Katzen im alten Ägypten: Vom Mäusejäger zum Sofatiger

Geschichte

Katzen im alten Ägypten: Vom Mäusejäger zum Sofatiger

Um etwa 1950 v. Chr. tauchte erstmals eine ungewöhnliche Kreatur in der Kunst des alten Ägyptens auf. Ein Tier mit langen Vorderbeinen, einem hoch aufgerichteten Schwanz und einem dreieckigen Kopf, dessen Blick auf eine sich nähernde Ratte gerichtet war. Unverwechselbar eine Katze. Und es sollte nicht die letzte bleiben...

Ägypten

© KoalaParkLaundromat / pixabay.com

Im Laufe der folgenden Jahrhunderte war die Katze aus ägyptischen Gemälden und Skulpturen nicht mehr wegzudenken. Nicht wenige der Tiere wurden auf ihrem Weg vom Schädlingsbekämpfer zur Göttin sogar als Mumien unsterblich gemacht. Lange Zeit nahm man daher an, dass es die alten Ägypter waren, die erstmalig ihr Leben mit Katzen teilten. Bis schließlich 2004 ein 9500 Jahre altes Grab auf Zypern gefunden wurde, in dem eine Katze mit einem Menschen begraben worden war. Lange Zeit, bevor die Ägypter auf der Bildfläche erschienen.

Eine neue Studie gibt nun jedoch Grund zur Annahme, dass es die Ägypter waren, die – wenn auch vielleicht nicht für die Domestikation der Katze verantwortlich – unsere Katzen schließlich in die liebenswerten Pelzkugeln verwandelten, die wir heute kennen.

In einer antiken Grabstätte am Westufer des Nils im Süden Ägyptens legte der Archäozoologe Wim Van Neer des Royal Belgian Institute of Natural Sciences im Jahr 2008 die Überreste von sechs Katzen (1 Kater, 1 Kätzin, 4 Kitten) frei, die anscheinend vor fast 6000 Jahren von Menschen umsorgt worden waren. Ein Fund, der Raum für andere Fragen gab, wie etwa, ob die Ägypter die Katze möglicherweise ein zweites Mal domestizierten. Etwas, das an sich nicht ungewöhnlich ist, und zum Beispiel auch bei Schwein und Hund angenommen wird.

Um Antworten auf diese Fragen zu finden, sammelte er hunderte Überreste von Katzen aus ganz Afrika, Europa und dem Nahen Osten aus der Zeit von etwa 7.000 v. Chr. bis hinein ins 19. Jahrhundert unserer Zeit. Die Proben wurden auf Überreste mitochondrialer DNA untersucht, ein Genmaterial, das nur von der Mutter vererbt wird. In der mitochondrialen DNA der Vorfahrin unserer heutigen Katzen, der Falbkatze (Felis sylvestris lybica) sind fünf einzigartige genetische Signaturen zu finden.

Im Rahmen der Genanalyse zeigte sich, dass die ersten Katzen der Welt demselben Subtyp der Falbkatze, Typ A, anzugehören schienen. Diese genetische Signatur taucht mindestens vor mindestens 9.000 Jahren im Gebiet der heutigen Türkei auf, nur wenige Dutzend Kilometer von Zypern entfernt. Möglicherweise schlichen sich die Katzen in frühe landwirtschaftliche Siedlungen ein, um Nager zu jagen und domestizierten sich schließlich selbst. Vor etwa 6.500 Jahren begannen diese Katzen des Typ A dann auch im Südosten Europas aufzutauchen und breiteten sich von dort ins restliche Europa, nach Afrika und Asien aus.

