Fisch und Katzen. Das ist etwas, das in den Augen vieler Katzenfreunde irgendwie zusammengehört. So wie Katze und Kartons, Katze und Milch oder Katze und Maus. Dabei sind gar nicht so viele Katzen Fischliebhaber und auch im Speiseplan wildlebender Katzen nimmt Fisch in der Regel nur einen sehr geringen Stellenwert ein. Doch für die Fischliebhaber unter den Stubentigern gibt es mit "Tales und Tails" nun ein Schmankerl, bei dem sich alles um Futter mit Flossen dreht.
Fazit: Für Fischfans als gelegentliche Leckerei eine gute Sache.
Damit wird geworben
Ich dreh Dorsch! Wie Wunderbarsch ist das denn? Endlich kein Junk-Food mehr für Hunde. Kein Zucker, kein Getreide, kein Schnickschnack. Und damit endlich kleinere Häufchen und weniger Wind von Achtern ;-) Das freut nicht nur Hundebesitzer! 100% Fisch, 100% erneuerbare Energie, 100% aus Island. 1 Tüte = 1 Spende für Tierschutzprojekte.
Unsere Produkte sind frei von Konservierungs-, Farb-, Zusatz-und Aromastoffen. Sie sind zu 100% natürlich und haben eine sehr kurze Zutatenliste. Mit jeder verkauften Tüte geht eine Spende an Tierschutzprojekte. (Quelle: Tales & Tails)
Sorten
Das Katzenfutter von Tales & Tails ist in drei unterschiedlichen Sorten erhältlich. Es wird in 100-Gramm-Pouches angeboten.
Erhältlich sind die Sorten:
Forrrrrrrelle (100 % Forelle)
Zeit zum Relachsen (100 % Lachs)
Für Ihre Dorschlaucht (100 % Dorsch)
Zusammensetzung
Bei den Katzenfuttermitteln von Tales & Tails handelt es sich um Einzelfuttermittel. Die Pouches bestehen aus 100 % Fisch (je nach Sorte Forelle, Dorsch oder Lachs). Es sind keine Zusatzstoffe enthalten.
Der Preis für das Katzenfutter liegt bei 1,49€-1,99€/100g.
Konsistenz, Geruch und Akzeptanz
Die Konsistenz des Futters ist - da es sich um Fisch handelt - recht locker. Das Futter mit Dorsch ist schon fast flüssig. Das Futter riecht unverkennbar nach Fisch, den Geruch der Sorte mit Dorsch empfand ich persönlich als sehr penetrant.
Die Akzeptanz des Futters war ok. Lachs und Forelle wurden gefressen. Der Dorsch wurde kurz beschnuppert, aber hier von niemandem angerührt.
Weitere Informationen zu Tales & Tails
Der verwendete Fisch stammt aus isländischen Fischereibetrieben und wird direkt in Island mit 100% erneuerbarer Energie verarbeitet.
Bewertung und Fazit
Was mir an dem Futter besonders gut gefällt, ist die originelle Aufmachung und die Intention dahinter. Für jedes gekaufte Tütchen spendet Tales & Tails z. B. an den Förderverein Animal Hope and Wellness e.V., der sich gegen den Hundefleischhandel in Asien einsetzt.
Alles in allem ist man bei der Fischauswahl mit Bedacht vorgegangen, so wurde zum Beispiel nur thiaminasefreier Fisch verwendet. Nichtsdestotrotz handelt es sich um ein Einzelfuttermittel ("Ergänzungsfuttermittel"). Daher und weil Fisch aufgrund seiner diversen Besonderheiten ohnehin eher seltener auf dem kätzischen Speiseplan landen sollte, würden wir das Futter als gelegentliche Ergänzung zum Speiseplan sehen.
Wir würden Fischmahlzeiten zudem immer um Vitamin E ergänzen. Möchte man das Futter häufiger füttern, müssten weitere Stoffe ergänzt werden, um Ausgewogenheit zu erreichen.
Kaufen könnt ihr Tales & Tails online im Shop oder auch in diversen Läden vor Ort. Auch die findet ihr auf der Website von Tales & Tails.
Angaben zur Transparenz: Für diesen Test wurde uns das Produkt kostenlos zur Verfügung gestellt. Das beeinflusst aber nicht meine Meinung. Denn die ist und bleibt unverkäuflich.
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Der kleine Unterschied: Alleinfutter, Ergänzungsfutter, Einzelfutter, Diätfutter
Schlendert man durch den Zoofachhandel oder stöbert durch diverse Onlineshops, dann findet man unzählige verschiedene Futtermittel, die einen hochwertiger, die anderen eher weniger. Jedoch gibt es nicht nur Unterschiede in der Qualität, sondern auch in der Zusammensetzung. In diesem Artikel möchten wir euch kurz erklären, welche Varianten es gibt und was ihr bei der Auswahl beachten müsst.
