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FORL bei Katzen – wenn die Zähne schmerzen

FORL gilt als eine der schmerzhaftesten Katzenkrankheiten und wird dennoch nach wie vor häufig unterschätzt. Nicht selten leiden Katzen schon lange unter Schmerzen, bis schließlich die Diagnose FORL gestellt und betroffene (oder je nach Fall und Tierarzt) alle Zähne gezogen wurden. Doch was ist FORL eigentlich, wie entsteht es und kann man vorbeugen? Damit werden wir uns in diesem Artikel ein wenig beschäftigen. FORL bei Katzen – das versteht man darunter FORL steht als Abkürzung für Feline odontoklastische resorptive Läsionen und bezeichnet, vereinfacht gesagt, die Auflösung der Zahnhartsubstanz. Der Vorgang beginnt im Wurzelbereich und ist von außen erst spät zu sehen. Die Krankheit kommt auch bei anderen Spezies, wie etwa dem Menschen, Hund, Schwein, Ratte und Maus vor, wenn auch weitaus seltener als bei der Katze. FORL als Bezeichnung ist noch relativ neu, ziemlich häufig hört man noch den Begriff „Neck lesions“, teilweise auch noch die anderen früheren Bezeichnungen, die da wären: • Zahnhalskaries • Osteoklastische dentale resorptive Läsionen • Feline dentale resorptive Läsionen • Cervical Line Lesions • Cervical Neck Lesions • Cervical Line …

FIP beeinträchtigt feline Immunantwort

Eine in diesem Jahr in Belgien durchgeführte Studie gibt Hinweise darauf, wie neue Therapiemöglichkeiten die Bekämpfung der Felinen Infektiösen Peritonitis, kurz FIP, verbessern können. Für den Schutz vor einer Ansteckung mit dem felinen Coronavirus und die Entwicklung einer FIP sind bestimmte Teile der Immunantwort besonders wichtig. Hier sind vor allem die Lymphozyten zu nennen, die zu den weißen Blutkörperchen gehören. Im Rahmen dieser Studie wurden nun speziell diese bei gesunden Katzen und bei Katzen, die auf natürliche Weise eine FIP erworben hatten, untersucht.

Cornell University: Hauterkrankungen bei Katzen

An der Cornell University wurden Fälle von Hauterkrankungen bei Katzen zwischen den Jahren 1988 bis 2003 betrachtet, in Prozent aufgeschlüsselt und Geschlecht, Alter und Rasse der Katzen verglichen. Als Grundlage dienten die Aufzeichnungen der veterinärmedizinischen Lehrklinik der Universität. Im genannten Zeitraum wurden dabei von insgesamt 22.135 Katzen insgesamt 1407 Tiere mit Hauterkrankungen vorgestellt.

FIP bei Katzen: Neue Erkenntnisse lassen hoffen

FIP, die Feline Infektiöse Peritonitis, tritt weltweit auf und endet in der Regel tödlich. Ausgelöst wird sie durch das Feline Coronavirus (FCoV), ein eigentlich harmloses Darmvirus, aus dem durch eine Mutation das gefährliche FIP-Virus entsteht. Grundsätzlich sind alle Katzenarten und Altersgruppen gefährdet, jedoch tritt die Erkrankung am häufigsten bei Katzen im Alter von sechs Monaten bis fünf Jahren und bei älteren Tieren ab etwa vierzehn Jahren auf. (Bild: © Katze Im Leerlauf Katze Haustiere Rest Kätzchen von Bergadder unter der CC.

Chronische Niereninsuffizienz: Katze und Therapie auf Herz und Nieren prüfen.

Oftmals sind es bei der Katze Symptome wie z. B. Abmagerung, Appetitverlust, Erbrechen und vermehrtes Trinken, die Anlass für die Konsultation eines Tierarztes geben. Lautet die Diagnose „Chronische Niereninsuffizienz“ (CNI), dann sind gute Aufklärungsarbeit, Beratung und Therapie von Seiten des Tierarztes ggf. in „Zusammenarbeit“ mit einem Tierheilpraktiker erforderlich. Das Stadium der Erkrankung, das Fachwissen des oder der Behandelnden, aber auch der persönliche Einsatz des Katzenbesitzers haben Einfluss auf den weiteren Verlauf der nicht heilbaren Erkrankung.