Das ist jedoch nur die Hälfte der Geschichte. Denn die meisten der ägyptischen Katzemumien gehören einem anderen Subtyp der Falbkatze, Typ C, an, der in den Proben erstmals etwa 800 v. Chr. nachweisbar ist (es ist nicht ausgeschlossen, dass es die Typ-C-Katzen schon weitaus früher gab, aber brauchbare DNA zum Nachweis fehlt). Es scheint, als seien Katzen mit dieser genetischen Signatur unglaublich populär gewesen. Sie verbreiteten sich schnell in Europa und dem Mittelmeerraum und waren in manchen Gegenden während des 1. Jhd. n. Chr. den Typ-A-Katzen zwei zu eins überlegen.

Eine Popularität, die sie möglicherweise den Ägyptern zu verdanken haben, die bei gezielter Zucht wohl vornehmlich die Katzen auswählten, die am leichtesten zu händeln und weniger territorial als ihre Vorgänger waren. Eine Entscheidung, die den Zähmungsprozess mitunter immens beschleunige und eine dramatische Verwandlung in Gang setzte, die sich auch in der ägyptischen Kunst widerspiegelt. Zeigen die ersten Darstellungen die Katze noch als Nutztier, so erscheinen im Laufe der Jahrhunderte Katzen in immer häuslicheren Zusammenhängen. So etwa mit Halsband, beim Speisen unter dem Stuhl oder zusammen mit ihren Besitzern bei der Vogeljagd.

Ungeklärt ist nach wie vor, woher die Katzen des Typ C ursprünglich stammten. Es könnten ägyptische Wildkatzen gewesen sein, mit denen sich Typ-A-Katzen aus der Türkei verpaarten oder die Ägypter domestizierten aus lokalen Typ-C-Wildkatzen unabhängig von der Türkei die Katze ein zweites Mal. Mit der Zeit vermischten sich die beiden Subtypen. Unsere heutigen Katzen besitzen wahrscheinlich sowohl türkische als auch ägyptische Wurzeln.

Referenz:
Ottoni, C. et al. The palaeogenetics of cat dispersal in the ancient world. Nat. Ecol. Evol. 1, 0139 (2017). DOI: 10.1038/s41559-017-0139

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Als die Katze die Welt eroberte…

Aus der Wissenschaft

Als die Katze die Welt eroberte...

Zur Domestikation und Verbreitung der Katze gibt es viele Hypothesen. Die Forschung weiß bis jetzt nur wenig über die „Haustierwerdung“ unserer Samtpfoten und nach wie vor wird eifrig diskutiert, ob es sich bei der Hauskatze überhaupt um eine domestizierte Tierart handelt. Meist denkt man wohl zunächst an die alten Ägypter, wenn es um die Wandlung der Wild- zur Hauskatze geht. Doch liegt in Ägypten wirklich die Wiege unserer Stubentiger? Dieser Frage gingen die Forscher um die Evolutionsgenetikerin Eva-Maria Geigl vom Institut Jacques Monod in Paris nach, mit spannenden Ergebnissen.

Katze am Meer

© kevin_xiao888 / www.pixabay.com

Im Rahmen dieser groß angelegten Studie wurde die mitochondriale DNA[1] (mtDNA) von 209 Katzen untersucht, deren Überreste an mehr als 30 archäologischen Fundstätten in ganz Europa, dem Nahen Osten und Afrika gefunden wurden. Darunter sind Proben aus der Mittelsteinzeit, also der Zeit vor ca. 15.000 Jahren, kurz bevor die Menschheit sesshaft wurde, bis hin zu Proben aus dem 18. Jahrhundert. Der Arbeit ging eine Studie voraus, in der die mtDNA dreier mumifizierter Katzen aus dem alten Ägypten untersucht wurde.

