbahn auf die Suche nach einem passenden Verehrer gehen, hat man keinerlei Kontrolle mehr über den potenziellen Vater. Hier besteht die Gefahr, dass sich eure Katze beim Deckakt mit einer schwerwiegenden Erkrankung ansteckt (FeLV oder FIV beispielsweise). Parasiten, wie Flöhe oder Milben, sind da sicherlich noch das kleinere Übel. Auch Wohnungskater können Krankheiten übertragen.

 

Komplikationen bei der Geburt

 

Auch bei der Geburt kann es zu Komplikationen kommen, die unter Umständen nicht nur durch hohe Tierarztkosten zu Buche schlagen, sondern im schlimmsten Fall mit dem Tod eurer Katze und/oder der Kitten enden können. Im besten Fall ist es bei Komplikationen mit Wehen fördernden Spritzen und/oder einem Kaiserschnitt getan. Steißgeburten sind bei Katzen nicht so selten und auch Fehlgeburten können beispielsweise bedingt durch Stress oder hormonelle Störungen vorkommen.

Missbildungen der Jungtiere, wie zum Beispiel ein offener Rücken, können einen recht lange verfolgen und der Anblick ist sicherlich auch nicht das, was man seinen Kindern als „Wunder der Geburt“ zeigen wollte. Wurde im Vorfeld nicht auf eine etwaige Blutgruppenunverträglichkeit geachtet, kann es passieren, dass die Kitten in den ersten Tagen nach der Geburt qualvoll sterben. Nimmt die Kätzin die Jungen nicht an oder stirbt bei der Geburt, kann sich der Katzenhalter auf eine Handaufzucht mit zweistündiger Fütterung (Tag und Nacht!) einstellen, wenn sich nicht zufällig eine Amme für die Kleinen findet.

 

Kostenfaktor

 

Neben den bereits genannten Tierarztkosten, ist ein Wurf Kitten in den drei Monaten bis er das Haus verlässt, nicht wirklich günstig. So werden die Kosten für hochwertiges Futter und Katzenstreu erst einmal beständig steigen. Auch müssen die Kleinen entwurmt und geimpft werden. Gesundheitliche Untersuchungen der Elterntiere im Vorfeld, gehen ebenfalls ins Geld.

 

Zeitaufwand

 

Einen Wurf Kitten aufzuziehen und an geeignete Besitzer zu vermitteln, ist zeitaufwändig und mit Arbeit verbunden. So sollte man um den Geburtstermin und am besten auch noch die folgenden Wochen Urlaub nehmen können, um ausreichend Zeit zu haben, die Kätzin und die Entwicklung der Kleinen zu beobachten, diesen Katzenklo und feste Nahrung nahezubringen, sie an verschiedene Geräusche zu gewöhnen und noch vieles mehr. Ein Wurf junger Katzen bringt definitiv Leben in die Bude, was bereits im Haushalt lebenden Katzen nicht immer gefällt. Es kommt auch häufig vor, dass Interessenten plötzlich abspringen, so dass noch einmal neue Besitzer gesucht werden müssen. Hier gilt es sorgfältig zu wählen, wenn man den Nachwuchs in gute Hände vermitteln möchte.

 

Tierschutz

 

Unsere Tierheime sind voll von Katzen, die sich nach einem schönen neuen Zuhause bei lieben Menschen sehnen. Für diese Katzen verringert man die Chance auf ein neues Zuhause, wenn man unbedacht weitere Katzen in die Welt setzen lässt, die im schlimmsten Fall vielleicht auch wieder im Tierheim landen. Besser, als den Kindern das „Wunder der Geburt“ zeigen zu wollen, wäre es Verantwortungsbewusstsein zu beweisen und die Katze rechtzeitig kastrieren zu lassen. An Kitten könnte man sich durch Mitarbeit im Tierheim oder auch als Pflegestelle für Katzen aus dem Tierschutz erfreuen.

 

Aber was ist mit Züchtern?

 

Natürlich „produzieren“ Züchter auch Nachwuchs, die seriösen unter ihnen jedoch nicht aus oben genannten Gründen, sondern um die jeweilige Rasse zu erhalten und zu verbessern. Ein seriöser Züchter unterliegt der Kontrolle durch einen seriösen Katzenzuchtverein, hat sich eingehend mit der Genetik der Katze sowie Katzenzucht, -haltung, -ernährung etc. beschäftigt und weiß auch mit rassetypischen Krankheiten und deren Vermeidung umzugehen. Reich wird ein seriöser Züchter damit eher nicht, sondern kann manches Mal schon froh sein, wenn er seine Kosten durch den Verkauf der Kitten decken kann.

