Kryptorchismus beim Kater

Gesundheit

Kryptorchismus beim Kater

Spätestens wenn die Kastration eines Katers näher rückt, wird gar nicht mal so selten bemerkt, dass im Hodensack, dem Skrotum, nur ein oder teilweise auch kein Hoden zu finden ist. In diesem Fall liegt oft eine Störung des Hodenabstiegs (Maldescensus testis) vor, wodurch die oder der Hoden nicht vollständig in den Hodensack abgestiegen sind und im Leistenkanal oder im Bauchraum liegen. In diesem Fall spricht man von Kryptorchismus und unterscheidet, je nach Lage, den inguinalen (Hoden im Leistenkanal) und den abdominalen (Hoden im Bauchraum) Kryptorchismus.

Der Hodenabstieg (Descensus testis)

Im Laufe der Entwicklung eines Kittens im Mutterleib wandert der Hoden von seiner embyronalen Anlage hinter der Niere durch den Leistenkanal in den Hodensack. Einen großen Beitrag dazu leistet das kaudale Keimdrüsenband (Gubernaculum testis), das auch als Hodenleitband bezeichnet wird. Es zieht durch den Leistenkanal in den Hodensack und ist an dessen Innenwand fixiert. Da es während der Entwicklung des Kittens nicht mitwächst, wird der Hoden zwischen Bauchfell und Körperwand durch den Leistenkanal in den Hodensack gezogen. Ihr könnt euch das in etwa wie ein Spielzeugmäuschen vorstellen, das an einer Schnur unter einer Decke gezogen wird. Vom Hodenleitband bleiben nach erfolgten Hodenabstieg nur zwei kurze, dicke Bänder übrig, das Ligamentum testis proprium und das Ligamentum caudae epididymidis. Der Hodenabstieg ist in der Regel etwa bis spätestens zum 35. Tag nach der Geburt abgeschlossen. ((Basislehrbuch Tierheilpraxis: Doris Quinten, Frank Malkusch https://books.google.de/books?id=3LDpbw8T31wC&pg=PA286&lpg=PA286&dq=hodenabstieg+kater&source=bl&ots=o2qbPy6Iae&sig=Ts2txbVhTE7ZS5nVwci5Xkpd91I&hl=de&sa=X&ei=Q80PUPWWIMjMrQeGo4CQDg&ved=0CEIQ6AEwAw&fb_source=message#v=onepage&q=hodenabstieg%20kater&f=false sowie andere Quellen))

Kryptorchismus beim Kater

Vorläufig von Kryptorchismus spricht man beim Kater, wenn im Alter von 8 Wochen (also zum Zeitpunkt der ersten Impfung) noch nicht beide Hoden im Hodensack zu fühlen sind. Allerdings sollte die endgültige Diagnose erst mit etwa 6 bis 8 Monaten gestellt werden. Wenn der oder die Hoden bis zum Eintritt der Geschlechtsreife nicht im Hodensack sind, ist ein Abstieg unwahrscheinlich. Der Kryptorchismus kann einseitig oder beidseitig auftreten.

Kryptorchismus beim Kater - Ursachen

Die genauen Ursachen für den Kryptorchismus sind bis dato noch nicht genau bekannt, jedoch ist wohl in einigen Fällen ein zu enger Leistenkanal für die Störung verantwortlich. Er gilt als vererbbar, auch wenn der Vererbungsmechanismus noch nicht vollständig geklärt ist. Es scheint sich aber um ein rezessiv-autosomales Gen zu handeln, das auch das weibliche Tier tragen und vererben kann. Tritt Kryptorchismus auf, wird in der Regel der Ausschluss der Elterntiere von der Zucht empfohlen. Perser scheinen relativ häufig betroffen zu sein.

Kryptorchismus beim Kater - Anzeichen

Das Fehlen eines oder beider Hoden ist eigentlich einfach festzustellen, schwieriger wird es oft, den genauen Standort des innenliegenden Hodens herauszufinden. Da es auch (selten) vorkommen kann, dass ein Kater wirklich keine (oder nur einen) Hoden besitzt, kann auch das Auftreten des typischen Katerverhaltens mit Eintritt der Geschlechtsreife Aufschluss über einen Kryptorchismus geben.