Nach Definition der Futtermittelverordnung (§ 1 Abs. 1) ist ein Alleinfuttermittel ein Mischfuttermittel, das bei ausschließlicher Verwendung den Nahrungsbedarf der Katze decken kann. Das bedeutet, wir haben ein Katzenfutter, dem alle für die Katze notwendigen Vitamine, Mineralstoffe etc. in einer Menge zugesetzt sein sollten, die notwendig ist, dass es bei dieser weder zu einer Über- noch zu einer Unterversorgung kommt. Jedoch ist nicht alles, was als Alleinfutter deklariert ist, auch wirklich geeignet, die Katze mit allem zu versorgen was sie braucht. Es ist daher wichtig, auch hier genau hinzusehen, was in welcher Menge enthalten ist.
Einzelfuttermittel
Einzelfuttermittel sind wie der Name schon sagt, einzelne Komponenten, die allein nicht zur Bedarfsdeckung dienen. Also z. B. nur Fleisch. Eine Zusammenstellung aus verschiedenen Einzelfuttermitteln kann (unter Umständen in Kombination mit einem Ergänzungsfuttermittel) wieder zu einem Alleinfuttermittel werden. Wenn ihr also beim Barfen nach Frankenprey aus verschiedenen Komponenten (Fleisch, Innereien, Knochen usw.) eine Ration zusammenstellt, arbeitet ihr mit Einzelfuttermitteln. Die fertige B.A.R.F.-Ration ist dann auch wieder ein Mischfuttermittel, also eine Kombination aus verschiedenen Einzelfuttermitteln.
Ergänzungsfuttermittel
Landläufig werden die „Reinfleischdöschen“ als Ergänzungsfuttermittel bezeichnet, da sie eine Ergänzung zum Speiseplan der Katze darstellen können, aber keine Alleinfuttermittel sind, d. h. nicht dazu geeignet sind, die Katze über einen längeren Zeitraum adäquat mit allen notwendigen Nährstoffen zu versorgen. Die Döschen eignen sich z. B. als Leckerli, zur Herstellung von Katzeneis etc., sollten aber maximal 20 % der Futtermenge pro Woche ausmachen.
Die Futtermittelverordnung definiert ein Ergänzungsfuttermittel als ein Futtermittel, das einen höheren Gehalt an bestimmten Stoffen (z. B. Mineralstoffen oder Spurenelementen) aufweist und andere Futtermittel ergänzen kann. Das sind im Endeffekt unsere „Pülverchen“ beim Barfen, also z. B. Mineralstoffmischungen etc.
Diätfuttermittel
Diätfuttermittel sind spezialisierte Futtermittel, deren Zusammensetzung speziell auf den Bedarf der Katze bei bestimmten Erkrankungen (z. B. Nierenprobleme, Schilddrüsenprobleme etc.) abgestimmt ist.
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10 Hinweise, an denen du auch als Anfänger gutes Katzenfutter auf den ersten Blick erkennst
Wer sich als Anfänger mit gesunder Katzenernährung beschäftigt und versucht herauszufinden, was denn nun gutes Katzenfutter ist, trifft auf eine Vielzahl an unterschiedlichen Informationen. Da ist es schwierig den Überblick zu behalten. Mir ging es am Anfang genauso.
Wenn mich heute jemand fragt, was für ein Katzenfutter ich denn empfehlen würde, ist die Antwort darauf nicht unbedingt leichter geworden. Ich habe mich daher hingesetzt und 10 Hinweise für dich aufgeschrieben, an denen du auch als Anfänger sehr schnell erkennst, ob du ein gutes Katzenfutter oder ein schlechtes Katzenfutter vor dir hast.
Was macht jetzt ein gutes Katzenfutter aus? Zunächst einmal ist das beste Futter für ein Tier die Nahrung, die es auch in freier Wildbahn zu sich nehmen würde, da sich der Stoffwechsel im Laufe der Evolution perfekt darauf eingestellt hat. Folglich wären wir bei der Katze bei kleinen Beutetieren, wie kleinen Nagern, Vögeln, teilweise Fisch etc. Die Beutetiere werden roh und buchstäblich mit Haut und Haar verzehrt. Nur der Darm wird in der Regel übrig gelassen. Da wären wir wieder bei der Rohfütterung, die aber auch ihre Risiken hat. Bei Fertigfutter können dir folgende Punkte einen Hinweis auf die Qualität eines Katzenfutters geben.
1) Das Futter besteht vornehmlich aus Fleisch und hochwertigen tierischen Nebenerzeugnissen
Die natürliche Ernährung der Katze besteht vornehmlich aus Fleisch und weiteren tierischen Bestandteilen. Pflanzliches macht in der Ernährung der Katze nur einen verschwindend geringen Teil aus. Entsprechend sollte auch ein gutes Katzenfutter zusammengesetzt sein und zum größten Teil aus Muskelfleisch (min. 60 %) und hochwertigen tierischen Nebenprodukten, wie zum Beispiel Innereien bestehen.
2) Alle enthaltenen Bestandteile sind offen und einzeln deklariert
Im Idealfall ist auf den Futtermitteln genau deklariert, welche Teile des jeweiligen Tieres verarbeitet wurden und in welcher Menge sie enthalten sind. Wie es sich mit den ominösen 4 % im Fleisch im Katzenfutter verhält, findest du in diesem Artikel genauer erklärt.
Eine gute Zusammensetzung könnte z. B. so aussehen: Pute* 94% (Brustfleisch 75%, Leber 10%, Hals 5%, Herz 5%, Karkasse 5%), Kürbis 2%, Karotte 2%, Mineralstoffe* 1,5%, Lachsöl 0,5%
Hier siehst du genau, was verarbeitet wurde und in welcher Menge.