So stellte sich heraus, dass wohl zwei große Migrationswellen zur Verbreitung der Katze führten. Denn die Beziehung zwischen Mensch und Katze scheint bereits vor mindestens 12.000 Jahren innerhalb des Fruchtbaren Halbmonds[2] ihren Anfang genommen zu haben. Damals begann der Mensch sesshaft zu werden und Getreide anzubauen, statt wie bisher als Jäger und Sammler umherzuziehen. Dieses angebaute Getreide wurde aufbewahrt und lockte Nager an, die dann vermutlich wieder wilde Katzen auf den Plan riefen, die der Mensch schon bald als nützlichen Schädlingsbekämpfer zu schätzen wusste. Mit den ersten Bauerngemeinschaften verbreiteten sich diese Katzen dann bis in den östlichen Mittelmeerraum. Ein 9500 Jahre alter Grabfund aus Zypern zeugt von dieser Zusammenarbeit, fanden sich hier doch neben menschlichen Überresten auch die einer Katze.

Die zweite Migrationswelle scheint sich vor etwa 6000 Jahren ereignet zu haben. Zu dieser Zeit begannen die alten Ägypter unabhängig etwaiger vorangegangener Ereignisse möglicherweise damit, wilde Katzen zu zähmen, die sich kurz darauf von Ägypten aus nach Eurasien und in Teile Afrikas verbreiteten, wie eine mitochondriale Abstammungslinie beweist, die bei ägyptischen Katzenmumien vom Ende des 4. Jahrhunderts vor bis ins 4. Jahrhundert nach Christus vorkam und auch in Überresten von Katzen aus Bulgarien, der Türkei und Schwarzafrika gefunden wurde, die aus dieser Zeit stammen. Es waren wohl die frühen Bauern und die Seefahrer, die die Katze in neue Gebiete mitnahmen. So fand sich diese DNA-Linie auch in kätzischen Überresten von einer Wikingerstätte in Norddeutschland aus der Zeit zwischen dem 8. und 11. Jahrhundert n. Chr. Dort wurde die Katze an der Seite ihres Herrchens bestattet.

Als zusätzliche Überraschung stellte sich im Zuge der Studie heraus, dass die gestromte Fellzeichnung der Katze („blotched“) erst ab dem Mittelalter auftrat.

Präsentiert wurden diese neuen Erkenntnisse schließlich von Eva-Maria Geigl zusammen mit ihren Kollegen Claudio Ottoni und Thierry Grange während des 7. Internationalen Symposiums über Biomolekulare Archäologie in Oxford.

Zum Weiterlesen: How cats conquered the world (and a few Viking ships)

[1] Die mtDNA wird im Gegensatz zur nuklearen DNA nur über die mütterliche Linie vererbt.
[2] https://www.proplanta.de/Agrar-Lexikon/Fruchtbarer+Halbmond_ll1148469984.html

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Rote Katzen – wirklich so speziell?

Genetik

Rote Katzen - wirklich so speziell?

Vieles sagt man ihnen nach, den Roten. Dass sie aggressiver und dominanter wären als andere Katzen, vor allem die Kätzinnen, dass sie verschmuster wären, vor allem die Kater oder auch intelligenter als alle anderen Katzen. Und auch, dass sie ein wenig verrückt sind und richtig Feuer im Katzenhintern haben.

Aber auch eine größere Anfälligkeit für Krankheiten wird ihnen nachgesagt, besonders für Nieren- und Harnwegserkrankungen, Augenleiden und Zahnstein. Dazu, dass sie schmerzanfälliger wären, größere Probleme mit der Narkose hätten und eher als andere Katzen zu Verhaltensstörungen neigten. Durch die Krankheitsneigung soll außerdem die Lebenserwartung bei roten Katzen geringer sein.

Alles nur Mythos oder doch Wahrheit? Nun, die erste Katze, an die ich mich bewusst erinnern kann und die mein Leben viele Jahre lang begleitet hat, war eine rote Katzendame, meine drei Mädels haben ebenfalls Rotanteil und ich muss sagen, mir sind die im ersten Absatz genannten Verhaltensweisen durchaus bekannt. Allerdings nicht nur von roten Katzen. Ich vermute daher eher, dass man das Temperament als Mensch vielleicht einfach mit der aufregenden roten Fellfarbe in Verbindung bringt, ähnlich wie es bei rothaarigen Frauen oft der Fall ist. Wissenschaftliche Beweise, dass rote Katzen krankheitsanfälliger wären, gibt es meines Wissens bis dato nicht. (Solltet ihr welche kennen, bin ich über Mitteilung sehr dankbar).