 

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  1. Ich denke auch ein wichtiger Punkt gegen diesen einen Wurf ist, dass man die Kitten ja hergeben muss und was das für ein Stress und Gefühl für einen selbst und für die Katzenmama ist 🙁

  2. Trendy ich meine jetzt nicht dich mit meiner Kritik sondern den Bericht.
    Ich würde nie eine Katze Junge bekommen lassen um dem Kindern das „Wunder der Geburt“ zu zeigen. Sie sollen ja kein Trauma bekommen.
    Ich habe schon öfters meinen Mädls geholfen Junge auf die Welt zu bringen. Vor der Kastration lasse ich sie einmal zu und da auch kontrolliert, weil ich Wohnungskatzen habe und auch nicht unter einen Jahr, da bekommen sie die Pille.
    Die Geburten waren immer problemlos, meine Mädls haben mich immer dazugeholt. Ich hatte aber auch immer schon vorher einen Platz für die Kleinen.
    Bei einen Weibchen gab es mehr Probleme, weil der Vater so groß war und die 4 Kleinen auch. Das ist aber passiert. Der Kater war kastriert, hatte aber noch ein funktionstüchtiges inneres Ei und sie haben sich sehr gern gehabt.
    Also zu den Kleinen. Die Geburt verlief normal. Die Probleme kamen nach 3 Wochen. Durch die Größe der Kitten hatte mein kleines Mädl zu wenig Milch, also auf zum Tierarzt und Aufzuchtmilch geholt und damit die Kleinen gefüttert.
    Die Mutter bekam Aufbaunahrung und alles funktionierte super. Den Kleinen das Fläschchen zu geben war wirklich schön.
    Für alle 4 Katzen fand ich ein liebevolles zu Hause. Uns und Raphael (Katzenvater) fiel es sehr schwer sie herzugeben, aber wir können sie ha jederzeit besuchen. Die Mutter der Katzen (Gina) war froh als sie wieder Ruhe hatte. Ich ließ sie dann kastrieren. Der Vater war sehr beleidigt und würdigte uns einige Tage keines Blickes, weil wir seine Jungen nicht bei ihm gelassen haben. Er war total liebevoll zu den Kleinen.
    Und jetzt punkto Tierheim. 1. braucht man schon fast ein Leumundszeugnis um ein Tier zu bekommen. Ich finde es gut, das nicht an Jeden ein Tier abgegeben wird, aber man kann alles übertreiben. Als junges Paar wollten wir eine Katze vom Tierheim holen, bekamen aber keine, weil unsere Wohnung damals (50 qm) anscheinend zu klein war. Wir lieben alle Tiere und deswegen hat es auch jedes Tier gut bei uns. Lieber haben sie im Tierheim Tausende Katzen, bevor sie welche hergeben.
    Ich bin kein Einzelfall. Was man bekommt sind kranke Tiere, was ich als Frechheit finde. In meinen Bekanntenkreis gab es dadurch schon viele Tränen und alles waren Hunde oder Katzen aus einen Tierheim.
    Mir kommt es so vor als ob das Tierheim nur Tiere abgibt, die zu teuer werden weil sie krank sind oder Streuner aus dem Ausland die auch Meistens krank sind. Also besser die Finger weg davon.
    Und noch ein guter Tipp, eine Katze sucht sich seinen Besitzer selber aus. Ich schreibe absichtlich Besitzer, weil eine Katze besitzt man nicht, sie besitzen uns.
    In diesen Sinne noch einen schönen Tag und lasst Euch nichts Einreden. Bildet Euch eine eigene Meinung.

  3. Alles Gute und viel Freude mit Euren Tieren 🙂

  4. Marion, das Argument mit der zu kleinen Wohnung nehmen wir auch immer gerne, wenn uns neue Adoptanten nicht gefallen, wir aber zu höflich sind ihnen das direkt zu sagen. Es gibt genug Leute, denen wir bereits nach 5 Minuten mit Kußhand all unsere Katzen geben würden. Die Leute sind dann verantwortungsvoll, haben sich ausführlich über den aktuellen Stand der Katzenhaltung informiert und lieben die Tiere auch wenn sie mal krank werden und besitzen eine gesunde Portion Demut vor dem Leben welches ihnen anvertraut wird.
    Dein Beitrag zeigt mir daß Du nicht im Sinne der Katzen entscheidest sondern in Deinem. Wer Katzen wirklich liebt und auf dem aktuellen Stand ist versucht alles zu vermeiden noch weitere Katzen in die Welt zu setzen.
    Deine Warnung keine kranken Tiere aufzunehmen entbehrt jeder Menschlichkeit. Vermutlich fütterst Du Deine Katzen mit einem billigen Supermarktfutter oder überteuertem Abfall und verursachst dadurch, daß die Katzen mit 7-8 Jahren zwangsläufig krank werden. Und vor diesen willst Du dann warnen?
    „Wir lieben alle Tiere und deswegen hat es auch jedes Tier gut bei uns.“ Falsch, Marion, damit Katzen es wirklich gut haben gehört mehr als Luft und Liebe dazu. Ich bin wirklich erschüttert, daß so viele Fehlinformationen (Pille, Handaufzucht, Kater war „beleidigt“) wie in Deinem Beitrag auch heute noch kursieren und offenbar wird dies dank Vermehrern wie Dir leider auch so bleiben.
    Kühler Gruß,
    Steffi