Sieht die Zusammensetzung dagegen so oder so ähnlich aus = Finger weg:
Mit Kalb und Truthahn: Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (u.a. 4% Kalb, 4 % Truthahn, 4 % frisches Fleisch), Getreide, Mineralstoffe, pflanzliche Eiweissextrakte.
3) Das Futter enthält kein Getreide und insbesondere weder Mais, Soja noch Weizen
Um die 100 % vollzumachen werden dem Futter neben tierischen Bestandteilen in der Regel pflanzliche Bestandteile zugegeben, z. B. häufig Getreide, wie Mais, Soja und Weizen, oder auch Reis und Gemüse. Dazu ist zu sagen, dass der Stoffwechsel der Katze kaum in der Lage ist, größere Mengen an Kohlenhydraten zu verstoffwechseln (hier ist das genauer erklärt) und die Katze bei einem Futter, das zum größten Teil aus Getreide besteht, jede Menge Material zu sich nimmt, von dem sie "nichts hat", das aber ihren Stoffwechsel belastet. Entsprechend sollte Getreide im gutem Katzenfutter nicht vorkommen.
Daneben gelten Mais und Weizen als häufige Auslöser für Futtermittelallergien bei der Katze. Im Idealfall macht auch Gemüse nur 5 - 10 % des Futters aus. Schließlich enthält eine Maus auch nur das an Pflanzlichem, was sie zu dem Zeitpunkt im Magen hat, zu dem sie Opfer der Katze wird. Und so groß ist so ein Mäusemagen wahrlich nicht...
4) Die empfohlene Futtermenge (Fütterungsempfehlung) ist relativ gering
Einen guten ersten Anhaltspunkt darüber, wie hochwertig ein einzelnes Katzenfutter ist, bietet zudem die Fütterungsempfehlung. Bei hochwertigem Katzenfutter wird in der Regel eine Menge von 200 g als Tagesration für eine Katze mit einem Gewicht von 4 kg empfohlen. Umso höher die Fütterungsempfehlung, um so weniger gute, für die Katze verwertbare Bestandteile sind enthalten.
5) Das Futter enthält weder Zucker noch EG-Zusatzstoffe und andere künstlichen Konservierungsstoffe, keine synthetischen Zusatzstoffe und keine Farb- und Lockstoffe
Ein gutes Katzenfutter enthält grundsätzlich keinen Zucker, ganz gleich in welcher Form (Melasse, Karamell etc.), keine EG-Zusatzstoffe und andere Konservierungsstoffe, keine synthetischen Zusatzstoffe und keine Farb- und Lockstoffe. Vorsicht auch bei Hefeextrakt, das in vielen Katzenfuttern zu finden ist. Dieses besteht bis zu 7 % aus dem Geschmacksverstärker Glutamat. Wird dem Futter Hefeextrakt zugefügt, kann es aber dennoch als "frei von Geschmacksverstärkern" deklariert werden.
6) Es handelt sich beim dem Futter NICHT um ein Trockenfutter
Auch wenn es mittlerweile Trockenfutter für Katzen gibt, dessen Zusammensetzung akzeptabel ist (akzeptabel ist nicht gleich gut), haben alle Trockenfutter durch die Bank einen deutlichen Schwachpunkt, der sich auch durch NICHTS ausgleichen lässt: die fehlende Feuchtigkeit. Die Katze als ehemaliges Wüstentier nimmt den größten Teil ihres Flüssigkeitsbedarfs über die Nahrung auf. Das ist bei Trockenfutter nicht möglich. Entsprechend müsste sie trinken, um ihren Flüssigkeitsbedarf zu decken. Bedenkt man jedoch, dass so ein Beutetier etwa zu 70 % aus Wasser besteht, müsste sie ungefähr das drei- bis vierfache dessen trinken, was sie an Trockenfutter zu sich nimmt. Eine Menge, die Katzen schlicht weg nicht erreichen und durch die fehlende Flüssigkeit steigt wiederum das Risiko für diverse Erkrankungen z. B. der Nieren und Harnwege. Entsprechend kann Trockenfutter nie wirklich gutes Katzenfutter sein. Trockenfutter einweichen hilft im Übrigen nicht.
7) Der Preis für das Katzenfutter erscheint dir erst einmal als teuer
Gutes Katzenfutter hat seinen Preis und kostet in der Regel mehr, als die handelsüblichen Produkte aus dem Supermarkt. Dass in diesem bei einem Preis von 0,35 € für 400 g nicht wirklich hochwertiges Material enthalten sein kann, ist eigentlich offensichtlich. Wäre zu diesem Preis hochwertiges Fleisch in der Dose, würden die Hersteller schnell rote Zahlen schreiben.
Für Preise von unter 1,50 Euro für die 400-Gramm-Dose kann man definitiv KEIN qualitativ hochwertiges Katzenfutter erwarten.