Da das männliche Geschlechtshormon Testosteron auch im kryptorchiden Hoden gebildet wird, kommt es auch ohne fühlbare Hoden im Hodensack zu den typischen Verhaltensweisen, wie Markieren, und dem speziellen Katergeruch. Ein zusätzliches Hilfsmittel ist der visuelle Nachweis bzw. der Ausschluss der Penishaken, deren Ausbildung von Androgenen (Sexualhormonen) abhängig ist.

Kryptorchismus beim Kater - Probleme und Gefahren

Durch die hohe Körpertemperatur in der Leistengegend oder im Bauchraum können die innenliegenden Hoden keine befruchtungsfähigen Spermien erzeugen. Temperaturen über 36 Grad verhindern die Spermiogenese (Reifung der Spermien). Außerdem gibt es Hinweise darauf, dass bei Tieren mit nur einem innenliegenden Hoden auch der andere Hoden nur eingeschränkt funktionsfähig ist.

Bei den im Körper verbliebenen Hoden ist etwa ab dem ersten Lebensjahr das Risiko stark erhöht, dass es zur Bildung von Tumoren kommt. Liegen die Hoden in der Bauchhöhle ist das Risiko höher, als wenn sie im Leistenkanal liegen. Entsprechend sollten auch innenliegende Hoden spätestens mit Eintritt der Geschlechtsreife entfernt werden.

Kryptorchismus beim Kater - Behandlung

Mittel der Wahl ist beim Kater die Kastration mit Entfernung der innenliegenden Hoden. Hierzu muss bei abdominalem Kryptorchismus die Bauchhöhle geöffnet und der Hoden gesucht werden. In den meisten Fällen liegt er hinten seitlich auf Höhe des Blasenhalses und kann dort abgebunden werden, selten befindet er sich unmittelbar hinter den Nieren. Im Idealfall gibt eine vorhergehende Ultraschalluntersuchung Aufschluss über die genaue Lage.

Handelt es sich um inguinalen Kryptorchismus kann das Ertasten des meist in der Größe reduzierten Hodens durch das Fettgewebe, das Kater häufig in der Leistengegend aufweisen, schwierig sein. Kann der Hoden ertastet werden, wird der Hautschnitt direkt darüber ausgeführt, der Hoden vorgelagert und abgebunden. ((Krankheiten der Katze
von Hans Lutz,Marian C. Horzinek,Vera Schmidt: https://books.google.de/books?id=e94cViEwD0kC&pg=PA750&lpg=PA750&dq=kryptorchismus+kater+op&source=bl&ots=kod1OvFBmH&sig=YqIYAWEs_rk6AzNMdSoHz3dB340&hl=de&sa=X&ei=Tn0SULSVFc6L4gThrYDYDg&ved=0CHIQ6AEwCTgK#v=onepage&q=kryptorchismus%20kater%20op&f=false))

Die Kastration eines Katers mit Kryptorchismus ist aufwändiger und daher häufig auch teurer als die normale Katerkastration. Sie sollte von einem Tierarzt durchgeführt werden, der Erfahrung mit dem Eingriff hat.

Weiterführende Informationen

https://www.tierklinik.de/medizin/andrologie/hodenerkrankungen/kryptorchysmus
https://vetline.de/facharchiv/kleintiere/originalien/kryptorchismus-hodenektopie-hodentumor.htm
https://www.kleintierklinik-scholl.de/cms/files/1/28704444115000.pdf
https://www.tierklinik.de/medizin/andrologie/hodenerkrankungen/kryptorchysmus/abdominaler-kryptorchismus

(Bild: © Kater Peter... von yetdark unter der CC.)

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Das Wunder des Lebens

Fortpflanzung

Das Wunder des Lebens

Bei den Zauberwesen bin ich auf diesen tollen Film gestoßen, den ich euch auch gerne vorstellen möchte. In diesem informativen Film ist die Entwicklung von Löwen- und Katzenkindern zu sehen.

