Alle Artikel in: Katzenhaltung

Katzenklo, Fressnapf, Wasserstellen, Katzenerziehung, gerade als Anfänger tun sich in der Katzenhaltung oft Fragen auf. In dieser Kategorie findet ihr alles rund um Katzenhaltung und Erziehung in Einklang mit den artspezifischen Bedürfnissen der Katze.

Dancers Geschichte Unsere Mutmachgeschichte Nr. 3

Heute nun die dritte unserer Mutmachgeschichten. Dieses Mal erzählt nicht das Personal, sondern Dancer selbst seine Geschichte. Eine Geschichte, die Mut macht und eindrucksvoll zeigt, dass Unsauberkeit immer eine Ursache hat, die es zu finden gilt.   Dancers Geschichte     Mein Name ist Dancer und ich bin ein Siamkater der mittlerweile 14 Jahre alt ist. Als ich etwa 4 Jahre alt war, wollte meine zweite Besitzerin (zuvor war ich länger als normal bei meiner Züchterin) mich einschläfern lassen, da ich unsauber war. Glücklicherweise hat mich dann eine Freundin von ihr übernommen und mir eine zweite Chance gegeben. Dort war anfangs alles gut. Ich kam zu zwei Mischlingskatzen und hätte sogar die Möglichkeit gehabt, nach draußen zu gehen. Da ich das „Draußen“ aber nicht kannte, war mir das Ganze etwas suspekt und ich habe mich lieber drinnen aufgehalten. Meine neue Mamma hat sehr viel gearbeitet und war nur wenig zu Hause. Wenn sie aber da war, hab ich ganz viel mit ihr geschmust und gespielt. Nach einem halben Jahr wurde ich leider wieder unsauber und …

Buchrezension: Die Memoiren des Jeremias von Höhnsdorf Aufzeichnungen eines Katers und Gentlemans in den besten Jahren

Nach vielen Ratgebern und anderen Fachbüchern ist mit den Memoiren des Jeremias von Höhnsdorf schon vor längerer Zeit mal wieder ein wenig Unterhaltungsliteratur auf unseren Rezensionsstapel gewandert. Ich habe mir die Aufzeichnungen eines Katers und Gentlemans in den besten Jahren einmal angesehen. Allgemeines zum Buch Taschenbuch: 188 Seiten Verlag: Shaker Media; 1 (26. November 2015) Autorin: Kattis Rydberg ISBN-13: 978-3956313837 Das sagt der Klappentext Jerry – pardon – Jeremias von Höhnsdorf ist ein Kater in den besten Jahren: Versnobt, genusssüchtig, sensibel und liebenswert. In seinen Mußestunden widmet er sich: – der Meditation – vor allem vor Gartenteichen mit schwimmenden Meditationshäppchen, – der Degustation – m liebsten von aufwendig dekorierten Grillplatten, – der Hypnose von Türgriffen und – der Pelzpflege – für diverse Wettbewerbe und andere Zwecke. Ab und zu lässt er sich gemächlich auf dem Schreibtisch nieder, rückt die Welt katerhaft zurecht, lehrt mich geduldig, die einfache und die spezielle Katertheorie, amüsiert sich kopfschüttelnd über uns Menschen und schnurrt mir seine neuesten Abenteuer – ein Kater von Welt belastet seine Pfoten nicht mit der Berührung …

Auf sich selbst achten, um auf andere achten zu können

Katzen sind für viele Menschen – und das zu Recht – vollwertige Familienmitglieder. Und so ist es für viele Katzenbesitzer, wenn auch leider nicht für alle, selbstverständlich sich um sein Tier auch dann noch zu kümmern, wenn dieses chronisch oder unheilbar erkrankt ist. Eine mitunter fordernde Angelegenheit. Eine Studie der British Veterinary Association hat nun die Auswirkungen der beim Menschen (z. B. bei der Pflege von demenzkranken Familienangehörigen bekannten) „caregiver burden“, also der subjektiven Belastung pflegender Angehöriger, untersucht, wenn es sich bei dem zu pflegenden Familienmitglied nicht um einen Menschen, sondern um den Hund oder die Katze handelt. Die Ergebnisse wurden im Journal „Veterinary Record“ der BVA veröffentlicht. Die Pflege von Tieren mit chronischen oder unheilbaren Erkrankungen kann – so sehr man das Familienmitglied auch liebt – eine emotionale und je nach Fall auch körperliche Belastung darstellen. Und es ist vom Menschen bekannt, dass die Aufopferung für den Erkrankten die betreuende Person in die Depression und die soziale Isolation führen, deren Lebensqualität verschlechtern und die Entstehung von Angststörungen fördern kann. Das gilt nicht nur für …