Achtet man zudem noch auf die Herkunft der verwendeten Produkte (z. B. auf Nachhaltigkeit und artgerechte Haltung der Tiere, deren Fleisch im Katzenfutter landet), ist der Preis in der Regel noch höher. Qualität hat ihren Preis, das gilt auch beim Katzenfutter. Allerdings sollten vorrangig immer erst die vorgenannten Punkte erfüllt sein. Nur weil ein Futter teuer ist, ist es nicht automatisch auch gut. Jedoch kann man definitv sagen, dass man für Preise unter 1,50 Euro für die 400-Gramm-Dose (Einzeldose) niemals Futter mit einer empfehlenswerten Zusammensetzung erwarten kann.
Daneben spart man häufig nur am Anfang, wenn man billig einkauft. Die Tierarztkosten, die auftreten, wenn die eigene Katze durch die falsche Fütterung krank geworden ist, sind bei Weitem höher, als die Einsparung, wenn man auf gutes Katzenfutter verzichtet.
8) Das Futter enthält keine Bestandteile, deren Namen du noch nie gehört hast
Sieht man sich ein handelsübliches Katzenfutter so an, dann findet man in der Zusammensetzung oft so einige Begriffe, die einen erst einmal zum Grübeln bringen. In den meisten Fällen (wenn auch nicht immer) ist es so, dass diese unverständlichen Begriffe Dinge bezeichnen, die im Katzenfutter eigentlich nichts zu suchen haben. Daher wenn du ein Futter findest, das die Punkte 1-6 erfüllt, aber bei dem du einzelne Bestandteile nicht zuordnen kannst, am besten erstmal stehen lassen und recherchieren und dann ggf. kaufen oder auch nicht.
9) Das Futter wird nicht in x Varianten für x unterschiedliche Lebenslagen angeboten
Hochwertige Katzenfuttermittel sind in der Regel Allzweckfutter und frei nach dem Motto "In der Natur gibt's auch keine Mäuse für Senioren oder Kitten" für alle Altersklassen gleichermaßen geeignet. Maximal wird eine spezielle, meist feinere Sorte für Kätzchen angeboten, teilweise auch noch Futter für Senioren.
Bietet ein Hersteller Futter für alle möglichen Lebenslagen von Wohnungskatze über Freigänger, für kastrierte Katzen, für solche mit langem Fell und für Katzen bestimmter Rassen an, bedeutet das nicht automatisch, dass das Futter besonders gut ist, nur weil es speziell auf die Bedürfnisse der Katze zugeschnitten zu sein scheint. Auch wenn Katzen in unterschiedlichen Lebensphasen durchaus besondere Bedürfnisse haben. Meist ist die Qualität dieser Futtermittel sehr überschaubar.
Wichtig: Wir sprechen hier nicht von Spezialfuttermitteln für kranke Katzen. Diese haben in vielen Fällen durchaus ihre Berechtigung!
10) Du hast das Futter NOCH NIE in der Fernsehwerbung oder im Supermarkt gesehen
Hinter den bekanntesten Katzenfuttermitteln stehen wenige große Unternehmen, die ausreichend Budget zur Verfügung haben, um ihr Geld in Fernsehwerbung zu stecken. Die Qualität der Futtermittel ist aber leider auch hier durch die Bank überschaubar. Dasselbe gilt für No-Name-Produkte aus dem Supermarkt. Gutes Katzenfutter bekommt du teilweise in ausgesuchten Fachgeschäften, aber vorwiegend und meist auch am günstigsten online, z. B. bei Sandras Tieroase.
Das ist ja alles gut und schön, aber welches Katzenfutter soll ich denn jetzt kaufen???
Das eine perfekte Fertigfutter für Katzen in der Dose, im Beutel oder im Schälchen gibt es nicht. Keines ist 100%ig ausgewogen und jedes hat Stärken aber auch Schwächen.
Daher ist es sehr wichtig, nicht nur Futter einer Marke zu füttern, sondern zwischen ca. vier bis fünf unterschiedlichen Marken und wiederum auch Sorten abzuwechseln. Zudem muss es sich unbedingt um ein Alleinfuttermittel handeln. Einzelfuttermittel (meist bekannt als Ergänzungsfuttermittel) sollten eher selten auf dem Speiseplan stehen, um eine ausgewogene Ernährung sicherzustellen.
Man könnte da jetzt noch viel, viel tiefer ins Detail gehen, aber wenn du die 10 genannten Punkte beherzigst, ist auf dem Weg zu einer gesunden und artgerechten Ernährung deiner Katzen schon sehr viel gewonnen.
Hast du noch Fragen oder Anregungen zu diesem Artikel? Dann schreib uns doch eine Mail an redaktion@haustiger.info. Wir freuen uns auf deine Nachricht!
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Katzenfutter im Haustiger-Test: Wildcat Skipjack Thunfisch mit Garnelen
Vor einiger Zeit wurden wir angeschrieben, ob wir nicht den Skipjack-Snack, das neue Ergänzungsfutter von Wildcat, testen möchten. Wir haben uns das dann mal angesehen, da wir Wildcat bisher nur in Verbindung mit Trockenfutter kannten, der erste Eindruck war ganz gut, so dass wir uns entschieden, euch dieses Produkt im Rahmen eines "Sponsored Posts" vorzustellen. Der Produkttest stellt nichtsdestotrotz unsere persönliche, unabhängige Meinung dar.
