Alle Artikel in: Gesundheit

Notfälle bei Katzen: So verhaltet ihr euch richtig Vorbeugen - Vorbereiten - Erkennen - Reagieren

Dass es der eigenen Katze außerhalb der regulären Sprechzeiten akut schlecht geht, ist wohl eine Angst, die jedes Katzenpersonal begleitet und oft ist es in der emotionalen Ausnahmesituation, die ein Notfall nun einmal ist, schwer, einen kühlen Kopf zu bewahren und zielgerichtet zu agieren. Daher habe ich hier für euch einige Informationen zusammengestellt, die euch im Fall des Falles hoffentlich helfen werden.  Wir beschäftigen uns in diesem Artikel damit, wie man den Besuch im Notdienst nach Möglichkeit von Vornherein vermeidet, wie ihr euch auf einen möglichen Notfall bestmöglich vorbereiten könnt, was ein Notfall eigentlich ist und wie ihr euch – sollte wirklich ein Besuch im Notdienst unausweichlich sein – korrekt verhaltet.  Vorsorge ist besser als Nachsorge  Es kann immer vorkommen, dass akut ein Notfall eintritt, aber grundsätzlich ist es immer besser, wenn man Krankheiten oder andere gesundheitliche Probleme erkennt, BEVOR es akut zu schwerwiegenden Problemen kommt, die einen Besuch im Notdienst erforderlich machen.  Hier heißt es aufmerksam zu bleiben und die eigenen Tiere gut zu beobachten, denn leider merkt man Katzen Schmerzen oder Krankheiten oft …

Weitreichendes Antibiotika-Verbot für Tiere im Gespräch

Vielleicht habt ihr es schon mitbekommen, dass ein weitreichendes Antibiotika-Verbot im Gespräch ist, das beinhaltet, dass Reserveantibiotika bei Tieren keine Anwendung mehr finden dürfen. Wie das bei solchen Themen immer so ist, wird wahnsinnig viel geschrieben, es wird gemutmaßt und gemunkelt und nicht alles, was in den sozialen Medien geteilt wird, entspricht der Wahrheit. Es ist aber in diesem Fall tatsächlich so, sollte dieses Verbot umgesetzt werden, haben wir im Katzenbereich, aber auch bei anderen Tierarten insbesondere kleinen Heimtieren und Exoten ein riesiges Problem. Ich möchte daher die Gelegenheit nutzen, euch auf die Unterschriftenkampagne  hinzuweisen, die hinsichtlich dieser Pläne initiiert wurde. Worum geht es überhaupt und ist es wirklich so schlimm? Diese Fragen wurden hervorragend (und besser als ich es je könnte ;-) in diesen Videos beantwortet. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.Mehr erfahren Video laden YouTube immer entsperren Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.Mehr erfahren Video laden YouTube immer entsperren Die zugehörigen Anträge – Advice on implementing measures under Article 37(4) of Regulation (EU) …

Hausmittel für Katzen gegen Durchfall, Erbrechen und tränende Augen

[Gastbeitrag von Dr. Sam – Dein Online-Tierarzt] Leider werden unsere geliebten Vierbeiner auch manchmal krank. Erbrechen, Durchfall, tränende Augen – das sind alles Symptome, die bei Katzen häufiger auftreten. In diesem Beitrag erklären wir die Gründe, welche Hausmittel helfen und wann man doch besser einen Tierarzt kontaktieren sollte. Katze muss sich erbrechen Erbrechen ist bei Katzen keine Seltenheit. Jeder Katzenbesitzer/jede Katzenbesitzerin kennt das Geräusch ganz genau. Meist haben unsere Vierbeiner nur Haare verschluckt, oder zu viel gefressen. Erbricht die Katze besonders oft, könnte jedoch auch eine Erkrankung dahinterstecken. Erbrechen zählt zu den Reflexen einer Katze. Sie kann es also nicht steuern. Erbricht Ihre Katze häufig, ist es ratsam sie genau im Auge zu behalten. Meist bemerkt man an einer Katze im Vorfeld zum Erbrechen leichte Verhaltensauffälligkeiten, wie zum Beispiel häufiges Schlucken, Maullecken, oder erhöhte Speichelproduktion. Zusätzliche Symptome wie eine Verstopfung bei Katzen, Appetitlosigkeit oder Fieber könnten auf Erkrankungen hinweisen. Mögliche Ursachen für Erbrechen sind: verschluckte Haare Futterunverträglichkeit Stress Verstopfung Viren, Pilze, Parasiten oder Bakterien Magen-Darm-Infektionen Darmentzündungen Tumore Organerkrankungen (bspw. Nierenerkrankung) Vergiftung Was hilft gegen Erbrechen …