  5. Hallo Steffi,
    Lies mal ordentlich nach. Wir haben und dann einen Kater gekauft, eine Maine Coon, weil mir das Geld für Tiere egal ist. Wir haben uns nur gedacht wir holen uns ein armes Tier vom Tierheim.
    Als unser Haus fertig war und wir umzogen haben wir unseren Kater mit der Norwegischen Waldkatze einer Freundin zusammengelassen und ein Katerchen behalten.
    Unser schwarzes Mädl ist uns zugelaufen und war krank weil sie ein „Tierfreund“ aus dem 2. Stock geworfen hatte.
    Alle 3 konnte ich nicht behalten aber ich konnte sie gut vermitteln.
    An dem Jungen war auch wie oben zu lesen der Tierarzt schuld, da er den innenliegenden Hoden bei der Kastration übersehen hat.
    Wäre es mir ums Geld gegangen hätten wir den Jungen keine Aufzuchtmilch und der Katzenmutter keine Aufbauspritzen geben lassen.
    Unsere Katzen wurden nur mit Sheba und Trockenfutter vom Tierarzt gefüttert. Kannst Dir ja ausrechnen wieviel das gekostet hat. Jeden Tag 6 Sheba Schälchen und extra Trockenfutter vom TA.
    Im Alter bekamen sie Nierenprobleme. Zuletzt waren wir jeden 2. Tag beim Tierarzt. Es hat sehr viel Geld gekostet, wenn Du rechnen kannst.
    Behaltet Euch die armen Tiere vom Tierheim. Wir kaufen uns lieber unsere Tiere bei einen Züchter und unsere Spenden für das Tierheim haben wir seither eingestellt. Wir geben es lieber einer privaten Tierschutzorganisation.
    Wir waren nicht die Einzigen die beim Tierheim so behandelt wurden.
    Menschenkenntnis besitzen sie anscheinend keine oder haben sie Angst um ihren Arbeitsplatz wenn zu viele Tiere vermittelt werden. Ist uns und vielen anderen auch egal, dann kaufen wir uns unsere Tiere bei anerkannten Züchtern und geben unsere Liebe halt einer Zuchtkatze und keiner Katze vom Tierheim.
    Wenn lauter solche Menschen wie sie im Tierheim arbeiten dann wundert mich nichts mehr……..
    Ohne Gruss an Steffi

  6. Marion,
    bezogen auf das Lesen und Verstehen würde ich mir nichts anderes für Dich wünschen.
    Du hast nichts anderes getan als meine Argumente zu bestätigen.
    >>Unsere Katzen wurden nur mit Sheba und Trockenfutter vom Tierarzt gefüttert. Kannst Dir ja ausrechnen wieviel das gekostet hat. Jeden Tag 6 Sheba Schälchen und extra Trockenfutter vom TA. Im Alter bekamen sie Nierenprobleme.<<
    Ja, richtig, bekamen sie, denn mit Billigfutter meinte ich nicht den Preis sondern die Qualität der Inhaltsstoffe. Die Nierenprobleme wurden genau dadurch verursacht!
    Ich finde es auch erschreckend wie oft Du von Geld sprichst als würde es Dich zu einem besseren Katzenhalter und Menschen machen wenn Du viel Geld ausgibst. Das scheint eine wichtige Rolle in Deinem Leben zu spielen. Vielleicht nutzt Du einmal nicht das Geld sondern Deine Zeit und Deinen Verstand um herauszufinden wie die Katzenhaltung im Jahre 2013 aussieht. Da hat sich nämlich eine Menge geändert.
    Und da bist Du schon auf dieser Seite genau richtig. Ich empfehle Dir mal den Artikel http://haustiger.info/was-ist-gutes-katzenfutter/ und die ganze Kategorie http://haustiger.info/fertigfutter/
    Weiterhin kühler Gruß,
    Steffi