Damit wird geworben
"Der SKIPJACK-Snack ist frisches Thunfischfilet im eigenen Saft, verfeinert mit Apfel, Garnelen, Grünen Bohnen, Lachs, Mischgemüse und Papaya. Mit dem SKIPJACK-Snack machen Sie Ihrer Katze zwischen den WILDCAT-Mahlzeiten eine große Freude. Dabei ergänzen Sie die tägliche Nahrung Ihrer Katze auf eine gesunde Weise. Der SKIPJACK Snack vereint das Verlangen Ihrer Katze nach Ursprünglichkeit mit deren Nahrungsbedürfnissen.
Vorteile
Die Hauptzutat ist Thunfischfilet in Lebensmittelqualität aus umweltbewusstem und nachhaltigem Fischfang. Der Thunfisch ist unbelastet von Medikamenten und Hormonen, dafür reich an Jod und Omega-3-Fettsäuren.
Als natürliche Ergänzung zur eigenen Vitamin-C-Produktion Ihrer Katze enthält der SKIPJACK-Snack zusätzlich Brombeeren, Himbeeren, Heidelbeeren und Sanddorn.
Mit Topinambur.
Ohne Getreide, ohne Gluten, ohne Laktose, ohne Salz, ohne Soja und künstliche Farb- und Konservierungsstoffe
Geeignet auch für Allergiker und allergiegefährdete Katzen."
Sorten
Der SKIPJACK-Snack ist aktuell in folgenden 6 Sorten erhältlich:
Thunfisch mit Apfel
Thunfisch mit Garnelen
Thunfisch mit Bohnen
Thunfisch mit Lachs
Thunfisch mit Gemüse
Thunfisch mit Papaya
Wir haben die Sorte Thunfisch mit Garnelen getestet und beziehen uns in diesem Produkttest rein auf diese.
Zusammensetzung der Sorte Thunfischfilet mit Garnelen
Die Zusammensetzung der Sorte Thunfischfilet mit Garnelen sieht aus wie folgt:
Protein 15 %, Öle und Fette 1 %, Rohasche 1 %, Rohfaser 0,2 %, Feuchtigkeit 81 %.
Ohne Zusatz von Farb-, Geschmacks- und Konservierungsstoffen.
Hergestellt in der EU durch a.011.015.067.001 für die Healthfood24 GmbH, Tschaikowskistr. 16, 04105 Leipzig.
Fütterungsempfehlung
Als Belohnung für die Katze und zur Ergänzung des Alleinfuttermittels „Wildcat“ des Unternehmens.
Preis des Skipjack-Snack
Der Preis für das Futter liegt bei 1,00 € pro 100 g Futter.
Akzeptanz von Skipjack-Snack
Die Akzeptanz war bei allen 4 Testmiezen sehr gut, Schälchen wurden ausgeschleckt, da blieb nichts übrig.
Bewertung von Skipjack-Snack
Fischdöschen gibt es ja viele, von diversen Anbietern, und Thunfisch wird auch von vielen Katzen geliebt. Die meisten davon haben wir schon ausprobiert, wurden auch alle gerne gefressen. Der Skipjack-Snack steht dem in nichts nach. Preislich liegt das Ergänzungsfutter auch so mehr oder weniger im selben Bereich. Dass der Thunfisch aus nachhaltigem Fischfang stammt, finden wir super.
Besonders ist im Vergleich der Zusatz der diversen Beeren und von Topinambur. Finden wir an sich nicht schlecht, schließlich sind Beeren nicht nur „böses Obst“, sondern enthalten durchaus viele Vitamine (z. B. Vitamin C) und andere Stoffe, die ihnen ihren festen Platz unter den Heilpflanzen in der Welt sichern. Beispielhaft möchten wir hier einmal die z. B. in der Heidelbeere enthaltenen Anthocyane herausgreifen, die ein wirksames Antioxidant darstellen und z. B. bei der diätetischen Unterstützung während Tumorerkrankungen ein Thema sind. Laut Hersteller sollen die Zugaben u. a. das Immunsystem unterstützen.
Die Frage ist, ob man diese Stoffe jetzt zwingend in einem Futtermittel braucht, das nur von Zeit zu Zeit einmal gegeben wird, oder ob es nicht sinnvoller wäre, bei entsprechendem Krankheitsbild/Unterstützungsbedarf gezielt zu arbeiten. Wir wären da jetzt eher bei Letzterem. Soll heißen, die Zugabe ist nett, aber für uns jetzt auch nicht DAS Alleinstellungsmerkmal.
Alles in allem finden wir den Skipjack-Snack aber gut und können ihn uns in allen Kreationen vorstellen, die man mit Ergänzungsfutter so anstellen kann, also z. B. um Katzeneis zu machen, als Hilfe bei der Futterumstellung, als Lockmittel bei Katzen, die z. B. krankheitsbedingt gerade nicht so richtig fressen wollen, oder auch einfach als nette Belohnung oder Leckerei zwischendurch.
Fisch ist in der Katzenernährung aus diversen Gründen immer so eine Sache und gerade Thunfisch leider auch so ein Risikofaktor dafür, sich Junkies zu ziehen, weshalb wir empfehlen würden, den Skipjack-Snack - wie auch die Fischdöschen der diversen anderen Anbieter - maximal einmal die Woche zu geben.