Rote Katzen eignen sich nicht für die Wohnungshaltung?

In letzter Zeit lese ich häufiger, dass sich rote Katzen (insbesondere Kater) grundsätzlich und in jedem Fall nicht für die reine Wohnungshaltung eignen würden, da sie sich dort nicht wohlfühlen würden und nicht ausgelastet wären. Auch hier gilt, es kommt auf das Individuum an, auf die Vorgeschichte und nicht vornehmlich auf die Fellfarbe.

Gibt es wirklich weniger rote Katzen als Kater?

Neben den oben genannten Punkten hört man immer wieder, dass es (fast) nur rote oder rot-weiße Kater gäbe und keine oder kaum rote Katzen. Ebenso wie man häufig hört, dass Glückskatzen immer weiblich sind (dass dem nicht so ist, habe ich in diesem Artikel erklärt). Es stimmt, dass rote oder rot-weiße Kater häufiger vorkommen als rote Katzenmädchen. Man spricht von einem Kater:Katze-Verhältnis von 9:1, Zucht ausgenommen (vielen Dank an die Schatzen für den Hinweis).

Warum gibt es mehr rote Kater als Katzen?

Nun, das hat genetische Gründe. Die Grundfarben der Katze sind Rot und Schwarz. Die rote Farbe wird über das X-Chromosom vererbt, wovon die weibliche Katze zwei trägt. Der Kater trägt ein X- und ein Y-Chromosom. Wenn wir jetzt einen Kater und eine Kätzin haben, die beide Rot tragen, trägt der Nachwuchs ebenfalls Rot. Paart sich unser roter Kater mit einer Katze mit schwarzer Grundfarbe, vererbt er das Y-Chromosom an die Kater, das für die Farbe nicht von Bedeutung ist, d. h. die Kater erben die schwarze Grundfarbe der Mutter. Den weiblichen Katzen vererbt er stattdessen ein X-Chromosom und damit seine rote Grundfarbe, von der Mutter erhalten sie die schwarze Grundfarbe, das bedeutet, die Kitten werden zweifarbig („Glückskatzen“).

Deckt nun ein Kater mit schwarzer Grundfarbe eine Katze mit roter Grundfarbe, erhalten die Kater von der Mutter das X-Chromosom mit der roten Grundfarbe, die Kater erhalten also ebenfalls Rot. Die weiblichen Kitten erben auch in diesem Fall von der Mutter Rot und vom Vater Schwarz und werden wiederum zweifarbig. Eine zweifarbige Katze kann beide Grundfarben vererben, also rote und schwarze Kater zeugen sowie entweder rote oder schwarze Katzenmädchen, je nachdem ob der Vater (genetisch) schwarz oder rot ist.

Lange Rede kurzer Sinn, rote Kater entstehen immer dann, wenn das Muttertier Rot trägt, unabhängig vom Vater. Rote Kätzinnen können nur dann entstehen, wenn die Mutter entweder sowohl Rot als auch Schwarz trägt oder nur Rot und sich mit einem Kater verpaart, der ebenfalls die rote Grundfarbe trägt.

Die Verdünnung von Rot kann Creme oder Apricot sein. Bei Rassekatzen kann die Rotfärbung durch Rufismus verstärkt sein. Bei nahezu allen roten Katzen sieht man eine Zeichnung („Muster“) in dunklerem Orange im Fell.

(zuletzt aktualisiert: 03.11.2018)

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Dreifarbige Kater – die gibt es doch gar nicht, oder?

Genetik

Dreifarbige Kater – die gibt es doch gar nicht, oder?

Eines der Dinge, die auch viele Katzenfreunde wissen, die sich noch nie mit Genetik beschäftigt haben, ist, dass Glückskatzen immer weiblich sind. Doch ist das wirklich so?

