Myiasis – Fliegenmadenbefall bei der Katze

Sommerzeit ist Fliegenzeit. Und wenn ihr Freigänger habt, seht ihr vielleicht regelmäßig die Fliegen, die sich auf den toten Mäusen tummeln, die die Katze mal wieder vor der Tür platziert hat. Nicht jeder weiß jedoch, dass auch lebende Katzen von einem Befall mit Fliegenmaden betroffen sein können. Absolut nichts, was man unbedingt einmal erlebt haben muss. Denn im schlimmsten Fall ist ein Befall mit Fliegenmaden für die Katze tödlich.

Doch während beim Kaninchen in den Sommermonaten regelmäßig vor der Gefahr durch Fliegenmaden gewarnt wird, so liest man bei der Katze solche Warnungen deutlich seltener. Das ändern wir heute.

Was ist die Fliegenlarvenkrankheit (Myiasis) eigentlich?

Unter einer Myiasis, auch Fliegenmadenkrankheit oder Fliegenlarvenkrankheit, versteht man den Befall lebender Wirbeltiere mit den Larven (Maden) von Zweiflüglern (Dipteren), sprich Fliegen und Mücken. Die Maden entwickeln sich dabei ganz oder teilweise auf dem Wirt und ernähren sich dort von lebendem oder abgestorbenem Gewebe und auch Körperflüssigkeiten, Sekreten usw.

Es gibt hier Myasiserreger, die für ihre Entwicklung zwingend lebendes Gewebe benötigen. Bei den in Mitteleuropa häufiger vorkommenden Myasiserregern wie den Schmeißfliegen (Calliphoridae), Fleischfliegen (Sarcophagidae) und Echten Fliegen (Muscidae) ist dem nicht der Fall. Diese gehen in der Regel eher auf verwesende organische Stoffe (Pflanzen und Tiere) und auf Exkremente. Nichtsdestotrotz können sie auch lebende Tiere befallen, wenn sich die Gelegenheit dazu bietet.

Warum ist ein Fliegenmadenbefall für Katzen so gefährlich?

Nun, die Frage beantwortet sich im Endeffekt eigentlich schon von selbst. Dadurch, dass sich die Maden von ihrem Wirt ernähren, fressen sie ihn im wahrsten Sinne des Wortes von innen auf. Erkennt man den Befall rechtzeitig, was leider nicht immer so einfach ist, können betroffene Katzen oft noch gerettet werden. Ist die Myiasis bereits zu stark fortgeschritten, bleibt oftmals nur noch, die Katze von ihren Leiden erlösen zu lassen.

Sind alle Katzen durch Fliegenmaden gefährdet?

Eine Myiasis kann grundsätzlich bei allen Katzen vorkommen. Streunende bzw. allgemein geschwächte oder kranke Katzen sind häufiger betroffen. Besondere Vorsicht ist daneben bei allen Tieren geboten, die sich zum Beispiel aufgrund von Gelenkproblemen, einer Behinderung oder anderen Erkrankungen nicht (mehr) richtig putzen.

Zudem erhöhen folgende Faktoren die Gefahr für einen Befall:

  • Offene Wunden (auch kleinste, nässende Hautabschürfungen)
  • Verschmutzungen durch Kot oder Urin im Fell oder am After (z. B. aufgrund von Durchfall)

Hilfe, meine Katze hat Fliegenmaden!

Ein Fliegenmadenbefall ist ein Notfall! Als Erste-Hilfe-Maßnahme versucht man am besten die Maden so gut wie möglich durch Absammeln und Reinigen mit lauwarmem Wasser zu entfernen (Anm. d. Red.: Ja, das ist richtig eklig, ich weiß, aber was muss, das muss!)und bringt die Katze dann so schnell wie möglich zum Tierarzt des Vertrauens oder in die nächste Tierklinik.

Dort werden alle Eier und Maden, die von außen erreichbar sind, entfernt und weitere Schritte nach Bedarf wie Wundtoilette, Medikamentengabe (z. B. Antibiotikum, Schmerzmittel, Antiparasitikum) oder die Gabe von Infusionen, um den Kreislauf zu stabilisieren, eingeleitet. Infolge muss das betroffene Tier in der Regel engmaschig überwacht werden.

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Wichtig! Umso früher ein Befall mit Fliegenmaden erkannt und tierärztlich behandelt wird, umso größer sind die Überlebenschancen.

Daher: Keine falsche Scham, kein Aufschieben, sondern UMGEHEND ab zum Tierarzt! Auch am Wochenende oder außerhalb der regulären Sprechzeiten. Ein Fliegenmadenbefall ist ein Notfall! [/lightgrey_box]

Wie kann ich einem Befall mit Fliegenmaden vorbeugen?