Viel Spaß beim Ansehen ;)

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Kitten – das perfekte Abgabealter

Haltung

Kitten - das perfekte Abgabealter

In den letzten Wochen sind wieder jede Menge „Maikätzchen“ geboren worden, sei es aus Unfallwürfen, sei es aus geplanter Vermehrung oder aus der Zucht und in den meisten Fällen wird es wohl so sein, dass die meisten dieser Kitten bei neuen Besitzern einziehen werden. Allerdings sollte dies erst geschehen, wenn die Kätzchen dafür bereit sind.

Kitten

© RitaE / www.pixabay.com

Wann werden Katzenkinder gewöhnlich abgegeben?

Sieht man sich die Kleinanzeigen im Internet oder auch in der Zeitung so an oder besucht verschiedene Websites z. B. von Tierschutzorganisationen oder Katzenzüchtern, dann findet man die unterschiedlichsten Altersangaben. Teilweise müssen die Kitten schon ausziehen, wenn sie gerade mal angefangen haben, feste Nahrung zu sich zu nehmen, teilweise liest man Altersangaben von 12 bis 16 Wochen. Verankert in vielen Köpfen sind noch 8 Wochen als perfektes Abgabealter von Katzenkindern. Nur wer hat jetzt Recht?

Wann ist das perfekte Abgabealter?

In den ersten 4 Lebenswochen, in denen die Kitten voll gesäugt werden, ist ein Verbleib bei der Mutter unabdingbar. Und auch in der Zeit bis etwa zur 8. Woche nehmen Katzenkinder zwar schon nach und nach vermehrt feste Nahrung auf, besuchen aber immer noch regelmäßig die Milchbar, bis die Entwöhnung in der Regel mit 8-9 Wochen abgeschlossen ist. Viele Kitten trinken jedoch auch noch länger beim Muttertier. Rein in Bezug auf die Nahrung ist ein Katzenkind also mit 8 bis 9 Wochen soweit entwickelt, dass es ohne Muttermilch problemlos zurechtkommt.

Allerdings ist die Mutter für ihre Katzenkinder nicht nur Futterbar, sondern auch und vor allem Lehrerin und Erzieherin. Die Geschwister sind Spiel- und Trainingspartner, mit denen Jagd- und Sozialverhalten geübt wird. Und das nicht nur bis zur 8. Lebenswoche. Die Katzenkinder lernen gerade wenn sie nach der Entwöhnung selbstständiger werden untereinander, gegenüber der Mutter oder auch gegenüber anderen Katzen im Haushalt und gegenüber dem Menschen, das kleine 1x1 des Sozialverhaltens, das für das spätere Zusammenleben mit Halter und Katzenkumpeln von großer Bedeutung ist. Auch die geistige und körperliche Entwicklung schreitet in diesen Wochen nach der Entwöhnung noch weiter voran, die Kitten werden unabhängiger, was den Übergang ins neue Zuhause mit neuen Menschen für das Katzenkind einfacher macht.

Dazu kommt, dass ein Katzenkind in der Regel schon grundimmunisiert sein sollte, bevor es ins neue Zuhause umzieht. Geimpft wird in der Regel zweimal, einmal in der 8. und einmal in der 12. Lebenswoche. Eine Impfung ist immer eine Belastung für den Katzenkörper, die nicht geringer wird, wenn noch der Stress mit Umzug und Umgewöhnung dazukommt.

Was kann geschehen, wenn man ein Katzenkind zu früh von der Mutter trennt?

Eine zu frühe Trennung von Mutter und Geschwistern kann gesundheitliche und verhaltenstechnische Folgen nach sich ziehen, wie z. B.:

Höhere Krankheitsanfälligkeit: Kitten, die schon sehr jung umziehen, werden oft im neuen Zuhause gleich krank oder sind auch allgemein häufig krankheitsanfälliger, was wiederum höhere Tierarztkosten zur Folge hat.

Futtermittelallergie: Katzen, die zu früh abgesetzt wurden, haben grundsätzlich ein höheres Risiko irgendwann im Leben eine Futtermittelallergie zu entwickeln.

