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Sind Stinkwanzen gefährlich für Katzen?

Durch den langen, warmen Sommer sind sie an manchen Orten zu einem richtigen Problem geworden. Baumwanzen, oft auch als Stinkwanzen bezeichnet. Und sie drängen durch die winterlichen Temperaturen nun auch vermehrt ins Warme. Schaden richten sie im Haus in der Regel nicht an, ziehen jedoch die Aufmerksamkeit der Haustiger auf sich. Was passiert, wenn diese einer solchen Wanze zu nahe kommen und ob Stinkwanzen gefährlich oder sogar giftig für Katzen sind, erfahrt ihr in diesem Artikel. Was sind eigentlich Stinkwanzen? Gemeine Stinkwanzen (Palomena prasina) findet man grundsätzlich in grüner und in brauner Form. Im Frühjahr sind sie grün und werden dann zum Herbst hin braun, weshalb ihr derzeit eher auf braune Stinkwanzen stoßen solltet. Die Tiere erreichen eine Größe von etwa 12 Millimetern und leben mit Vorliebe auf Laubbäumen, man findet sie aber auch in Gebüschen oder auf Disteln und Brennnesseln. Ein wesentlicher Schädling für die Landwirtschaft sind sie nicht. Anders sieht es da bei einem recht neuen unerwünschten Gast in unseren Gefilden aus, nämlich der Marmorierten Baumwanze (Halyomorpha halys), die aus Ostasien eingeschleppt wurde. …

Achtung: Diese beliebten Osterpflanzen sind für Katzen giftig!

Ostern, das ist Ostereiersuchen, das ist Frühling, das ist oftmals auch der Wunsch, das eigene Heim mit den ersten Blumen zu schmücken, die nach dem Winter das Auge als bunte Farbtupfer erfreuen. Da schlendert man über den Wochenmarkt und nimmt ein hübsches Ostergesteck mit oder man bekommt von lieben Menschen beim Osterbesuch einen schönen Blumenstrauß mit Osterblumen geschenkt, den man dann gerne auf dem Esstisch platziert. Allerdings sind leider die meisten Osterblumen für Katzen giftig. Teilweise sogar so giftig, dass schon kleinste Mengen lebensgefährlich sein können. Die wichtigsten haben wir hier für euch zusammengestellt. Äußerst gefährlich Die Lilie / Taglilie (Gattungen Lilium u. Hemerocallis)   Lilien sind für Katzen stark giftig. Bereits der Körperkontakt mit Blütenstaub und das abschließende Ablecken der Pollen oder der Verzehr von zwei Blättern oder Teilen einer Blüte reicht aus, um für tödliche Vergiftungen zu sorgen. Verantwortlich dafür ist ein bisher unbekannter Giftstoff, der die Zellen der Nieren schädigt. Das gilt insbesondere für die echten Lilien (Lilium spp.), wie z. B. die beliebte Oster-Lilie (L. longiflorum), die Taglilien (Hemerocallis), aber auch …

Vergiftungsfälle bei Katzen 2016 – VPIS

Der Veterinary Poisons Information Service (VPIS) gibt jedes Jahr eine Statistik zu den häufigsten Vergiftungsfällen/-anfragen im Vorjahr heraus. Diese zeigte sich für das Jahr 2016 wie folgt: Einzelne Stoffe im Detail Lilium-Spezies: Lilien sind für Katzen hochgiftig. Nicht nur Pflanzenteile selbst, sondern bereits der Körperkontakt mit Blütenstaub und die anschließende Aufnahme durch Putzen reichen aus, um schwere Vergiftungserscheinungen hervorzurufen. Ebenso gefährlich ist die Aufnahme von Blumenwasser und -erde. Auch die Hemerocallis-Arten (Taglilien) sind für Katzen hochgiftig. Meist sind Wohnungskatzen betroffen. Permethrin: Permethrin ist in vielen Parasitenmitteln enthalten. Die Katze ist insbesondere durch Spot-on-Präparate für Hunde gefährdet, wenn diese bei ihr angewandt werden. Katzen tun sich aufgrund ihrer Glucuronidierungsschwäche mit dem Verstoffwechseln vieler Substanzen schwer. Dazu gehört auch Permethrin. Im schlimmsten Fall führt die fälschliche Gabe eines Spot-on-Präparats mit Permethrin zum Tod der Katze. Benzalkoniumchlorid: Benzalkoniumchlorid ist in vielen Haushaltsprodukten, wie Desinfektions- und Reinigungsmitteln enthalten. Das Ablecken behandelter Oberflächen kann zu vermehrtem Speichelfluss, Fieber und Geschwüren an Zunge und Maul führen. Typischerweise treten die Symptome Stunden nach dem Kontakt auf. Paracetamol: Das bekannte Schmerzmittel Paracetamol ist …

Gefahr Passivrauchen – Katzen sind besonders betroffen

Dass Passivrauchen ebenso gesundheitsschädlich sein kann, wie aktives Rauchen ist kein Geheimnis. In den USA sind beispielsweise seit 1964 rund 2,5 Millionen Nichtraucher an den Folgen verstorben und auch an unseren Heimtieren geht das Einatmen von Tabakrauch nicht spurlos vorüber. In welchem Ausmaß Passivrauchen für Hunde und Katzen gesundheitsschädlich ist, wurde in verschiedenen Studien untersucht. Eine aktuelle Studie der University of Glasgow ist noch nicht abgeschlossen, zeigt aber bereits besorgniserregende Zwischenergebnisse.

Vorsicht Stromschlag! Katzen und Elektrizität

In Haushalten, in denen Nagetiere und Kaninchen Freigang genießen, ist es Standard: Stromkabel müssen gesichert werden. Aber bei Katzen? Katzen sind doch keine Nager, die vergreifen sich nicht an Kabeln, oder? Vielleicht kennt der ein oder andere auch den Film „Hilfe, es weihnachtet sehr“ (bzw. „Eine schöne Bescherung), der eine entsprechende Szene zeigt. Leider ist es gar nicht so selten, dass sich Katzen (oft Kitten z. B. im Zahnwechsel, aber auch manch erwachsene) auch im realen Leben an Stromkabeln gütlich tun. Manchmal geht das gut aus, manchmal leider auch nicht.

Mögliche Gefahr durch Katzenhöhlen aus Kunststoff

Eigentlich sollte Haustierzubehör ja auch für diejenigen, für die es bestimmt ist, sicher und frei von Gefahren sein. Dass dem nicht immer so ist, ist ja nun nichts Neues. Nun kam am Samstag über Facebook eine Meldung, dass zwei sieben Monate alte Jungtiere in einer Katzenhöhle aus Kunststoff verstarben, weil diese umkippte, auf die Öffnung fiel und leider keine ausreichende Luftzufuhr mehr möglich war. So die Meldung und auch, wenn sich grundsätzlich nicht genau nachvollziehen lässt, was in der fraglichen Nacht genau passiert ist und woran die Katzen verstarben, so bleibt doch ein schlechtes Gefühl. Auch ausgewachsene Katzen konnten sich, wie beispielsweise Silke ausprobiert hat, nicht mehr ohne Hilfe aus einer solchen Höhle befreien, wenn diese auf die Öffnung gekippt war.