Kaufen könnt ihr den Skipjack-Snack z. B. im Shop von Healthfood24.
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Katzenfutter im Haustiger-Test: Cachet Wild Roots (Aldi Süd)
Vorletztes Wochenende ist mir im Aldi-Prospekt im Wochenangebot ein neues Katzenfutter, Cachet Wild Roots, ins Auge gefallen. Auf den ersten Blick sah es ganz vielversprechend aus, schien es doch, als habe der Discounter vor möglicherweise künftig auch Kunden zu bedienen, die höhere Anforderungen an die Ernährung ihrer Stubentiger stellen. Das Fazit in Kürze: Netter Versuch, aber viel Luft nach oben.
Damit wird geworben
Besonders artgerechte Ernährung mit einem sehr hohen Anteil an Fleisch, Fisch bzw. deren Nebenprodukten. Abwechslungsreiche Rezepturen, sinnvoll ergänzt um wertvolle Vitamine und Mineralstoffe. Durch den Verzicht auf glutenhaltiges Getreide wird die Gefahr von Unverträglichkeiten und Verdauungsproblemen reduziert. (Quelle: Prospekt)
Sorten
Es gibt 85-Gramm-Dosen und 85-Gramm-Pouches von Cachet Wild Roots.
85-Gramm-Dosen
mit Huhn und Lachs
mit Pute
mit Kabeljau, Seelachs und Lachs
mit Rind und Wild
Die Pouches gibt es in zwei 12er Packs, einmal als „Vielfalt aus dem Wasser“ und einmal in der Landtiere-Mischung "Vielfalt aus der Natur". Letztere besteht aus 3x Geflügel, Rind & Hühnerherzen, 3x Geflügel, Hirsch & Leber, 3x Geflügel, Kalb & Lamm und 3x mit Huhn, Ente & Rind.
Die Döschen werden in Deutschland hergestellt (Petcura GmbH, Betriebsnummer: DE 03454000213). Die Pouches kommen aus der Schweiz und werden von Herbert Ospelt Anstalt unter der Betriebsnummer CH 22679 produziert. Herbert Ospelt Anstalt produziert u. a. auch IAMS und Schmusy.
Die Zusammensetzung der Döschen gefällt mir besser als die der Pouches. Getestet haben wir die Sorte „mit Pute“, um die sich auch der Testbericht drehen wird. Ich packe euch aber die Zusammensetzungen der Natur-Pouches und der restlichen Döschensorten mit in diesen Bericht, damit ihr euch selbst einen Eindruck verschaffen könnt. Die Pouches mit den Fischsorten habe ich leider vergessen zu fotografieren.
Eine Fütterungsumstellung kostet Zeit, bitte nehmen Sie sich Zeit und passen Sie die Fütterungsmenge entsprechend den Bedürfnissen Ihres Tieres an. Wir empfehlen grundsätzlich den Einsatz einer Küchenwaage. Die angegebenen Werte sind Richtwerte und dienen als Anhaltspunkte. Sie sind abhängig von Alter, Rasse, Aktivität und weiteren Faktoren. Bitte bei Zimmertemperatur füttern und zu jeder Fütterung frisches Trinkwasser bereitstellen. Eine beaufsichtigte Fütterung wird grundsätzlich empfohlen.
Tiergewicht in kg
Fütterungsmenge in g
4
233
5
271
6
306
7
339
(Quelle: Verpackung)
Preis
Die Dosen sind im Dreierpack erhältlich. Der Dreierpack kostet 2,55 €.
(Die Pouches sind im 12er-Pack erhältlich und mit 3,95 € (also 0,33 € pro 85-Gramm-Beutel) deutlich günstiger.)
Konsistenz und Akzeptanz von Cachet Wild Roots mit Pute
Das Wild Roots ist recht fluffig, aber kompakt. Der Geruch ist in Ordnung, meine Nase konnte keinen wesentlichen Unterschied zu anderen hochwertigen Futtersorten feststellen.
Bei 3 von 4 Katzen kam es gut an. Hexe, zugeben manchmal eine kleine Mäkelmadame, hat es verschmäht.
Lange vorgehalten hat das Futter nicht, man hatte bereits nach 1,5 Stunden wieder Kohldampf. Das kenne ich sonst anders.
Bewertung von Cachet Wild Roots mit Pute
Größtes Manko neben einigen inhaltlichen Schwächen ist für mich das Preis-Leistungs-Verhältnis. Zwar haben wir hier 70 % „Fleischanteil“ (auch schön offen deklariert und bei der Pute sogar sortenrein) und ein getreidefreies Futter ohne Farb- und Aromastoffe, jedoch besteht der Fleischanteil größtenteils aus Nebenprodukten. Sogar bei den 10 % Putenfleisch handelt es sich noch um Separatorenfleisch.
Die Deklaration lässt unklar, was an Mineralstoffen zugefügt wurde (z. B. in Hinblick auf ein ausgewogenes Calcium-Phosphor-Verhältnis. Es bleibt unklar, welche pflanzlichen Nebenerzeugnisse und welche Öle und Fette verwendet wurden. Beta-1,3/1,6-Glucan ist an sich ganz interessant, fürs Immunsystem und zur Unterstützung bei verschiedenen gesundheitlichen Problemen. Liest man z. B. relativ häufig in Verbindung zu Pilzen (Mykotherapie). Da ist ebenso wie bei Kräutern die Frage, ob es nicht sinnvoller ist, bei Bedarf gezielt zu arbeiten, anstatt von Vornherein „Functional Food“ zu kreieren.