Da sich die Maden auch in natürlichen Körperöffnungen, (feuchtwarmen) Hautregionen und Hohlorganen ansiedeln können und ein Fliegenmadenbefall sehr schnell entsteht, da die Maden nach nur wenigen Stunden aus den Eiern schlüpfen, ist eine 100%ige Vorbeugung leider nicht möglich.

Es gibt jedoch diverse Vorkehrungsmaßnahmen, die im Sommer grundsätzlich bei allen Katzen, aber insbesondere bei Tieren mit den vorgenannten Problemen absolut Sinn machen.

Einige sinnvolle Vorbeugungsmaßnahmen

  • Kontrolliert eure Katzen täglich auf Wunden (auch kleinste), Verschmutzungen und natürlich Fliegeneier oder Maden. Bei Langhaarkatzen kann es je nach Tier und Situation im Sommer sinnvoll sein, diesen einen Kurzhaarschnitt verpassen zu lassen, um die Kontrolle zu erleichtern. Bitte genau hinsehen! Speziell die Eier sind sehr klein und werden leicht übersehen. Ein Beispielbild findet ihr hier.
  • Haltet eure Tiere sauber und trocken, wenn Sie es selbst nicht ausreichend können. Besonders beliebt bei Fliegen sind Orte, die warm und feucht sind.
  • Montiert Fliegengitter an Türen, Fenstern, Außengehegen soweit möglich.
  • Lasst Grunderkrankungen wie Durchfall oder Verletzungen zeitnah behandeln und behaltet die Katzen ggf. im Haus, bis das Problem beseitigt ist.
  • Beobachtet eure Katzen gut und lasst sie beim Tierarzt untersuchen, sobald sie euch nicht normal vorkommen. Ein gestörtes Allgemeinbefinden kann etwa ebenso wie nervöses Zucken oder Putzen u. a. auch auf einen Befall mit Fliegenmaden hindeuten.

Alles in allem ist ein Fliegenmadenbefall insbesondere bei gesunden, gepflegten Katzen nicht allzu häufig und es gibt absolut keinen Grund, hier panisch zu werden.

Eine Myiasis ist aber definitiv etwas, auf das man absolut verzichten kann und das man auf jeden Fall ernstnehmen sollte! Daher bitte gerade im Sommer die genannten Präventionsmaßnahmen beachten!

Exkurs: Madentherapie und Einsatz von Maden in der Rechtsmedizin

Nachdem wir jetzt so viele eklige Details hinter uns haben zum Abschluss noch zwei Punkte bei denen Maden durchaus auch nützlich sein können.

  • Madentherapie:Bei schlecht heilenden Wunden gibt es grundsätzlich die Möglichkeit, mit steril gezüchteten Fliegenmaden (Goldfliegenlarven) zu arbeiten. Diese werden auf die Wunde gesetzt und sollen dann abgestorbene Zellen entfernen und die Wundheilung fördern.
  • Rechtsmedizin:In der forensischen Entomologie werden Insektenlarven (z. B. von der Grauen Fleischfliege) genutzt, um anhand deren Entwicklungsstadien bei Leichen in den ersten Wochen nach dem Tod den Todeszeitpunkt recht genau zu bestimmen.


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Referenzen

  • Lutz H, Kohn B, Forterre F (2014). Myiasis (Fliegenlarvenkrankheit). In: Krankheiten der Katze, 5. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Enke Verlag, Stuttgart. S. 467
  • Mehlhorn H (2012). Fliegen (Unterordnung Deckelschlüpfer: Cyclorrhapha). In: Die Parasiten der Tiere, 7. Auflage. Springer-Verlag Berlin Heidelberg. S. 473-476)
  • Amendt J, Zehner R, Bratzke H (2003). Forensische Insektenkunde: Ein aktueller Forschungszweig der Rechtsmedizin. Dtsch Arztebl 2003; 100: A 3382–3385 [Heft 51–52]
  • Sind Stinkwanzen gefährlich für Katzen?

    Durch den langen, warmen Sommer sind sie an manchen Orten zu einem richtigen Problem geworden. Baumwanzen, oft auch als Stinkwanzen bezeichnet. Und sie drängen durch die winterlichen Temperaturen nun auch vermehrt ins Warme. Schaden richten sie im Haus in der Regel nicht an, ziehen jedoch die Aufmerksamkeit der Haustiger auf sich.

    Stinkwanze

    Was passiert, wenn diese einer solchen Wanze zu nahe kommen und ob Stinkwanzen gefährlich oder sogar giftig für Katzen sind, erfahrt ihr in diesem Artikel.

    Was sind eigentlich Stinkwanzen?

    Gemeine Stinkwanzen (Palomena prasina) findet man grundsätzlich in grüner und in brauner Form. Im Frühjahr sind sie grün und werden dann zum Herbst hin braun, weshalb ihr derzeit eher auf braune Stinkwanzen stoßen solltet. Die Tiere erreichen eine Größe von etwa 12 Millimetern und leben mit Vorliebe auf Laubbäumen, man findet sie aber auch in Gebüschen oder auf Disteln und Brennnesseln. Ein wesentlicher Schädling für die Landwirtschaft sind sie nicht.