  7. Hallo Steffi,
    wenn das Futter vom Tierarzt nicht gut genug ist was dann….
    Tut ma leid, aber ohne Geld kann man auch keine Tiere halten. Das sind dann die Tierhalter die sich den Tierarzt nicht leisten können und das arme Tier dann einschläfern oder erschiessen lassen. Zuletzt hatten wir im Monat mindestens 700,– Euro Tierarztkosten, war uns aber auch egal. Hauptsache wir konnten noch helfen.
    Also ist Geld nicht wichtig oder??????? Ich kenne keinen Tierarzt der gratis arbeitet. Er muss ja schließlich auch von was leben. Aja unseren Igel hat er gratis behandelt, weil wir ihn über den Winter.
    Nur lasse ich mir von so einer Alternativtussn wie du bist sowieso nichts sagen. Unseren Tieren ging es gut, sie haben uns geliebt und wir haben sie geliebt.
    Im Moment sind wir beruflich zu eingespannt das wir Zeit für Tiere hätten. Sobald wir wieder mehr Zeit haben, kommen auch wieder Tiere ins Haus, aber sicher keine vom Tierheim.
    Schöne Grüsse an alle anderen Tierhalter

  8. Hallo Marion, hallo Steffi,

    ihr dürft hier gerne diskutieren, aber bitte sachlich, danke!

    Bei der Katze handelt es sich um einen Beutetierfresser, also um ein Tier, das sich seit Beginn seiner Entwicklung (der liegt einige Millionen Jahre zurück) rein von Tierischem ernährt hat. Die Katze war lange Zeit mehr oder weniger Selbstversorger, bekam vielleicht hin und wieder mal ein paar Tischreste oder ein Schälchen Milch. Ansonsten versorgte sie sich mit Mäusen, Vögeln und Co. selbst.

    Fertigfutter gibt es im Vergleich dazu noch nicht sehr lange (paar Jahrzehnte) und leider orientiert sich die Zusammensetzung der meisten Futtersorten nicht wirklich an dem, worauf sich der Stoffwechsel der Katze über tausende Jahre eingestellt hat, Fleisch. Viele der handelsüblichen Futtermittel enthalten einen ziemlich hohen Anteil an Kohlenhydraten, mit denen der Stoffwechsel des spezialisierten Fleischfressers Katze, sehr wenig anfangen kann und die Fleischquellen, nun, da kann man bei einer Deklaration, die in die Richtung geht…

    Classics – mit Wild:
    Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (u.a. 4% Wild), Gemüse (4%), Mineralstoffe.

    …raten, was denn nun genau enthalten ist. Bei der Deklaration kannst du davon ausgehen, dass mindestens 4 g Wild in 100 g Sheba sind, was der Rest ist und was vom Wild genau im Schälchen ist, bleibt unklar. Was so alles unter tierische Nebenerzeugnisse fällt, findest du z. B. hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Tierk%C3%B6rperverwertung#Kategorie_3

    Trockenfutter ist noch einmal eine ganz andere Baustelle, egal ob nun vom Tierarzt oder aus dem Supermarkt. Zum einen ist der Kohlenhydratanteil in der Regel noch höher und zum anderen fehlt schlicht und ergreifend Wasser. Trockenfutter enthält in der Regel einen Feuchtigkeitsanteil von ca. 10 %, eine Maus so um die 70 %, Nassfutter meist so um die 80 %. Um die fehlende Feuchtigkeit wieder auszugleichen, müsste Katze ziemlich viel trinken (3-4x so viel, wie sie Trockenfutter aufnimmt). Nun sind Katzen schon rein evolutionsbedingt keine großen Trinker (ehemaliges Wüstentier) und trinken zwar vielleicht augenscheinlich genug, jedoch nicht so viel, wie sie müssten.

    Dass Trockenfutter in Zusammenhang mit vielen häufigen Problemen und Erkrankungen der Katze steht, ist mittlerweile wissenschaftlich erwiesen (sogar vom Forschungszentrum von Mars (dem Sheba-Hersteller) Waltham übrigens). Nierenprobleme können grundsätzlich viele Ursachen haben, können aber auch direkt oder indirekt über die Ernährung verursacht werden.

    Das sind alles keine alternativen Ansichten, sondern alles geregelt und wissenschaftlich erforscht und kann mit ein bisschen Zeitaufwand ohne weiteres nachrecherchiert und nachvollzogen werden.

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    Zum Thema Geld. Klar, sollte man sich ohne finanzielles Polster keine Tiere halten und nein, Tierärzte arbeiten in der Regel nicht gratis, sondern sind an die GOT gebunden (hier in Deutschland zumindest).

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    Zum Thema Nachwuchs/Tierheim/Zucht: In deinem ersten Beitrag sprichst du von mehreren Katzen und nicht nur von einer Verpaarung. Was die Pille angeht, so ist bekannt, dass besonders bei längerfristiger Gabe tumoröse Veränderungen auftreten können. Bei Zuchtkatzen kommt man meist nicht darum herum, bei einem Liebhabertier würde ich persönlich auf Hormongaben verzichten, wenn es keinen triftigen Grund dafür gibt. Liebhabertiere vom seriösen Züchter werden in der Regel entweder schon kastriert oder mit der Verpflichtung dazu, abgegeben, da sollte eine Pillengabe eigentlich kein Thema sein, wenn mit der Katze ohnehin nicht gezüchtet werden darf.