Hopsis Geschichte Unsere Mutmachgeschichte Nr. 2

Es ist wieder Montag und hier kommt nun, wie schon angekündigt. Lilianas und Hopsis Geschichte. Hopsis Geschichte Das ist Hopsi. Auf der Straße geboren kam er mit 10 Wochen auf eine Pflegestelle, dort wartete er, ein ganzes langes Jahr. Niemand wollte ihn, denn er war scheu, zeigte sich nie, hatte Angst vor allem und jedem. Als ich ihn fand, war es Liebe auf den ersten Blick. Seine Augen strahlten etwas aus, dem ich nicht widerstehen konnte und ich adoptierte ihn vom Fleck weg. Die ersten Wochen waren hart, er versteckte sich tagsüber, kam nur raus, wenn keiner da war. Irgendwann traf ich die Entscheidung, seine Verstecke zu verschließen und ihn zu zwingen, sich mit mir zu beschäftigen. Es hat funktioniert! Schon nach wenigen Tagen bewegte er sich viel sicherer, beim Spielen konnte ich ihn sogar streicheln und dann, 2 Monate nach seinem Einzug, lag er plötzlich in meinem Bett, mit mir zusammen! Zunächst noch mit viel Abstand, aber er fasste immer mehr Vertrauen und nun ist er der verschmusteste Kater, der mir je begegnete. Er …

Emma erklärt: Von Kindern und Katzen…

Nachdem wir im August ja ein wenig gefaulenzt haben und ihr auf eine neue Ausgabe von „Emma erklärt“ verzichten musstet, habe ich mir für den September wieder ein Thema herausgepickt, das insbesondere unserem Personal sehr am Herzen liegt, weil es eigentlich ein sehr schönes Thema ist, aber auch eines, das für uns immer noch viel zu oft den Verlust unseres Zuhauses und/oder unnötigen Stress bedeutet. Es handelt sich dabei um das Thema Kinder und Katzen. Ihr Menschen seid ja wie wir Katzen auch, oft nicht gern allein und freut euch, ebenso wie wir, wenn ihr ein Männchen oder ein Weibchen gefunden habt, mit dem ihr künftig eure Tellerchen, euer Bett und eure Couch teilen wollt. Manchmal ziehen wir erst bei euch ein, nachdem ihr euch schon gefunden habt, manchmal haben wir schon einige Zeit bei einem von euch gelebt und müssen uns dann an den neuen Menschen in eurem Leben gewöhnen. Und wir werden euch mitteilen, ob ihr Geschmack habt oder nicht, das ist sicher. ;-) Und wo Liebe ist, da werden dann manchmal aus …

Fees Geschichte Unsere Mutmachgeschichte Nr. 1

Letzten Montag haben wir euch um eure Mutmachgeschichten gebeten. Unserem Aufruf sind doch so einige von euch gefolgt (vielen Dank dafür!) und wir können es kaum erwarten, euch die Geschichten und natürlich deren Protagonisten nacheinander vorzustellen. Den Anfang macht heute Annegret John mit der Geschichte ihrer British-Kurzhaar-Dame Fee. Und hier ist sie: Fees Geschichte Das ist die Geschichte von Fee, einer British-Kurzhaar-Dame. Fee ist eine von 4 Geschwistern aus dem ersten und einzigen Wurf meiner Katze Susi. Sie war immer die Kleinste und Schwächste von allen, die, die sich beim Trinken bei Mama am meisten anstrengen musste, um etwas abzubekommen. Für mich stand von Anfang an fest, dass ich eines der vier Kitten behalten werde. Als die Kleinen 14 Wochen alt waren, wurden sie von ihren neuen Besitzern abgeholt. Fee behielten wir. Sie trank als Einzige immer noch von ihrer Mama und hatte kaum Interesse an Katzenfutter. Doch Susi ließ Fee immer seltener trinken und so wurde sie immer dünner und schwächer. Ich hatte zwischenzeitlich schon alles versucht, um Fee ihr Futter schmackhaft zu machen: …