Verhaltensstörungen: Kitten, die zu früh von der Mutter getrennt wurden, zeigen in vielen Fällen Verhaltensstörungen. Viele nuckeln zum Beispiel an sich, an ihren Menschen (gerne am Ohrläppchen) oder an anderen Katzen, manche entwickeln ein Pica-Syndrom, andere reagieren mit Unsauberkeit oder aggressivem Verhalten. Viele spielen aggressiv, weil sie im Spiel mit ihren Geschwistern nicht gelernt haben, wie fest sie zubeißen dürfen.

Dazu kommt häufig eine ganz enge Bindung an ihren Menschen, was sich im ersten Moment vielleicht sehr schön anhört, aber spätestens, wenn der Mensch einmal das Haus verlassen muss, rasch ins Gegenteil umschlägt, wenn die Katze aus Verlustangst panisch wird oder in Abwesenheit des Besitzers die Einrichtung zerlegt. Diese Probleme zu behandeln oder das unerwünschte Verhalten / die Verhaltensauffälligkeiten wieder abzustellen (wenn überhaupt möglich) ist in den wenigen Wochen eher nicht zu erreichen, die man hätte warten müssen, um dem Kätzchen einen perfekten Start ins Leben zu ermöglichen.

Bei vielen Wildkatzenarten dauert es übrigens bis etwa zur 16. Woche, bis der Nachwuchs eigene Wege geht. Bei der Falbkatze, der direkten Vorfahrin unserer Hauskatze, wird der Nachwuchs beispielsweise bis zum Alter von 12 Wochen gesäugt und geht erst mit 5-6 Monaten eigene Wege. Auch aktuelle Studien weisen daraufhin, dass Kitten frühestens mit 14 Wochen von Mutter und  Geschwistern getrennt werden sollten.

Mein Kitten wurde zu früh von der Mutter getrennt - was tun?

Häufig gehen Katzenhalter erst auf die Suche nach Informationen im Netz, wenn bereits ein Kätzchen zu früh bei ihnen eingezogen ist. Teilweise ist die frühe Trennung von Mutter und/oder Geschwistern auch nicht zu vermeiden, etwa bei Handaufzuchten. Was tut man in diesem Fall?

Nun, wenn die Möglichkeit besteht, ist es oft eine gute Idee, das Kitten noch einmal für einige Wochen zu Mutter und Geschwistern zurückzubringen, was sich in der Praxis leider oft als schwierig gestaltet, da Katzenbesitzer, die ihren Nachwuchs so früh abgeben, leider in vielen Fällen froh sind, dass die Kitten so früh wie möglich vermittelt wurden. Die Aufzucht von Kitten ist ja nun nicht gerade eine günstige Angelegenheit.

Ist dies nicht möglich, sollte euer Kätzchen schnellstmöglich einen gut sozialisierten Katzenkumpel im Alter von mindestens 14 Wochen bekommen, damit es a) nicht allein ist und b) das an Sozialverhalten nachholen kann, was durch die frühe Trennung versäumt wurde. Häufig übernehmen auch bereits im Haushalt befindliche Katzen diese Aufgabe. Jedoch ist diese Alternative immer nur die zweitbeste Lösung, die beste Lösung ist es in den allermeisten Fällen nach wie vor, ein Kitten mindestens 14 Wochen bei Mutter und Geschwistern zu lassen und das Kätzchen komplett geimpft zu übernehmen bzw. gleich einem Geschwisterpärchen im richtigen Alter ein neues Zuhause zu geben.

Wir empfehlen einen Umzug im Alter ab 16 Wochen. Keinesfalls sollte ein Kitten in Einzelhaltung leben müssen, sondern in jedem Fall einen Spielgefährten in ähnlichem Alter bekommen!

Und ja, es gibt natürlich Katzen, die mit 6 oder 8 Wochen von der Mutter getrennt wurden, aber trotzdem keinen „Schaden“ haben und wunderbare Katzen geworden sind oder aber sie haben eine Auffälligkeit, die von den Haltern jedoch nicht mit der zu frühen Trennung in Verbindung gebracht wird. Dennoch ist es für Katze und Halter am angenehmsten und sinnvollsten ein wenig Geduld zu haben und dem Katzenkind diese paar Wochen mehr mit Mutter und Geschwistern zu erlauben. Mit einer Katze das Leben zu teilen ist im Normalfall eine langfristige Entscheidung, bei der es zum Wohl des Tieres auf ein paar Wochen nicht ankommen sollte, oder?