Die ernährungsphysiologischen Zusatzstoffe liegen im Rahmen über den offiziellen Mindestwerten. Die Vitamine A und D sollten durch die verwendeten Zutaten bereits in ausreichendem Maße enthalten sein. Bei Thiamin, leider ein großes Thema bei Fertigfutter, hege ich leise Zweifel. Eindeutig sagen kann man es rein aus den bereitgestellten Informationen nicht. Fett dürfte für mich noch bisschen mehr sein. Die Fütterungsempfehlung liegt unter den auf Basis des metabolischen Körpergewichts errechneten Werten.
Bentonit, das den meisten wohl eher vom Katzenstreu oder als Heilerde (z. B. zur Entgiftung) ein Begriff sein wird, wird unter der E-Nummer E558 als Trägerstoff, Füllstoff, Trennmittel und Schaumverhüter eingesetzt. Das sorgt im Endeffekt für die fluffige Konsistenz des Futters.
Fazit: Es gibt definitiv schlechteres Futter, aber insbesondere zu dem Preis auch eine große Auswahl an hochwertigeren Futtermitteln mit transparenterer Deklaration. Zum Vergleich: Eine Katze mit 5 kg müsste am Tag 294 g von diesem Katzenfutter verzehren, um rein rechnerisch ihren Energiebedarf zu decken. Das heißt bei einem Preis von 2,55 € für 255 g (3x 85 g) wären das 2,94 € pro Tag und Katze. Bei diversen hochwertigen Futtermitteln kann ich mit unter 3,00 € für die 800 g Dose hier locker 4 Katzen pro Tag hochwertig ernähren. Mit B.A.R.F. sowieso. ;-)
Der Preis ist für ein Katzenfutter mit der Zusammensetzung von „Cachet Wild Roots“ meiner Meinung nach in keinster Weise gerechtfertigt.
Achtung: Das Futter war nur zum Zeitpunkt des Tests nur vorübergehend bei Aldi Süd im Sortiment. Mittlerweile wurde es dauerhaft ins Sortiment aufgenommen.
Du möchtest noch mehr Katzenwissen? Dann abonniere doch unseren Newsletter und erhalte aktuelle Informationen aus der Welt der Katze, praktische Hinweise, Neuigkeiten aus der Forschung, nützliche Links und mehr kostenlos frei Haus.
Rosina Wachtmeister kennt ihr, ne? Das ist die mit den berühmten bunten Katzen, mit denen Katz' auch prima die Schwerkraft testen kann. Was für uns aber neu war - und für euch vielleicht auch - ist, dass es von Rosina Wachtmeister nicht nur Dekoratives gibt, sondern auch so einiges für Haustiger, darunter auch Katzenfutter. Letzteres haben wir uns für euch angesehen.
Fazit: Hochwertig und tier- und umweltfreundlich produziert.
Damit wird geworben
Nur vom Feinsten. Bei „ROSINA’s FINEST“ ist der Name Programm. Wenn Rosina auf ihrem Landgut kocht, kommt nur das Beste in den Topf – also ausschließlich natürliche Zutaten, von denen Rosina selbst überzeugt ist.
Da Katzen bekanntlich Fleischfresser sind, ist ein hoher Anteil an Fleisch in der Dose essenziell. „Rosina’s Finest“ bietet einen Fleischanteil zwischen 93 und 95 Prozent.
Für eine naturnahe Zusammensetzung verwenden wir nicht nur Muskelfleisch, sondern auch die für Katzen so wichtigen Innereien und z. B. calciumreiche Hälse. So tragen wir auch dazu bei, dass vom Nutztier nicht nur das Muskelfleisch, sondern möglichst viele nährstoffreiche Teile Verwendung finden.
Das ist drin:
Mindestens 93 % Fleischanteil
Bio-zertifiziertes Fleisch aus artgerechter Haltung
Natürliches Propolis und Kokosöl
Pestizidfreies Gemüse aus kontrolliert biologischem Anbau
Kleine Mengen an glutenfreien natürlichen Ballaststoffen
Jeder Sorte ist das wichtige Taurin zugesetzt.
Das kommt NICHT in die Dose
Kein Getreide, kein Gluten, kein Soja
Kein Zucker, kein Nitritpökelsalz
Keine Konservierungsstoffe
Kein Tier- und Knochenmehl
Keine künstlichen Akzeptanzverstärker
Hergestellt in Deutschland
Unser Herstellungsbetrieb arbeitet nachhaltig und CO2-arm.
Alle Zutaten stammen aus kontrolliert ökologischer Erzeugung oder aus artgerechter Haltung.
Quelle: Rosina' Finest - Feine Zutaten
Sorten
Es werden 200-g-Dosen unter der Bezeichnung "LEIBGERICHT" als Alleinfuttermittel und 85-g-Pouches und 200-g-Dosen als Ergänzungfuttermittel angeboten.