    Dass du mit eurem Tierheim so schlechte Erfahrungen gemacht hast, tut mir leid. Nur gibt es viele Tierheime mit ganz unterschiedlichen Verantwortlichen und man kann das meiner Meinung nach so nicht verallgemeinern. In den Tierheimen warten mittlerweile alle möglichen Katzen auf ein neues Zuhause und werden auch ohne Weiteres in die richtigen Hände vermittelt. Auch Rassekatzen, Kitten und ja, natürlich auch kranke oder behinderte Katzen, die sich ebenso und vielleicht noch mehr über ein neues Zuhause freuen. Ob man sich nun für eine Katze vom seriösen Züchter, aus dem Tierheim, vom privaten Tierschutz oder woher auch immer holt, ist und bleibt die Entscheidung eines jeden Einzelnen. Und natürlich hat es Vorteile, wenn Katze und Kater vor der Verpaarung gründlich untersucht wurden, der Stammbaum und ggf. Erbkrankheiten bekannt und viel wichtiger ausgeschlossen sind und die Kitten unter perfekten Bedingungen aufwachsen. Sind zumindest gute Voraussetzungen, wenn auch keine Garantie auf (langjährige) Gesundheit. Da spielen einfach noch viele weitere Faktoren eine Rolle, u. a. wie oben schon erwähnt, die Ernährung.

    Ich kenne zum Beispiel auch viele Besitzer von Katzen aus dem Tierheim, die weder Probleme hatten, ein junges, gesundes Tier zu bekommen noch Katzen erhalten haben, die irgendeinen Schaden, ganz gleich ob gesundheitlich oder in Bezug auf das Verhalten davongetragen haben, kenne aber auch Halter von Katzen aus der seriösen Zucht, die trotz bester Voraussetzungen ziemlich schnell und immer wieder mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen haben. Eine Garantie auf Gesundheit gibt es nicht, nicht bei Lebewesen.

    lg

    Anika

  9. Hallo Annika,
    Unser Mädchen bekam 2 x Junge und Beides war nicht geplant.
    Als wir sie als Findelkatze aufnahmen war sie tragend und das 2. Mal passiere mit meiner Waldkatze, die anscheinend kastriert war (wir waren ja dabei, weil wir Vater und Sohn gemeinsam kastrieren ließen). Nach der 2. Trächtigkeit bekam sie ein halbes Jahr die Pille und wurde dann kastriert.
    Mit der Norwegischen Waldkatze wurde weiter gezüchtet, aber sie war nicht meine Katze und mit unseren Kater wurde sie nur 1 x zugelassen.
    Unsere Katzen bekamen auch Fleisch, bei uns heißt es Wadschinken, das ist Rindermuskelfleisch oder Wildfleisch, das die Meisten für Gulasch nehmen.
    Beim Nassfutter fraßen sie nur Sheba und auch nur das mit Sauce. In Österreich ist das Lebensmittelgesetz auch für Katzenfutter strenger als in Deutschland. Sie bekamen auch immer genügend Wasser.
    Da sie reine Hauskatzen waren fingen sie höchstens mal einen Nachtfalter oder einen Vogel der zu nahe kam.
    Da ich bis zu meinen 15. Lebensjahr neben einen Bauernhof wohnte bekam ich viele Geburten mit, da Katzen intelligent sind und daher ihre Kleinen nicht im Stall bekamen sondern in unseren Nebengebäude.
    Leider hatte ich als Kind nicht das Geld um sie kastrieren zu lassen, also sorgte ich wenigstens dafür, das die Jungen einen guten Platz bekamen.
    Ich verurteile nur das Tierheim in Salzburg, andere kenne ich nicht und damit hatten nicht nur wir negative Erlebnisse.
    Meine Spenden bekam früher das Tierheim, jetzt bekommen sie Privatpersonen die sich um ausgesetzte, kranke oder alte Tiere kümmern.
    Ich bin am Land aufgewachsen und daher habe ich auch viel mehr Kontakt und Erfahrung mit Tieren, auch mit Wildtieren als Andere.
    Liebe Grüsse Marion

  10. Hallo Annika,

    vielen Dank für deine Beiträge, sie sind sehr informativ und lesen sich auch gut. 🙂