Nein, denn es gibt durchaus auch Kater mit der Fellfarbe Schwarz/Rot (tortie) oder mit der Fellfarbe Schwarz/Rot/Weiß (tricolor). Allerdings sind diese recht selten.

Wie entstehen Kater in Schwarz und Rot?

Grundsätzlich gibt es bei der Hauskatze nur die Grundfarben Rot und Schwarz. Die Farbe wird immer auf dem X-Chromosom vererbt. Da weibliche Katzen (wie beim Menschen auch) zwei X-Chromosomen tragen, können sie auch zwei Grundfarben aufweisen, also Rot/Schwarz (tortie) gemustert sein.

Männliche Tiere tragen sowohl ein X als auch ein Y-Chromosom. Hier kann über das einzige X-Chromosom nur eine einzige Grundfarbe vererbt werden, d. h. die Tiere wären entweder Schwarz oder Rot. So der Normalfall.

Ein Kater kann also nur dann beide Grundfarben aufweisen, wenn er auch zwei X-Chromosomen trägt. Das kommt vor, wenn bei der Zellteilung ein Fehler passiert und entweder die Samenzelle beide Chromosomen behalten hat und somit XY trägt oder die Eizelle mit einem doppelten X-Chromosom ausgestattet ist. Tortie-Kater tragen also immer ein Chromosom zuviel (XXY statt XY). Dieses Phänomen ist beim Menschen als „Kinefelter Syndrom“ bekannt. Eine weitere Ursache für das Vorkommen von beiden Grundfarben bei Katern können „XX-Männchen“ sein, also Katzen, die trotz zwei X-Chromosomen männlich sind. Eine Instabilität des Farballels bei Katern mit normalen XY-Chromosomen ist ebenso möglich. Auch genetische Mosaike aus XX und XY-Chromosomen können vorkommen.

Kater, die beide Grundfarben aufweisen leiden also immer an einer Chromosomenanomalie.

Die weiße Farbe (z. B. bei Katzen in tricolor) wird übrigens nicht vom X-Chromosom kontrolliert, sondern folgt anderen Gesetzen. Verantwortlich für die Weißfärbung bei dreifarbigen Katzen (und auch bei „Kuhkatzen“) ist die so genannte Piebald-Scheckung.

Sind Kater mit beiden Grundfarben immer unfruchtbar?

Viele Quellen besagen, dass Kater mit zwei Grundfarben bzw. in tricolor immer unfruchtbar wären. Andere gehen von 80 Prozent aus. Fakt ist, es gibt definitiv Kater mit beiden Grundfarben (auch mit Weiß), die bereits erfolgreich Nachkommen gezeugt haben und auch Bekanntheit als Deckkater erlangt haben. Ein sehr populäres Beispiel ist der Kater Varsha von der niederländischen Cattery Dar es Salaam. Auf der Seite birma.ch berichtet eine Züchterin ebenfalls über Tortie-Kater, die bereits erfolgreich Nachkommen gezeugt haben.

Haben die Kater aufgrund ihrer Chromosomenanomalie gesundheitliche Einschränkungen?

Es kommt vor, dass Kater mit dieser Anomalie überproportionale Gliedmaßen, also sehr lange Beine haben. Einige sind unfruchtbar. Ein Ansatz ist, dass die Testosteronproduktion der Tiere eingeschränkt ist und diese daher oft kleinere Hoden und eine sehr viel niedrigere Anzahl aktiver Spermien besitzen, als „normale“ Kater. Oft ähnelt das Gemüt der Kater kastrierten Tieren, die kein so großes Interesse am anderen Geschlecht zeigen. Nachwuchs zeugen können sie jedoch auch mit wenigen aktiven Spermien. Auch sonst sind die Kater nette Hausgenossen, ohne Behinderung und mit ganz normaler Lebenserwartung.

(Bild: (c) Mohawk369 / pixelio.de )

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