Alleinfuttermittel "LEIBGERICHT"
Bio-Huhn mit Karotte + Leinöl
Bio-Rind mit Süßkartoffel + Chia
Bio-Pute mit Kürbis + Nachtkerzenöl
Bio-Ente mit Apfel + Kokosöl
Ergänzungsfuttermittel
Bio-Huhn mit Quinoa
Bio-Rind mit Amaranth
Bio-Ente mit Kürbis
Bio-Lachs & Huhn mit Spirulina
Für Kitten:
Bio-Gans mit Zucchini
Zusammensetzung
Wir beschränken uns hier beispielhaft auf die LEIBGERICHT-Sorte "Bio-Huhn mit Karotte + Leinöl" und das Ergänzungsfuttermittel "Bio-Rind mit Amaranth".
Herstellerangabe: "Da wir nur hochwertiges Fleisch aus artgerechter Tierhaltung von regionalen Anbietern verwenden, kann die Zusammensetzung je nach Verfügbarkeit leicht variieren."
3. bis 9. Monat: 4 - 5 % des Körpergewichts,
ab dem 9. Monat: 3 - 4 % des Körpergewichts (Richtwert).
Die Ernährung sollte auf Alter, Aktivität und Gewicht jedes Tieres
individuell abgestimmt werden.
Wir empfehlen, abwechslungsreich zu füttern.
Ergänzungsfutter
2. bis 9. Monat 4 - 5 % des Körpergewichts,
ab dem 9. Monat 3 - 4 % des Körpergewichts (Richtwert).
Die Ernährung sollte auf Alter, Aktivität und Gewicht jedes Tieres individuell abgestimmt werden.
Preis
Die 200-g-Dose "LEIBGERICHT" ist für 2,49 Euro zu haben. Beim Ergänzungsfuttermittel kostet der Pouch (85 g) 1,49 Euro und die 200-g-Dose 2,79 Euro.
Konsistenz und Akzeptanz
Die Konsistenz des Futters ist weich und "fluffig" mit viel Soße. Der Geruch ist für mich angenehm.
Die Haustiger waren sowohl vom Allein- als auch vom Ergänzungsfutter sehr, sehr angetan. Die Näpfe waren in kürzester Zeit leer.
Bewertung und Fazit
Mir ist Rosina's Finest sehr sympathisch. Das gilt für die Zusammensetzung und auch für die Intention(en), die hinter dem Futter stehen.
Die Zusammensetzung ist hochwertig und sehr naturnah gehalten (dafür spricht auch der vergleichsweise geringe deklarierte Feuchtegehalt), es wird aus Respekt vor dem Nutztier nur bio-zertifiziertes Fleisch aus artgerechter Haltung verwendet. Das zugesetzte Gemüse kommt ebenso aus kontrolliert biologischem Anbau. Innereien sind anders als bei manch anderem Anbieter nicht verpönt, sondern werden ganz bewusst eingesetzt, auch mit dem Hintergrund so viel wie möglich von dem geschlachteten Tier zu nutzen.
Die Deklaration ist relativ offen. Es ist aufgeführt, welche Teile des jeweiligen Tieres verwendet wurden, beim Alleinfutter auch mit Prozentangaben. Warum in der Leibgericht-Sorte mit Huhn a) Kartoffel enthalten ist aber b) keine Mengenangabe (in %) aufgeführt ist, erschließt sich mir nicht wirklich. Die Nährstoffwerte sehen soweit in Ordnung aus (auch gut Fett enthalten), schön finde ich immer noch, wenn man über die Deklaration Rückschlüsse auf das Kalzium-Phosphor-Verhältnis ziehen kann, das kann man hier nicht. Die Futterempfehlung liegt knapp unter den auf Basis des metabolischen Körpergewichts ermittelten Werten, aber diese sind (wie auch angeführt) ohnehin nur als Richtwerte zu sehen.
Bei der Herstellung wird auf Umweltfreundlichkeit und eine schonende Verarbeitung Wert gelegt. So setzt der zertifizierte Bio-Betrieb, in dem das Futter entsteht, zum Beispiel auf erneuerbare Energien. Optisch finde ich die Dosen und Pouches durchaus ansprechend.
Alles in allem ein überzeugendes Gesamtpaket, bei dem die Kritikpunkte schon "Meckern auf hohem Niveau" sind. Auf höherem Niveau sind wir auch beim Preis. Dafür bekommt man aber auch etwas fürs Geld.
Die Leibgericht-Sorten kann man ohne Weiteres im Wechsel mit anderen Futtermarken anbieten. Die Ergänzungsfuttermittel sollten, wenn man sie denn füttern möchte (weil sie eben nicht ausgewogen sind) eher ein besonderes Leckerli bleiben, wobei man auch hier mitgedacht hat und nicht nur reines Fleisch, sondern u. a. auch Eierschale und Taurin zugibt.
Ob man die Sorten mit Pseudogetreide wie Quinoa, Amaranth und Co. verfüttern möchte, muss jeder selbst entscheiden. Meines Erachtens sind kleine Mengen grundsätzlich und insbesondere in einem Futter, das als Ergänzungsfutter ohnehin eher Leckerli-Charakter hat, nicht dramatisch.
Kaufen könnt ihr Rosina's Finest im zugehörigen Shop.
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