Autor: Anika

Feline Neonatale Isoerythrolyse Gefahr durch Blutgruppenunverträglichkeit bei neugeborenen Katzen

Wer sich mit der Katzenzucht beschäftigt oder darüber nachdenkt, seine Katze decken zu lassen und ihr einen Deckkater zu suchen, stößt früher oder später vielleicht auf den Begriff Blutgruppenunverträglichkeit bei neugeborenen Katzen, fachsprachlich Feline neonatale Isoerythrolyse (kurz FNI) oder auch Hämolyse des Neugeborenen. Im deutschsprachigen Raum ist die Erkrankung auch als Fading Kitten Syndrom bekannt. Sieht man sich aber im englischsprachigen Raum um, findet man den Begriff dort häufig zusammenfassend für sämtliche Gründe, warum Kitten sterben. Eine Feline Neonatale Isoerythrolyse kann auftreten, wenn eine Katze mit Blutgruppe B, Welpen der Blutgruppen A oder AB wirft. Die Kitten erscheinen zunächst gesund, sterben aber oftmals in den ersten Lebenstagen. Eine Rettung ist meist nicht möglich. Um das Problem zu vermeiden, ist daher eine Blutgruppenbestimmung der Elterntiere vor einer möglichen Verpaarung unerlässlich. Grundsätzlich aber insbesondere bei Rassen, bei denen die Blutgruppe B gehäuft auftritt. Welche Blutgruppen gibt es bei Katzen? Unter einer Blutgruppe versteht man individuelle Unterschiede der Antigenstruktur auf der Oberfläche der roten Blutkörperchen. Es sind bestimmte Glykolipide, die für die Blutgruppe verantwortlich sind. Bei Katzen sind …

Katze sucht Kater – wenn die Katze rollig wird

Ist die Katze rollig, ist sie paarungsbereit und kann von einem Kater erfolgreich gedeckt werden. Doch die Rolligkeit ist für die Katze auch mit Risiken und Gefahren verbunden. Das gilt auch für die liebestollen Kater, die dem Ruf der willigen Kätzin folgen. Oft werden sie dabei  in Katerkämpfen verletzt oder stecken sich mit lebensbedrohlichen Infektionskrankheiten an. Leider werden auch jedes Jahr viele von ihnen im Liebesrausch Opfer des Straßenverkehrs. Darum ist es wichtig, dass du deine Katze oder deinen Kater rechtzeitig beim Tierarzt zur Kastration vorstellst. In diesem Artikel erfährst du, woran du erkennst, ob deine Katze rollig ist, wie lange das dauert, wann und wie oft Katzen rollig werden und was du tun solltest, wenn die Rolligkeit bei deiner Katze eingetreten ist. Wann wird eine Katze rollig? Katzen sind saisonal polyöstrisch, was bedeutet, dass eine Katze unter natürlichen Bedingungen nur innerhalb eines bestimmten Zeitraums rollig wird. Dieser Zeitraum beginnt, wenn die Tage länger werden und die Tageslichtlänge zwischen 12 bis 14 Stunden erreicht hat. Werden die Tage kürzer, was in unseren Breitengraden in den …

Drama Futterumstellung: 10 Tipps, wie sie bei deiner Katze leichter gelingt

Nachdem wir uns letzte Woche damit beschäftigt haben, wie du auch als Anfänger gutes Katzenfutter von schlechtem unterscheiden kannst, wollen wir uns heute mit dem nächsten Schritt beschäftigen. Denn nicht immer ist es leicht, die Katze von den neuen Plänen zu überzeugen. Ich kenne das gut. Ich musste damals bei der Futterumstellung meiner Katze Hexe auch kämpfen. Damit du es ein wenig leichter hast, habe ich dir hier 10 Tipps aufgeschrieben. Sie werden dir helfen, der Futterumstellung der Katze den Schrecken zu nehmen. Es ist dabei völlig unerheblich, ob es sich um einen Futterwechsel der Katze von Trocken- zu Nassfutter, von schlechtem zu gutem Katzenfutter oder von Fertigfutter zu B.A.R.F. handelt. Tipp 1: Lass dir nicht einreden, Katzen wären eben einfach so. Wenn sich eine Katze standhaft weigert, hochwertiges Katzenfutter zu sich zu nehmen und man sucht oder fragt um Rat, lassen Aussagen wie „Katzen sind halt Neophoben und fressen nichts, was sie nicht kennen.“ „Lass sie, Katzen sind eben so, die weiß schon, was gut für sie ist.“ nicht lange auf sich warten. Beides …