    Anders sieht es da bei einem recht neuen unerwünschten Gast in unseren Gefilden aus, nämlich der Marmorierten Baumwanze (Halyomorpha halys), die aus Ostasien eingeschleppt wurde. Diese Stinkkäfer erreichen eine Größe von bis 17 mm und können für große Schäden an Früchten und Fruchtanlagen sorgen. Man findet sie zum Beispiel in der Schweiz, aber auch in Teilen Deutschlands wie zum Beispiel in Südbaden. Derzeit hat sie bei uns als eingeschleppter Schädling noch keine natürlichen Feinde.

    Für den Menschen sind Stinkwanzen harmlos. Sie beißen sie nicht, stechen nicht und übertragen auch keine Krankheiten.

    Sind Stinkwanzen giftig für Katzen?

    Nein. Stinkwanzen sind für Katzen nicht giftig. Sie sondern jedoch, wenn sie sich bedroht fühlen, aus den Stinkdrüsen am Hinterleib ein übelriechendes, lange anhaftendes Sekret ab.

    Sind Stinkwanzen gefährlich für Katzen?

    Unter Umständen. Wird die vorwitzige Katze von einer Stinkwanze im Gesicht getroffen, sollte das Gesicht so gut wie möglich abgewaschen werden. Landet das Sekret im Mäulchen, wird die Katze durch den scheußlichen Geschmack anfangen zu speicheln. In der Regel gibt sich das nach kurzer Zeit wieder und die Katze macht um Stinkwanzen künftig einen großen Bogen.

    Reagiert die Katze jedoch auffallend heftig, verschwinden die Symptome nach kurzer Zeit nicht oder bekommt sie das Sekret direkt ins Auge, ist ein zeitnaher Tierarztbesuch sehr zu empfehlen. Wie bei Kontakt mit allen anderen Stoffen, kann es auch bei Stinkwanzensekret leider zu Überempfindlichkeitsreaktionen kommen.

    Wie werde ich Stinkwanzen wieder los?

    Am besten werden Stinkwanzen daher nach Möglichkeit aus der Wohnung entfernt, bevor die Katze mit ihnen in Kontakt kommt. Dabei am besten umsichtig vorgehen und die Insekten keinesfalls zerdrücken, auf sie treten oder sie einsaugen. Außer du möchtest ausprobieren, ob die wirklich so stinken, wie alle sagen. ;-) Auch Pestizide sind in der Wohnung nicht zu empfehlen.

    Da die Wanzen nicht sonderlich schnell und doch relativ groß sind, ist es am einfachsten, sie einfach mit einem Glas und einem Blatt Papier einzufangen und wieder nach draußen zu verfrachten.

    So bin ich bisher alle Wanzen ohne Geruchsbelästigung wieder losgeworden.

    Achtung: Diese beliebten Frühlingspflanzen sind für Katzen giftig!

    Ostern, das ist Ostereiersuchen, das ist Frühling, das ist oftmals auch der Wunsch, das eigene Heim mit den ersten Blumen zu schmücken, die nach dem Winter das Auge als bunte Farbtupfer erfreuen. Da schlendert man über den Wochenmarkt und nimmt ein hübsches Ostergesteck mit oder man bekommt von lieben Menschen beim Osterbesuch einen schönen Blumenstrauß mit Osterblumen geschenkt, den man dann gerne auf dem Esstisch platziert. Allerdings sind leider die meisten Osterblumen für Katzen giftig. Teilweise sogar so giftig, dass schon kleinste Mengen lebensgefährlich sein können.

    Die wichtigsten haben wir hier für euch zusammengestellt.

    Äußerst gefährlich

    Die Lilie / Taglilie (Gattungen Lilium u. Hemerocallis)

     

    Lilien sind für Katzen stark giftig. Bereits der Körperkontakt mit Blütenstaub und das abschließende Ablecken der Pollen oder der Verzehr von zwei Blättern oder Teilen einer Blüte reicht aus, um für tödliche Vergiftungen zu sorgen. Verantwortlich dafür ist ein bisher unbekannter Giftstoff, der die Zellen der Nieren schädigt. Das gilt insbesondere für die echten Lilien (Lilium spp.), wie z. B. die beliebte Oster-Lilie (L. longiflorum), die Taglilien (Hemerocallis), aber auch bei allen anderen Liliengewächsen ist Vorsicht geboten. Dazu gehören zum Beispiel auch die Maiglöckchen (Convallaria majalis).

