Alle Artikel in: Mensch und Katze

Auf sich selbst achten, um auf andere achten zu können

Katzen sind für viele Menschen – und das zu Recht – vollwertige Familienmitglieder. Und so ist es für viele Katzenbesitzer, wenn auch leider nicht für alle, selbstverständlich sich um sein Tier auch dann noch zu kümmern, wenn dieses chronisch oder unheilbar erkrankt ist. Eine mitunter fordernde Angelegenheit. Eine Studie der British Veterinary Association hat nun die Auswirkungen der beim Menschen (z. B. bei der Pflege von demenzkranken Familienangehörigen bekannten) „caregiver burden“, also der subjektiven Belastung pflegender Angehöriger, untersucht, wenn es sich bei dem zu pflegenden Familienmitglied nicht um einen Menschen, sondern um den Hund oder die Katze handelt. Die Ergebnisse wurden im Journal „Veterinary Record“ der BVA veröffentlicht. Die Pflege von Tieren mit chronischen oder unheilbaren Erkrankungen kann – so sehr man das Familienmitglied auch liebt – eine emotionale und je nach Fall auch körperliche Belastung darstellen. Und es ist vom Menschen bekannt, dass die Aufopferung für den Erkrankten die betreuende Person in die Depression und die soziale Isolation führen, deren Lebensqualität verschlechtern und die Entstehung von Angststörungen fördern kann. Das gilt nicht nur für …

Heilt Parasit aus Katzenkot Krebs?

Schätzungen zufolge hatte ein Drittel der Weltbevölkerung schon einmal Kontakt zu Toxoplasma gondii, dem für die Toxoplasmose verantwortlichen Parasiten. Diesen kennt man vor allem in Zusammenhang mit Katzen und Schwangerschaft, da eine Infektion während der Schwangerschaft eine Gefahr für das ungeborene Kind darstellt. Davon abgesehen verursacht T. gondii beim Menschen meist keine oder nur milde Symptome.

Katzen-Futterautomat mit Gesichtserkennung

Es gibt doch nichts, was es nicht gibt. Um Futter- und Wassernahme auch im Mehrkatzenhaushalt bei Abwesenheit sinnvoll zu steuern, wurde nun ein Napf mit Gesichtserkennung entwickelt, der via Smartphone-App überwacht und gesteuert werden kann. Mithilfe der App kann geprüft werden, wie viel Futter und Wasser die Katze über den Tag verteilt aufgenommen hat, die Katze wird beim Futtern gewogen und kann durch die integrierte Kamera sogar live beim Fressen beobachtet werden. Nachts oder allgemein bei Dunkelheit schaltet sich die LED-Beleuchtung ein, damit die Gesichtserkennung funktioniert. Finanziert wird diese neueste technische Errungenschaft per Crowdfunding über die Plattform indiegogo.com.

Ungewöhnliche Katzennamen aus den USA

Den richtigen Namen für die Katze zu finden ist manchmal gar nicht so einfach. Noch schwieriger ist es, einen originellen Namen zu finden. Eine Liste der ungewöhnlichsten Katzennamen wurde nun auf petplace.com veröffentlicht. Diese Namen stammen von einer amerikanischen Haustierversicherung. Die gelisteten Katzen hießen beispielsweise Marylin Meowroe, Cleocatra, Miss Fiona Penelope Gassler ‘Duchess Of Hanover’ oder auch einfach nur Big Chicken. Die gesamte Liste könnt ihr auf petplace.com einsehen.

Neue Richtlinien zur Diagnose und Behandlung von Unsauberkeit bei Katzen

Die American Association of Feline Practicioners (AAVP) und die International Society of Feline Medicine (ISFM) haben neue Richtlinien zur Diagnose und Behandlung von Unsauberkeit bei Katzen herausgegeben. Diese sowie ein Fragebogen und Anweisungen für Katzenbesitzer können auf deren Website kostenlos heruntergeladen werden. Viele Besitzer unsauberer Katzen in den USA setzen diese aus oder geben sie in Tierheimen ab, wo sie dann häufig als unvermittelbar eingeschläfert werden. Nach Meinung von AAVP und ISFM kann die Zahl dieser Tiere durch Tierärzte drastisch verringert werden, wenn diese Unsauberkeit verhindern oder behandelt. Die zur Verfügung gestellten Dokumente sollen diesen dabei helfen. Diese enthalten – soweit vorhanden – wissenschaftlich belegte Informationen und bieten einen praktischen Einblick, der die gewonnenen Erfahrungen der Autoren widerspiegelt. Es wird betont, dass dieses unerwünschte Verhalten nicht boshaft ist oder durch Wut auf den Besitzer verursacht wird, sondern dass die körperlichen, sozialen oder medizinischen Bedürfnisse der Katze nicht erfüllt werden. Sie sollen Tierärzten dabei helfen, die Ursachen für Unsauberkeit zu identifizieren und zu behandeln. Weitere Informationen und Dokumente: 2014 AAFP and ISFM Guidelines for Diagnosing and …

Klinische Studie für Katzenallergiker

Wie der Deutsche Allergie- und Asthmabund e. V. bei Facebook berichtet, gibt es eine recht neue Form der Hyposensibilisierung, die derzeit erforscht wird. Bei dieser Form der Immuntherapie sollen bereits vier Injektionen innerhalb von drei Monaten ausreichend sein. Bisher konnten im Rahmen der Studie die Symptome bei 202 Testpersonen um die Hälfte verringert werden. Eine internationale Studie mit über 1000 Patienten soll folgen. Teilnehmen können Menschen im Alter zwischen 12 und 65 Jahren, die eine Katze halten und seit mindestens zwei Jahren Symptome einer Katzenallergie zeigen, aber keine ganzjährigen inhalativen Allergien aufweisen. Studienzentren sind Berlin, Köln, Münster, Wesel, Bramsche, Heidelberg, München, Mönchengladbach, Wiesbaden, Wuppertal und Bonn.