    Zur Zeit beschäftige ich mich ebenfalls mit dem Thema „Nachwuchs oder nicht?“. Ich bin seit ein paar Wochen hin- und hergerissen. Zuletzt habe ich beschlossen, es doch zu machen. Nun habe ich aber den Artikel und die Kommentare dazu gelesen und bin wieder total unsicher.
    Ich bin 25 Jahre Jahre alt, bin vor einem Jahr bei meinen Eltern ausgezogen und habe meine erste „eigene“ Katze (ich bin mit Katzen aufgewachsen) bei einer Züchterin geholt. Sie ist jetzt Jahr und 2 1/2 Monate alt. Mich beschäftigt das Thema „Nachwuchs“ aus verschieden Gründen. Zum Einen ist meine Katze ca. seit dem Frühjahr immer mal wieder rollig und da ich aus der Fachliteratur weiß, dass es zu gesundheitlichen Beschwerden führen kann, sitzt mir die Angst im Nacken, denn 5 Monate sind eine lange Zeit. Aber ich habe eben auch gelesen, dass eine Katze mind. 1 Jahr alt sein sollte, ehe sie gedeckt wird, daher habe ich noch nicht gehandelt. Ich war mir ja auch noch nicht sicher. Ein weiterer Grund, warum ich so hin- und hergerissen bin, ist, dass ich gerne eine zweite Katze haben möchte (Gesellschaft für die erste, ich denke, das würde ihr gut tun) und das „eigene Kind“ für sie doch sicher leichter zum Gewöhnen ist, als wenn ich eine fremde hole? Ehrlich gesagt, habe ich auch irgendwie das Gefühl, etwas zu verpassen. Aber die andere Frage ist eben, da ich in dieser Hinsicht keinerlei Erfahrung besitze, ob ich die richtige für so ein Vorhaben bin. Dann sind da alle die Probleme und Komplikationen, die auftreten könnten. Und dann wäre da noch mein Job. Ich arbeite im Schichtdienst. Bin mindestens 8h aus dem Haus. Und viel Urlaub kann ich nicht nehmen. Die Kitten wären ja mind. 3 Monate bei mir. Nicht gerade günstige Konstellationen, oder? Ich möchte ja auch, dass sie gut und gesund aufwachsen und auch entsprechend gut sozialisiert werden. Wenn ich mir meinen Beitrag noch mal so durchlese, wird eigentlich deutlich, dass mehr Gründe gegen „Nachwuchs“ sprechen als dafür. Aber ich wüsste trotzdem gerne noch deine Meinung dazu!

    Danke und liebe Grüße!

  11. Hallo!

    Ich bin ziemlich neu auf dieser Seite, aber ich habe deinen Beitrag gerade gelesen. Ich bin einigermassen schockiert! Ich habe drei Katzen, die alle aus dem Tierschutz kommen. Mein ältester Kater ist ein „Wegwerfprodukt“ aus einer speziellen Zucht, weil die sogenannte Züchterin unbedingt schwarze Norweger haben wollte. Die Wegwurfprodukte wurden zusammen mit anderen Katzen die sie in ihre Linie eingekreuzt hat, in einem Verschlag gehalten. Es mussten von 35 Katzen 32 eingeschläfert werden. Mein Kater lebt, weil ich in mit Müh und Not mehr oder weniger gesund gepflegt habe. Meine zweite Katze ist mit ihrer Mutter in einem Altkleiderkontainer gefunden worden in einem Plastiksack! Meine dritte Katze ist ein Fundtier, dass mit sieben Wochen zu mir kam und ich bekomme immer weiter Anfragen, ob ich nicht Katzen nehmen könnte! Und du möchtest züchten?!?! Ausserdem würde ich sagen, dass es noch zu früh ist mit 1 Jahr! Sie ist ja gerade selbst erst aus den Kinderschuhen raus! Es wäre viel zu anstrengend und es kostet Kraft, einen Wurf mit vielleicht 4-5 Kitten zur Welt zu bringen und zu versorgen. Natürlich gelingt es nicht immer Katzen zu vergesellschaften. Es liegt aber nicht immer an den Katzen sondern auch an den Menschen! Eine Hauskatze muss beschäftigt werden. Man kann sich nicht eine zweite Katze holen damit die erste beschäftigt ist und man diese Arbeit nicht hat! (Ohne dir zu nahe zu treten!) Es ist schön, dass du dich für eine zweite Katze interessierst, denn Katzen sollten hingegen landläufiger Meinung nie alleine gehalten werden. Und dein Gefühl hierbei etwas zu verpassen, tut mir leid, aber das rechtfertigt nicht den Grund noch mehr Katzen in die Welt zu setzen, wenn an anderer Stelle diese getötet, erschlagen oder schlicht weg verhungern. Als Züchter hast du eine Verantwortung. Du übernimmst eine Verantwortung für fünf Leben und mit dieser spielt man nicht, nur weil man das Gefühl hat etwas zu verpassen! Einen Wurf grosszuziehen bedeutet eine Menge Arbeit, dass ist nicht mal nebenher erledigt. (es sei denn es ist dir nicht wichtig, dass die Kitten gut sozialisiert in ihr neues Zuhause gehen!) Das bedeutet eine tragende Katze, die ein vielfaches an Aufmerksamkeit, Tierarztbesuche, Futter etc benötigt. Die genau wie alle Schwangeren Lebewesen Aufmerksamkeit und Liebe brauchen. Was im Schichtdienst (Mein Mann arbeite im drei Schichtbetrieb – das heisst ich weiß von was ich rede!) nicht gewährleistet ist. Dann sind da die Kitten selber, die zwar die ersten Wochen von der Mutter versorgt werden, aber über kurz oder lang deine 100% Anwesenheit und Aufmerksamkeit einfordern! Mit Bettwechsel (saubermachen), Zufüttern alle vier bis fünf Stunden (auch im Vorfeld auseinander setzen mit welchem Futter – und das heisst nicht auf einem Blog nachlesen wie es einer macht!), Tierarztbesuche, Impf und Chipkosten … Ein verantwortungsvoller Züchter verdient nichts an seinen Kitten (Übrigens werden Rassekatzen, die keiner mehr will oder die übrig bleiben auch schon auf ebay Kleinanzeigen zu Spottpreisen!!! angeboten) Und dass ist mindestens 20 Wochen ein Fulltime Job! Versteh mich nicht falsch, aber ich seh auch die Schattenseiten dieses „Gefühls was zu verpassen“!
    Und was ist wenn niemand die Kitten möchte und du zum Beispiel das Glück hast, dass sechs Kitten geboren werden. Ok eins möchtest du selber behalten (gesetz den Fall es verträgt sich mit der Mutter, was ja bei uns Menschen auch nicht immer funktioniert – nein im Ernst, dass gibt es auch das Katzenmütter ihre Kinder nervig finden! Es gibt auch immer wieder Fälle, in denen die Mutter die Kitten umbringt! (auch an so was gedacht?) eins oder zwei nehmen vielleicht Bekannte oder Freunde, eines vielleicht die Eltern. Bleiben immer noch welche übrig! Und die? Wirfst du sie in einen Altkleiderkontainer? Bietest du sie günstig bei ebay an und es ist dir egal was mit ihnen passiert? Oder vielleicht doch der wunderschöne Tierheimalltag!
    PS: Bitte geh mit deiner Katze zum Tierarzt! Wenn die Rolligkeit zu lange andauert könnte das auch andere Gründe haben! Und bitte denke über eine Kastration nach, falls die Katze Freigänger sein sollte!