10 Hinweise, an denen du auch als Anfänger gutes Katzenfutter auf den ersten Blick erkennst

Wer sich als Anfänger mit gesunder Katzenernährung beschäftigt und versucht herauszufinden, was denn nun gutes Katzenfutter ist, trifft auf eine Vielzahl an unterschiedlichen Informationen. Da ist es schwierig den Überblick zu behalten. Mir ging es am Anfang genauso. Wenn mich heute jemand fragt, was für ein Katzenfutter ich denn empfehlen würde, würde ich die Frage immer mit BARF beantworten. Allerdings kann und will nicht jeder seine Katzen barfen. Ich habe mich daher hingesetzt und 10 Hinweise für dich aufgeschrieben, an denen du auch als Anfänger sehr schnell erkennst, ob du ein gutes Katzenfutter oder ein schlechtes Katzenfutter vor dir hast. Was macht jetzt ein gutes Katzenfutter aus? Zunächst einmal ist das beste Futter für ein Tier die Nahrung, die es auch in freier Wildbahn zu sich nehmen würde, da sich der Stoffwechsel im Laufe der Evolution perfekt darauf eingestellt hat. Folglich wären wir bei der Katze bei kleinen Beutetieren, wie kleinen Nagern, Vögeln, teilweise Fisch etc. Die Beutetiere werden roh und buchstäblich mit Haut und Haar verzehrt. Nur der Darm wird in der Regel übrig …

Emma erklärt: Katzen und der Winterspeck

Gerade im Herbst liest man immer wieder neugierige oder sogar besorgte Fragen, was denn mit der Katze los sei, weil sie plötzlich fresse „wie ein Scheunendrescher“. Zudem wird – mal davon abgesehen, dass wir nicht fressen, sondern dinieren bitteschön – auch noch mit solch bösen Wörtern wie Tierarzt oder Blutabnahme um sich geworfen. Dabei ist das, was wir machen vollkommen logisch und natürlich. Und warum dem so ist, erzähle ich euch in dieser Ausgabe von „Emma erklärt“. Eigentlich hätte die ja schon viel früher fertig sein sollen, aber – ihr ahnt es – ich war mit dem Aufbau meiner Isolierungsschicht beschäftigt. ;-) Aber beginnen wir am Anfang. Wie ihr ja sicherlich wisst, ist es im Sommer länger hell als im Winter. Fachsprachlich nennt man das auch Photoperiode. Viele Tiere, darunter wir Katzen, reagieren auf diese Unterschiede in der Tageslichtlänge recht empfindlich, was sich zum Beispiel bei unseren unkastrierten Kollegen im Sexualzyklus zeigt. Denn unter natürlichen Verhältnissen (also draußen, ohne Kunstlicht) setzt die Rolligkeit in der Regel wenn die Tage kürzer werden aus, und das Zyklusgeschehen …

Lohnt sich eine Tierkrankenversicherung für die Katze? Haustiger im Gespräch mit Frau Obert von AGILA

Als Katzenhalter wünscht man sich vor allem eins. Dass die eigenen Tiere lange Zeit gesund und glücklich leben dürfen. Leider hat nicht jeder Stubentiger das Glück. Manche werden schwer krank oder erleiden einen Unfall, der hohe Tierarztkosten nach sich zieht. Um im Fall des Falles abgesichert zu sein, gibt es die Möglichkeit eine Tierkrankenversicherung oder OP-Versicherung abzuschließen. Doch was übernimmt die Krankenversicherung überhaupt, kann jede Katze versichert werden und lohnt sich das überhaupt? Wir haben uns mit Frau Obert von AGILA über diese Themen unterhalten. Anika: Hallo Frau Obert, herzlichen Dank, dass Sie sich die Zeit nehmen, uns einige Fragen zu beantworten. Bitte stellen Sie unseren Lesern sich und AGILA doch kurz vor. Frau Obert: Sehr gerne, vielen Dank erst einmal für die Möglichkeit, AGILA und das Thema Tierkrankenversicherung etwas genauer vorzustellen. Mein Name ist Franziska Obert und ich bin bei AGILA für die gesamte Kommunikation verantwortlich. AGILA selbst ist eine Versicherung für Hunde und Katzen mit mittlerweile über 20 Jahren Erfahrung in diesem Bereich. Anika: Welche Versicherungen bieten Sie denn an, die für Katzenhalter …