(zuletzt aktualisiert: 25.08.2018)

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Lykoi Katzen – neue Werwolfkatzen aus den USA

Zucht

Lykoi Katzen - neue Werwolfkatzen aus den USA

Über die Facebook-Seite von Pfotenhieb bin ich schon vor einiger Zeit auf die Werwolfkatzen gestoßen, eine neue Rasse, die in den USA gezüchtet werden soll. Die Katzen sind unter dem Namen Lykoi Cats bekannt, wobei sich „lykoi“ vom Altgriechischen λύκος (lykos) ableitet, das Wolf bedeutet. Als Rasse anerkannt ist die Lykoi bisher nicht.

Wo kommen die Lykoi Katzen her?

Laut Angaben eines Züchters aus Tennessee ist die Lykoi eine natürliche Mutation der normalen Hauskatze. Die Mutation kommt wohl auch bei anderen Katzen vor, aber bisher scheint noch niemand versucht zu haben, die Katzen zu züchten. Die beiden Begründer des aktuellen Zuchtversuchs eines Sphinx-Züchters kommen aus zwei Würfen ohne Zusammenhang, eine davon wurde etwa im Juli 2010 als natürlich vorkommende Sphinx-Mutation von einer schwarzen Hauskatze geboren. Ein DNA-Test ergab jedoch, dass die Katze keine Devon-/Sphinx-Gene in sich trug.

Kurz darauf erstanden die Züchter einen teilweise behaarten Sphinx-Nachkommen und nahmen auch diesen nach genetischen und gesundheitlichen Tests in ihr Zuchtprogramm auf. Die erste Katze aus einer Lykoi zu Lykoi-Verpaarung erblickte am 14. September 2011 das Licht der Welt. Daciana ist laut Angaben der Züchter aktuell die einzige Lykoi Katze zweiter Generation.

Wie kommt es zur teilweisen Haarlosigkeit der Lykoi Katzen?

Die beiden Katzen wurden zahlreichen Tests unerzogen, um sicherzustellen, dass die Katzen zum einen nicht das Devon-Sphinx-Gen in sich trugen und zum anderen, dass das Haarkleid nicht aufgrund einer Krankheit oder Störung entstand. Auch wurden die Katzen auf Infektionskrankheiten, Herzprobleme, genetische Krankheiten, Farbe und Blutgruppe getestet, ist auf der Züchterseite zu lesen.

Dermatologen der Universität von Tennessee untersuchten die Katzen auf Hautanormalien und es wurden im Zuge dessen Biopsieproben der Haut entnommen und untersucht. Einen Grund für das Fellmuster fanden sie nicht, jedoch stellte sich heraus, dass einige Haarfollikel keine Haare erzeugen konnten und einige Follikel nicht in der Lage waren, das Haarwachstum aufrechtzuerhalten. Das wiederum führt dazu, dass die Lykoi Katzen von Zeit zu Zeit einen Fellwechsel durchmachen und komplett kahl werden können.

Die teilweise haarlosen Katzen haben kein Unterfell und das Fellkleid scheint kein Zeichen von Krankheit oder Störung aufzuweisen. Es scheint sich um eine natürliche Mutation zu handeln. Ob es sich hierbei um ein rezessives oder ein dominantes Gen handelt, ist noch nicht bekannt.

Wie sehen Lykoi Katzen aus?

Die Lykoi ist teilweise behaart, haarlos sind die Bereiche um Augen, Nase, Maul und Ohren sowie teilweise auch die Gliedmaßen. Genetisch zählen die Lykoi Katzen zu den Kurzhaarkatzen, auch wenn das Fell länger zu sein scheint. Die Katzen haaren und scheinen manchmal behaarter und manchmal haarloser zu sein.