    Toxin: unbekannt

    Symptome

    nach 1-3 Stunden: In der ersten Phase nach Aufnahme treten Symptome wie Erbrechen, Speicheln, Appetitlosigkeit, Teilnahmslosigkeit und Nahrungsverweigerung auf. Diese gastrointestinalen Symptome verschwinden nach 2-6 Stunden, wodurch eine Verbesserung vorgetäuscht wird.

    nach 12-30 Stunden: die Katze entwickelt eine Polyurie (krankhaft erhöhte Urinausscheidung), die nach etwa 18 bis 30 Stunden zur Austrocknung führt. Ohne Therapie geht die Katze nach 24 bis 48 Stunden in die anurische Phase über, in der die Urinausscheidung deutlich zurückgeht, was wiederum zur Anhäufung giftiger Metaboliten (Anstieg von Harnstoff, Kreatinin, Kalium und Phosphor im Blutserum) führt. Dies führt wieder zum Erbrechen (nach 30 bis 72 Stunden). Durch das vermehrte Auftreten der harnpflichtigen Substanzen im Blut können Krampfanfälle auftreten und sich eine Pankreatitis entwickeln. Einige Katzen pressen ihren Kopf gegen die Wand und/oder sind desorientiert, zeigen Koordinationsstörungen, Ödeme im Gesicht und an den Pfoten und/oder entwickeln Atemnot.

    Prognose: schlecht – sehr schlecht. Die Tiere sterben nach 3 bis 7 Tagen durch akutes Nierenversagen. Überlebt die Katze dank intensiver und schneller Behandlung durch den Tierarzt, ist mit einer chronischen Niereninsuffizienz zu rechnen.

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    Die Osterglocke (Narcissus pseudonarcissus)/Weiße Narzisse (Narcissus poeticus)

     

    Die Osterglocke ist auch unter den Namen Trompetennarzisse, Gelbe Narzisse und Falsche Narzisse bekannt. Die ganze Pflanze ist stark giftig, auch das Blumenwasser in der Vase! Selbiges gilt für die Weiße Narzisse, die sich von der Osterglocke durch ihre weißen Blüten unterscheidet.

    Toxine: Amaryllidaceaen-Alkaloide (Haemanthamin, Galanthamin), Dicarbonsäuren (Oxalsäure, Oxalat)

    Symptome: Etwa 30 bis 40 Minuten nach Gifteinnahme können Brennen im Maul, Speicheln, Übelkeit, Erbrechen, kolikartige Bauchschmerzen, Durchfall und lokale Reizungen und Entzündungen der Haut auftreten. Organisch sind vor allem die Nieren, das Zentrale Nervensystem und das Herz-Kreislauf-System betroffen. Es kann u. a. zu Angst und Unruhe, allgemeiner Erschöpfung, zu Koordinationsstörungen, Krämpfen, Zittern, ZNS-Depression (bis hin zum Koma), Herzrasen, Herzrhythmusstörungen und Nierenversagen kommen.

    Prognose: zweifelhaft. Todesfälle sind möglich.

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    Der Christusdorn (Euphorbia milli)

     

    Der Christusdorn gehört wie auch zum Beispiel der Weihnachtsstern zu den Wolfsmilchgewächsen. Er ist auch unter den Bezeichnungen Euphorbia bojeri und Euphorbia splendens bekannt. Die gesamte Pflanze ist giftig, insbesondere der Milchsaft. Zudem besteht durch die Dornen Verletzungsgefahr. Die Toxine wirken auf die Haut, die Schleimhaut des Magendarmtrakts und der Bindehaut, das ZNS, die Leber, die Nieren und die Milchdrüsen.

    Toxine: Diterpene (Ingenolester, Phorbolester, Milliamine A-G)

    Symptome: Hautreaktionen (Milchsaft wirkt stark reizend), bei Aufnahme kleiner Mengen Brennen im Maul, Speicheln, Erbrechen, blutiger Durchfall, kolikartige Bauchschmerzen, bei großen Mengen Zittern, Koordinationsstörungen, erweiterte Pupille(n), Krampfanfälle, ZNS-Depression, Herzrhythmusstörungen, Hypotonie, Blut im Urin (Hämaturie), bei Augenkontakt starke Keratokonjunktivitis, vorübergehende Blindheit.

    Prognose: zweifelhaft bis gut. Tod durch Kreislaufkollaps möglich.

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    Gefährlich

    Die Ranunkel (Ranunculus spp.)

     

    Die Ranunkel gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse. Die ganze Pflanze ist giftig.

    Toxin: Protoanemonin

    Symptome: Übelkeit, Erbrechen, blutiger Durchfall, Entzündung der Maulschleimhaut, Koordinationsstörungen, Krämpfe, Symptome einer Nierenentzündung mit Blut im Urin, Zittern, Hautausschläge, Hautirritationen, Ödeme im Gesichtsbereich.

    Prognose: gut – zweifelhaft. Todesfälle durch Kreislaufversagen und Atemlähmung möglich.

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    Die Tulpe (Tulipa gesneriana)

     

    Tulipagesneriana, die Garten-Tulpe, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Liliengewächse (Liliaceae). Die ganze Pflanze ist giftig, v. a. die Zwiebel.