  12. Hallo Laura,

    du schreibst, deine Katze stammt von einer Züchterin? Also so richtig mit Stammbaum? Erlaubt die Züchterin denn überhaupt, dass deine Katze gedeckt wird? Bei Liebhabertieren aus seriösen Zuchten herrscht in der Regel Kastrationspflicht. Würde ich mal sicherheitshalber im Vertrag nachsehen oder erfragen. Über welche Rasse sprechen wir? Wenn es sich um eine Katze ohne Papiere handelt, kommt noch das Problem hinzu, dass du nichts über die Elterntiere, Großeltern usw. weißt, z. B. was Erbkrankheiten angeht (bei vielen Rassen leider ein Thema).

    Stimmt, ständige Rolligkeiten sind für die Katze nicht gut, eine Dauerrolligkeit ist kein Spaß, genauere Infos dazu findest du hier: http://haustiger.info/dauerrolligkeit-bei-katzen/ Hat sie die Pille bekommen?

    Ein weiterer Grund, warum ich so hin- und hergerissen bin, ist, dass ich gerne eine zweite Katze haben möchte (Gesellschaft für die erste, ich denke, das würde ihr gut tun) und das “eigene Kind” für sie doch sicher leichter zum Gewöhnen ist, als wenn ich eine fremde hole?

    Gesellschaft ist auf jeden Fall eine gute Idee. Nur ist es so, dass Sohn oder Tochter und Mutter gar nicht so häufig gut als Gespann funktionieren, wie man oft denkt. Für die Katzenmutter ist es ganz normal, den Nachwuchs des Reviers zu verweisen, wenn er auf eigenen Füßen stehen kann, was dann wiederum zu Problemen führen kann. Natürlich gibt es auch die Fälle, in denen Mutter und Kind harmonisch zusammenleben, aber eine leichtere Gewöhnung als bei einer Fremdkatze im gleichen Alter hast du grundsätzlich nicht.

    Nein, die Bedingungen sind nicht wirklich perfekt. Dass du gerne einmal erleben möchtest, wie Kitten aufwachsen, kann ich schon verstehen. Hat zugegeben durchaus schöne Seiten, Kitten sind nun mal süß, aber die weniger schönen Seiten gibt es eben auch und die werden in der Vorfreude auf süße Kätzchen leider oft vergessen, bis dann das böse Erwachen kommt. Handaufzuchten sind z. B. ein Fulltime-Job, ungünstig wenn man nicht einfach mal ein paar Wochen Urlaub nehmen kann.