Myiasis – Fliegenmadenbefall bei der Katze

Sommerzeit ist Fliegenzeit. Und wenn ihr Freigänger habt, seht ihr vielleicht regelmäßig die Fliegen, die sich auf den toten Mäusen tummeln, die die Katze mal wieder vor der Tür platziert hat. Nicht jeder weiß jedoch, dass auch lebende Katzen von einem Befall mit Fliegenmaden betroffen sein können. Absolut nichts, was man unbedingt einmal erlebt haben muss. Denn im schlimmsten Fall ist ein Befall mit Fliegenmaden für die Katze tödlich. Doch während beim Kaninchen in den Sommermonaten regelmäßig vor der Gefahr durch Fliegenmaden gewarnt wird, so liest man bei der Katze solche Warnungen deutlich seltener. Das ändern wir heute. Was ist die Fliegenlarvenkrankheit (Myiasis) eigentlich? Unter einer Myiasis, auch Fliegenmadenkrankheit oder Fliegenlarvenkrankheit, versteht man den Befall lebender Wirbeltiere mit den Larven (Maden) von Zweiflüglern (Dipteren), sprich Fliegen und Mücken. Die Maden entwickeln sich dabei ganz oder teilweise auf dem Wirt und ernähren sich dort von lebendem oder abgestorbenem Gewebe und auch Körperflüssigkeiten, Sekreten usw. Es gibt hier Myasiserreger, die für ihre Entwicklung zwingend lebendes Gewebe benötigen. Bei den in Mitteleuropa häufiger vorkommenden Myasiserregern wie den Schmeißfliegen …

Coronaviren bei Katzen – Antworten auf häufige Fragen

(zuletzt aktualisiert: 16.06.2020) Die Corona-Pandemie begleitet uns nun bereits seit Monaten und sorgt nach wie vor für große Angst und Verunsicherung in der Bevölkerung. Dazu tragen auch die vielen halbseidenen Informationen bei, die über diverse Kanäle verbreitet werden. Auch im Hinblick auf die Katze gibt es bei Katzenpersonal viele offene Fragen. In diesem Artikel möchte ich die häufigsten für euch beantworten. Grundsätzlich müssen wir hier zwischen Coronaviren im Allgemeinen, dem Felinen Coronavirus (FCoV)12 und dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 unterscheiden. Was sind Coronaviren? Coronaviren sind RNA-Viren, die unter dem Elektronenmikroskop einer Krone ähneln. Dieser Tatsache verdankt die Virusfamilie ihren Namen. Coronaviren selbst sind bereits seit den 30er Jahren des vorherigen Jahrhunderts bekannt3 . Dass Coronaviren auch den Menschen betreffen können, weiß man seit den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts4 . Das Feline Coronavirus wurde erstmals 1979 klassifiziert. Coronaviren an sich sind demnach alles andere als neu. Es gibt sie jedoch bei einer Vielzahl von Tieren und auch beim Menschen in unterschiedlichen Varianten. Je nach Variante und Fall können keine bis milde Symptome auftreten, aber auch gefährlich …

Buchrezension: Ganzheitliche Schmerztherapie für Hund und Katze

Schmerzen hat niemand gerne und wünscht man als mitfühlender Mensch auch keinem Tier. Nichtsdestotrotz wird gängigen Schmerzmitteln von Katzenhaltern häufig eine gewisse Skepsis entgegengebracht. Auch wenn diese nicht immer begründet ist, so besteht doch oft der Wunsch nach Alternativen. Mit diesen Ansätzen beschäftigt sich dieses Buch. Allgemeines zum Buch „Ganzheitliche Schmerztherapie für Hund und Katze“ Autoren: Markus Kasper, Andreas Zohmann Seitenzahl: 344 Verlag: Sonntag, J; Auflage: 2., aktualisierte (2011) Preis: 69,99 Euro ISBN-10: 383049288X ISBN-13: 978 – 3830492887 Das sagt der Klappentext Der Golden Retriever kann keine Treppen mehr steigen, die argentinische Dogge winselt bei Berührung, die Perserkatze frisst nicht mehr. Endstation Schmerzmittel – oder etwa doch nicht? In diesem Buch erfahren Sie, – wie Schmerzen entstehen, – wie Sie die schmerzauslösenden Faktoren lokalisieren und – welch breites Therapiespektrum Ihnen zur Verfügung steht. Ausgehend von einer schulmedizinischen Basis werden nicht nur die klassischen Schmerzmittel vorgestellt, sondern auch Neuraltherapie, Akupunktur, Goldimplantation, Physiotherapie und andere Therapieformen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf orthopädischen Erkrankungen. Aber auch internistische Problemstellungen werden beleuchtet. Denn nicht selten sind die beiden Problemkreise miteinander …