    Toxine: Tulipane A und B, Tuliposide A und B (Butyrolactone)

    Mögliche Symptome: Gastroenteritis, Speicheln, Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen, Hautirritationen, verlangsamter Herzschlag (Bradykardie), Benommenheit (Somnolenz). Bei chronischer Aufnahme auch reduzierte Nährstoffverdauung und dadurch reduzierte Gewichtsentwicklung. Beim Rind sind Todesfälle bekannt.

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    Die Gartenhyazinthe (Hyacinthus orientalis)

     

    Die Gartenhyazinthe ist eine Pflanze aus der Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae). Alle Pflanzenteile sind giftig, v. a. die Zwiebel, aber auch das Pflanzenwasser im Blumenuntersetzer oder in der Vase. Optisch kann sie mit der Traubenhyazinthe (Muscari) verwechselt werden. Auch diese ist giftig.

    Toxine: Dicarbonsäuren (Oxalatraphide, Oxalsäure, Oxalat)

    Symptome: sofort nach Bisskontakt kann es zu Speicheln, Schleimhautirritation und –schwellung kommen. Atemnot (Pharynxödem), Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen, Schluckstörungen können folgen. Bei Aufnahme größerer Mengen ggf. allgemeine Erschöpfung, Herzrasen, Herzrhythmusstörungen, Hypotonie, Nierenversagen.

    Prognose: gut – zweifelhaft. Todesfälle sind bekannt.

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    Mit Vorsicht zu genießen

    Der Frühlingskrokus (Crocus vernus)

     

    Der Frühlings-Krokus wird auch als Alpenkrokus oder Frühlingssafran bezeichnet und gehört zur Familie der Schwertliliengewächse (Iridaceae). Die ganze Pflanze ist giftig. Verwechslungsgefahr besteht mit der stark giftigen Herbstzeitlosen (Colchicum autumnale)

    Toxine: Lektine (Crocin, Crocetin)

    Symptome: nach 30 bis 90 Minuten können Erbrechen, Bauchschmerzen, Durchfall auftreten.

    Prognose: gut

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    Die Primel (Primulus spp.)

     

    Die Familie der Primeln ist recht umfangreich und beinhaltet etwa 500 Arten. Problematisch ist vor allem die beliebte Becherprimel (Primula obconica). Die Haare an den Blättern der Pflanze enthalten Primin. Wird die Pflanze berührt, können allergische Reaktionen der Haut („Primeldermatitis“) auftreten. Zwar enthalten auch alle anderen Primeln Primin, aber meist in so geringen Mengen, dass es nicht zu Problemen kommt. Alternative zur gewöhnlichen Becherprimel stellt die priminfreie Serie („Touch Me“) dar, die im Fachhandel erworben werden kann.

    Toxin: Primin

    Symptome: allergische Hautreaktionen, Anschwellen der Bindehäute und der Schleimhaut der Atemwege (auch erst nach Stunden bis Tagen möglich). Bei Verzehr auch Rötungen der Mundschleimhaut und Anschwellen des Rachenraums möglich. Es kann zu Erbrechen, Durchfall und Magen-Darm-Reizungen kommen.

    Prognose: gut

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    Die Passionsblume (Passiflora)

     

    Die Passionsblume wird in der Phytotherapie zum Beispiel bei nervöser Unruhe oder nervös bedingten Beschwerden im Magen-Darm-Trakt eingesetzt. Die Pflanze ist jedoch mild toxisch.

    Toxin: Alkaloide (Flavonoide, Saponine)

    Symptome: Der übermäßige Verzehr kann zu Magen-Darm-Beschwerden und Benommenheit führen.

    Prognose: Gut. Gabe nur in Absprache mit dem Fachmann/Fachfrau.

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    Palmkätzchen (Salix caprea)

     

    Salix caprea, die Sal-Weide, gehört zur Gattung der Weiden und ist eine der Pflanzen, die im Frühjahr als erstes blüht, was sie zu einer wichtigen ersten Futterpflanze für Insekten, wie die Honigbiene macht. Im tierischen Bereich kennt man die Weidenrinde, die als natürliches Schmerzmittel gilt.

    Verantwortlich dafür ist die Salicylsäure, die wir auch in der Acetylsalicylsäure („Aspirin“) finden, mit dem man Katzen (wenn es nicht VOM TIERARZT in sehr sehr niedriger Dosierung therapeutisch angewandt wird) durchaus umbringen kann. Salicylsäure wird vom Organismus in erster Linie über die Leber durch Ankopplung an Glucuronsäure entgiftet und ausgeschieden. Katzen haben jedoch eine Glucuronidierungsschwäche, d. h. diese Möglichkeit der Entgiftung funktioniert nur sehr eingeschränkt, wodurch der Stoff (in dem Fall die Salicylsäure) sehr lange im Körper der Katze verbleibt. Nicht gut.