    Aber es müssen ja nicht die eigenen Kitten sein. Kitten kann man auch wunderbar durch aktive Mitarbeit im Tierheim oder als Pflegestelle aufwachsen sehen.

    Zu den Punkten, die so grundsätzlich gegen Nachwuchs sprechen bzw. was man so alles bedenken sollte, steht im Text oder in den Kommentaren schon viel.

    Ich würde deine Katze schnellstmöglich kastrieren lassen und ihr dann einen netten Partner/eine nette Partnerin in etwa im gleichen Alter suchen.

    lg

    Anika

  13. Hallo Klara!

    Eins mal vorneweg: Mit dem Thema „Nachwuchs“ gehe ich keinesfalls so leichtfertig um, wie es vielleicht bei dir angekommen ist. Sonst würde ich es einfach tun und gut ist. Aber ich mache mir intensive Gedanken darüber, wäge ab. Ich lese und recherchiere, rede mit Freunden/Familie darüber und bin zum Glück auf Anikas Seite gestoßen, um mir hier Rat und Hilfe zu holen.
    In einigen deiner Behauptungen gehst du eine Idee zu weit und mir damit zu nah. Du kennst mich nicht. Und du kannst daher auch nicht beurteilen, wie ich ticke. Wäre mir alles egal – meine Katze, die eventuellen Kitten die Kosten, die Versorgung, die Gesundheit etc. – würde ich nicht hier in diesem Blog sein. Keinen einzigen Gedanken daran verschwenden. Sondern es einfach tun. So wie diejenigen, die dann ihre Tiere einfach „entsorgen“, weil es ihnen zu viel ist. So bin ich nicht, so war ich nie und werde es auch nie sein. Mag sein, dass der Gedanke, etwas zu verpassen, naiv ist. Aber ich denke, so eine Aufzucht, neues Leben, ist etwas ganz besonderes und durch dieses Erlebnis lernt man viel dazu. Wüsste nicht, was daran verwerflich ist. Dennoch sollte es bei mir nie ein Hauptargument für Nachwuchs sein. Es war lediglich ein ehrlicher Gedanke, der nur mit reinspielt. Deine Fragen im letzten Teil sind vermutlich bewusst provokant gewählt, aber sie greifen mich persönlich an. Auch zu meinen, ich würde mit „der Verantwortung spielen“ oder es wäre mir nicht wichtig, dass „die Kitten gut sozialisiert in ihr neues Zuhause gehen“ oder ich würde mir nur eine zweite Katze holen wollen, damit ich mich um meine erste nicht mehr kümmern muss. Bedenken und Meinungen äußern hin oder her, aber da werden Grenzen überschritten. Wie gesagt, wäre es mir egal, was passieren wird oder kann, wäre ich nicht hier.
    Meine Katze wird keinen Nachwuchs bekommen, ich hatte mich schon vor diesem Blog dagegen entschieden. Allerdings war ich trotzdem noch mal auf der Suche nach Antworten zu meinen Gedanken und Fragen dazu. Und deshalb bin ich hier gelandet. Ich habe Anikas Artikel und ihre bzw. andere Beiträge gelesen und zu meinen Gründen „dagegen“ sind durch euch noch mehr dazu gekommen. Neben meinem Job, der Gesundheit meiner Katze und den Kosten und der Verantwortung für die Gesundheit und Aufzucht der Kleinen kommen noch die Bedenken hinzu, die du zum Beispiel auch geäußert hast. Mir sollten die Augen geöffnet und in meinem Kopf für Klarheit gesorgt werden, weil ich als Laie das Gedankenchaos zum Thema „Nachwuchs“ nicht alleine ordnen konnte und wollte. Dank Anikas Seite ist mir jetzt zu dem Thema vieles klarer geworden und sehe es mit anderen Augen.
    Trotz deiner grenzwertigen Art, deine Meinung zu äußern, danke ich dir – ehrlich und ernsthaft – für deine Bedenken, Gedanken, Ratschläge, Hinweise und für’s Wachrütteln. Das du so entrüstet bist und so intensiv und kritisch auf meinen Beitrag eingehst, zeigt, dass du ein wahrer Tier- und Katzenfreund bist.

    LG

    Laura

  14. Hallo Anika!

    DANKE, DANKE, DANKE!!! Deine Seite ist so super, hier finde ich die Antworten, die ich gesucht habe. Und lerne dazu!

    LG

    Laura

  15. Hallo!

    Es tut mir leid, dass ich dich persönlich angriffen habe, aber ich erlebe jeden Tag die Schattenseiten. Vielleicht hat mich das ein wenig zu heftig reagieren lassen. Ich arbeite in mit Tieren. Und da seh ich jeden Tag was Leute mit ihren Tieren machen. Ich möchte einfach nicht, dass man leichtfertig mit der Verantwortung umgeht, dass ist alles. Ich danke dir nochmals für deine Antwort!

    LG

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