    Bezieht sich jetzt in erster Linie auf die Rinde, aber exzessives Knabbern an jungen Ästen samt Knospen muss jetzt auch nicht unbedingt sein.

    [dark_box]Davon abgesehen: Palmkätzchen sind wie schon erwähnt unter anderem für die Honigbiene eine sehr, sehr wichtige erste Futterpflanze, daher bitte in der Natur lassen und dort bewundern. [/dark_box]

    „Aber Katzen wissen doch, was gut für sie ist!“

    Wenn man vor für Katzen giftigen Pflanzen warnt, hört man häufig Sätze wie:

    „Welche Katze ist denn so blöd und frisst etwas, das giftig für sie ist?“

    „Da müssten doch alle Freigänger schon längst tot sein!“ oder

    „Also meine Katze interessieren Blumen ja überhaupt nicht, die würde da nie drangehen!“

    Nun, an sich sind Vergiftungen bei Katzen im Vergleich zum Hund relativ selten. Bei den zwischen 1997 und 2006 beim Schweizerischen Toxikologischen Informationszentrum Zürich ausgewerteten Fällen standen falsch angewandte Tierarzneimittel auf Platz eins, Schädlingsbekämpfungsmittel (Rattengift etc.) auf Platz zwei. Danach folgten allerdings bereits die Giftpflanzen. Problematisch bei der Katze ist vor allem die Glukuronidierungsschwäche, die die Katze gegenüber zahlreichen Stoffen hoch empfindlich macht. Zudem ist der Gehalt an giftigen Inhaltsstoffen von Pflanze zu Pflanze (auch innerhalb einer Art) variabel und jede Katze individuell (im schlechteren Fall kann auch eine nur leicht giftige Pflanze einer empflindlichen Katze große Probleme bereiten).

    Neugier ist der Katze Tod

    Zumeist sind von Vergiftungen mit giftigen Pflanzen Wohnungskatzen betroffen. Zum einen sind gerade für Stubentiger ein neuer Blumenstrauß oder eine neue Zimmerpflanze im Revier etwas Neues/Spannendes, das es zu entdecken gilt, und zum anderen versagt das Vermeideverhalten gegenüber Giftpflanzen bei Wohnungskatzen im Vergleich zu Freigängern relativ häufig. So kann es vorkommen, dass die Katzen – insbesondere dann wenn keine Alternativen (wie z. B. geeignetes Katzengras) – zur Verfügung stehen, stattdessen Zimmerpflanzen oder Schnittblumen anfressen. Das kann je nach Pflanze glimpflich ausgehen, kann aber wie z. B. bei der Lilie, bei der wie schon erwähnt Pollen im Fell genügen, die beim Putzen aufgenommen werden, auch tödlich oder zumindest mit dauerhaften Schäden enden. (Das eine intensive Notfallbehandlung auch nicht unbedingt günstig ist, brauchen wir nicht zu erwähnen, oder?). Und auch wenn die Katze, das bisher vielleicht noch nie gemacht hat, ist einmal im Fall des Falles mitunter bereits einmal zu viel.

    Daher:

    Giftpflanzen haben im Katzenhaushalt nichts zu suchen!

    Auch nicht an vermeintlich „unzugänglichen“ Orten in der Wohnung.

    Giftpflanze gefressen, was tun?

    Eine Vergiftung ist ein Notfall!

    Habt ihr eure Katze dabei beobachtet, dass sie etwas von einer Giftpflanze aufgenommen hat oder habt ihr einen entsprechenden Verdacht, dann ist euer Tierarzt euer Ansprechpartner der Wahl!

    Bei den äußerst gefährlichen bis gefährlichen Pflanzen sowieso und auch bei den anderen und/oder wenn ihr euch nicht sicher seid, schadet ein Anruf beim Tierarzt nicht. Lieber einmal zuviel, als einmal zu wenig.

    Damit euer Tierarzt eurer Katze im Fall des Falles bestmöglich helfen kann, ist es dabei gut, wenn ihr möglichst präzise Angaben machen könnt:

    – was eure Katze aufgenommen hat (Pflanze mitbringen),
    – welche Menge eure Katze davon aufgenommen hat (Pflanze mitbringen),
    – wann eure Katze das Gift aufgenommen hat.

    Auch Erbrochenes oder andere „Überreste“ können helfen, insbesondere dann, wenn nichts direkt beobachtet wurde.

    Vergiftungsfälle bei Katzen 2016 – VPIS

    Der Veterinary Poisons Information Service (VPIS) gibt jedes Jahr eine Statistik zu den häufigsten Vergiftungsfällen/-anfragen im Vorjahr heraus.

    Diese zeigte sich für das Jahr 2016 wie folgt:

    Einzelne Stoffe im Detail


    Lilium-Spezies:
    Lilien sind für Katzen hochgiftig. Nicht nur Pflanzenteile selbst, sondern bereits der Körperkontakt mit Blütenstaub und die anschließende Aufnahme durch Putzen reichen aus, um schwere Vergiftungserscheinungen hervorzurufen. Ebenso gefährlich ist die Aufnahme von Blumenwasser und -erde. Auch die Hemerocallis-Arten (Taglilien) sind für Katzen hochgiftig. Meist sind Wohnungskatzen betroffen.

    Permethrin:
    Permethrin ist in vielen Parasitenmitteln enthalten. Die Katze ist insbesondere durch Spot-on-Präparate für Hunde gefährdet, wenn diese bei ihr angewandt werden. Katzen tun sich aufgrund ihrer Glucuronidierungsschwäche mit dem Verstoffwechseln vieler Substanzen schwer. Dazu gehört auch Permethrin. Im schlimmsten Fall führt die fälschliche Gabe eines Spot-on-Präparats mit Permethrin zum Tod der Katze.

    Benzalkoniumchlorid: Benzalkoniumchlorid ist in vielen Haushaltsprodukten, wie Desinfektions- und Reinigungsmitteln enthalten. Das Ablecken behandelter Oberflächen kann zu vermehrtem Speichelfluss, Fieber und Geschwüren an Zunge und Maul führen. Typischerweise treten die Symptome Stunden nach dem Kontakt auf.

    Paracetamol: Das bekannte Schmerzmittel Paracetamol ist frei verkäuflich und wurde in einer amerikanischen Studie (Sundlof, 1990) als vierthäufigste Ursache für Vergiftungen bei der Katze beschrieben. Wie auch beim Permethrin ist es auch bei Paracetamol die Glucuronidierungsschwäche der Katze, die für ihre besondere Empfindlichkeit gegenüber Paracetamol verantwortlich ist. Hauptsymptom einer Paracetamolvergiftung ist eine Methämoglobinämie. Vorsicht: Auch in diversen Grippe- und Erkältungsmitteln ist Paracetamol enthalten!

    Imidacloprid: Die Substanz Imdiacloprid ist in verschiedenen Parasitenmitteln enthalten und bei korrekter Anwendung in der Regel verträglich. Jedoch kann es zu allergischen Reaktionen und bei unbeabsichtigter oraler Aufnahme auch zu anderen unerwünschten Nebenwirkungen, wie Speicheln, Erbrechen, Ataxie, Zittern oder Anfällen kommen.

    Moxidectin: Moxidectin ist in Parasitenmitteln z. B. in Kombination mit Imidacloprid enthalten. Auch hier kann es zu allergischen Reaktionen sowie insbesondere wenn die Substanz abgeleckt wird, zu anderen unerwünschten Nebenwirkungen kommen.

    Ethylenglykol: Ethylenglykol kennt man vor allem aus Frostschutzmitteln für den Autokühler, wird aber auch als Lösungsmittel, beim Entwickeln von Fotos oder in Hydraulik- und Bremsflüssigkeit verwendet. Durch seinen Geschmack wirkt es anziehend auf Katzen. Meist sind Jungtiere von Vergiftungen betroffen.

    Praziquantel: Praziquantel kennt man aus Wurmmitteln und ist für viele Katzen bei korrekter Anwendung gut verträglich. Wenn führt es vor allem dann zu Problemen, wenn es parenteral (also am Darm vorbei) aufgenommen wird. Während bei der oralen Aufnahme („Wurmtablette“) Speichelfluss und Durchfall als Nebenwirkungen beschrieben werden, führte die parenterale Aufnahme etwas häufiger zu Nebenwirkungen wie Erbrechen, Durchfall, Speichelfluss, Appetitlosigkeit und/oder vorübergehender Schwäche und Schläfrigkeit. Auch Ataxie und ein taumelnder Gang können vorkommen. Die Gabe von 200 mg/kg parenteral führte bei der Katze in entsprechenden Untersuchungen zum Tod.

    Wie gingen die Vergiftungsfälle aus?

    Die meisten Fälle gingen gut aus. Jedoch endete die Vergiftung für 33 Katzen tödlich, von denen 9 eines natürlichen Todes starben und 24 eingeschläfert werden mussten. Für die meisten Todesfälle war mit 33 % Ethylenglykol verantwortlich, gefolgt von unbekannten Stoffen mit 21 %. Permethrin war an 18 % der Todesfälle beteiligt.

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    Achtung: Neemöl ist für Katzen giftig!

    In der Statistik oben nicht erwähnt, leider jedoch bei den Todesfällen ist Neemöl, von dem leider immer noch behauptet wird, es könne bei Katzen unbedenklich eingesetzt werden. Dem ist nicht so! Das klinische Bild einer Neemölvergiftung ähnelt dem einer Permethrinvergiftung und nicht selten endet die gut gemeinte Gabe leider tödlich. In einer Untersuchung von Sutton et al. (2009)1 erlitten z. B. ganze 18,9 % der betroffenen Tiere dieses Schicksal. [/dark_box]

    Was ist der Veterinary Poisons Information Service?

    Der Veterinary Poisons Information Service mit Sitz in London ist eine Art Giftnotruf und bietet rund um die Uhr einen Telefonnotdienst für Tierärzte. Ziel des Dienstes ist es sicherzustellen, dass jedes Tier mit bestätigter oder vermuteter Vergiftung die bestmögliche Behandlung erhält. Zusätzlich können Tierärzte auch Vergiftungsfälle beim Service melden.

    Im Jahr 2016 erhielt der VPIS pro Monat zwischen 837 und 983 Anfragen, was auf das Jahr verteilt insgesamt 10.977 Anfragen ergibt. Die meisten Anfragen betrafen Hunde (84 %), gefolgt von den Katzen (15 %), an dritter Stelle folgten die Kaninchen. Bei den Anfragen ging es um insgesamt 15.210 unterschiedliche Stoffe. Angeführt wurde die Liste der Vergiftungsfälle von Medikamenten (v. a. NSAIDs), gefolgt von Pflanzen und Haushaltsprodukten. Vergiftungen durch E-Zigaretten und Cholecalciferol befanden sich im Vergleich zum Jahr 2015 auf dem Vormarsch. Cholecalciferol (Vitamin D3) kann von der Katze z. B. durch Rattenköder, aber auch durch Fütterungsfehler oder Humanarzneimittel (z. B. Mittel gegen Schuppenflechte) im Übermaß aufgenommen werden.

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    Einige allgemeine Tipps, um Vergiftungen bei der Katze zu vermeiden

    • Gestaltet euer Zuhause „kindersicher“! Alles was speziell für ein Baby/Kleinkind nicht zugänglich sein sollte, sollte es in den meisten Fällen auch nicht für die Katze. Das heißt, alles was potenziell gefährlich sein könnte, sollte für die Katze unzugänglich sein. Vertraut nicht auf „Das hat die doch noch nie gemacht“, einmal kann einmal zu viel sein.
    • Verwendet unbedenkliche Reinigungsmittel!
    • Verbannt Giftpflanzen (insbesondere Lilien) egal ob als Schnittblumen oder im Topf aus dem Haus!
    • Vorsicht bei ätherischen Ölen! Prüft jede Gabe, egal wie kompetent euch die Person, die euch eine Empfehlung gibt, erscheinen mag, kurz an seriöser Stelle nach. Gut geeignet ist z. B. die Datenbank des Instituts für Veterinärpharmakologie und -toxikologie der Universität Zürich.
    • Gebt eurer Katze NIEMALS Medikamente für den menschlichen Gebrauch, wenn nicht zuvor mit dem Tierarzt abgeklärt! Eine einzelne gut gemeinte Paracetamol oder Ibuprofen kann eure Katze töten.
    • Kontaktiert bei Verdacht auf eine Vergiftung umgehend euren Tierarzt, auch wenn eure Katze (noch) keine Symptome zeigt! Treten Symptome auf, ist es manchmal bereits zu spät.
    • Gebt Parasitenmittel nur bei Bedarf und NUR Präparate, die für die Katze geeignet sind! Fragt auch beim Tierarzt gezielt nach. Auch Tierärzte sind nur Menschen und können Fehler machen.

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    1. Sutton, NM., Bates, N., Campbell, A. (2009) Apparent adverse reactions to neem (margosa) oil in cats Veterinary Record 164, 592-593. []

    Gefahr Passivrauchen – Katzen sind besonders betroffen

    Dass Passivrauchen ebenso gesundheitsschädlich sein kann, wie aktives Rauchen ist kein Geheimnis. In den USA sind beispielsweise seit 1964 rund 2,5 Millionen Nichtraucher an den Folgen verstorben und auch an unseren Heimtieren geht das Einatmen von Tabakrauch nicht spurlos vorüber. In welchem Ausmaß Passivrauchen für Hunde und Katzen gesundheitsschädlich ist, wurde in verschiedenen Studien untersucht. Eine aktuelle Studie der University of Glasgow ist noch nicht abgeschlossen, zeigt aber bereits besorgniserregende Zwischenergebnisse. (mehr …)

    Vorsicht Stromschlag! Katzen und Elektrizität

    In Haushalten, in denen Nagetiere und Kaninchen Freigang genießen, ist es Standard: Stromkabel müssen gesichert werden. Aber bei Katzen? Katzen sind doch keine Nager, die vergreifen sich nicht an Kabeln, oder? Vielleicht kennt der ein oder andere auch den Film „Hilfe, es weihnachtet sehr“ (bzw. „Eine schöne Bescherung), der eine entsprechende Szene zeigt. Leider ist es gar nicht so selten, dass sich Katzen (oft Kitten z. B. im Zahnwechsel, aber auch manch erwachsene) auch im realen Leben an Stromkabeln gütlich tun. Manchmal geht das gut aus, manchmal leider auch nicht. (mehr …)

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