Die Zucht konzentriert sich aktuell auf schwarze Katzen mit diesem Gen, da diese dem Werwolf, wie wir ihn uns vorstellen, am meisten ähneln. Schwarze Hauskatzen werden eingekreuzt, um den Genpool zu erweitern, bekannte Rassekatzen sind nach Angaben der Cattery nicht involviert.

Die Kätzinnen erreichen ein Gewicht von 2 bis 3,2 Kilogramm, Kater ein Gewicht von 3,6 bis 4,5 kg.

Was für ein Temperament haben die Lykoi Katzen?

Laut Angaben der Cattery sind die Lykoi Katzen sehr neugierige, verspielte, aber dennoch ruhige Persönlichkeiten, die vor allem durch ihre Augen sprechen. Die Katzen sind freundlich und immer auf die Aufmerksamkeit ihrer Menschen bedacht.

Alle Infos in diesem Artikel stammen von der Website der Cattery, sind also mit Bedacht zu genießen. Weitere Informationen weder in Englisch noch Deutsch scheint es nicht zu geben. Bilder findet ihr dort auch.

Was haltet ihr von dem Versuch, eine neue Rasse zu entwickeln? Qualzucht ja oder nein? Ich bin gespannt auf eure Meinung.

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Aussagen rund um die Katzenkastration – Mythos oder Wahrheit

Fortpflanzung

Aussagen rund um die Katzenkastration - Mythos oder Wahrheit

Zu kaum einem Thema gibt es so viele, teils sehr widersprüchliche, Aussagen und Meinungen, wie zum Thema Katzen kastrieren. Einige der bekanntesten habe ich hier einmal zusammengefasst.

1.) Die Katze muss vor der Kastration mindestens einmal rollig gewesen sein.

Das ist so nicht richtig. Grundsätzlich spielt es keine Rolle, ob eine Katze vor der Kastration einmal rollig war oder nicht. Die „Hormonbelastung“ durch die Rolligkeit kann allerdings schädliche Folgen haben und die Bildung von Zysten und Tumoren begünstigen. Was man nach Möglichkeit vermeiden sollte, ist, die Katze während der Rolligkeit kastrieren zu lassen. Hier ist es sinnvoller, die Katze ausrollen zu lassen oder, wenn nötig, die Rolligkeit medikamentös zu beenden, da während der Rolligkeit ein höheres OP-Risiko besteht.

2.) Eine Katze muss mindestens einmal Kitten bekommen haben/ eine Katze, die nicht mindestens einmal geworfen hat, wird nicht richtig erwachsen

Rein aus gesundheitlicher Sicht ist es völlig unnötig, eine Katze einmal werfen zu lassen, bevor sie kastriert wird. Was das Erwachsen werden angeht. Mein ganz persönlicher, subjektiver Eindruck ist, dass man es einer Katze schon anmerkt, wenn sie schon einmal einen Wurf Kitten großgezogen hat. Dass kastrierte Katzen jedoch (im entsprechenden Alter) nicht auch erwachsener werden, kann ich so nicht bestätigen. Manche Katzen bleiben zeit ihres Lebens kleine Chaoten, was aber eher eine Charakterfrage denn eine Kastrationsfrage sein dürfte.

3.) (Früh-)Kastrierte Kater wachsen nicht mehr und bekommen keinen Katerkopf

Relativ häufig hört man, dass Kater, die vor dem Ende des ersten Lebensjahres kastriert wurden, nicht mehr wachsen würden und eher wie Kätzinnen, denn stattliche Kater aussehen würden. Das stimmt so nicht, was die vielen wirklich großen kastrierten Kater mit deutlichem Katerkopf beweisen. Bleibt ein Kater zierlich, spielen auch oft Veranlagung oder zum Teil auch eine „schlechte Kinderstube“ eine Rolle. Es ist übrigens so, dass es bei Katern, die vor Eintritt der Geschlechtsreife kastriert werden, zu so genanntem „dysproportioniertem Hochwuchs“ kommen kann, da der Schluss der Wachstumsfugen verzögert und das Knochenwachstum verlängert wird. In der Regel ist es jedoch so, dass dieser Hochwuchs so unscheinbar ist, dass er Katzenhaltern kaum auffällt.

4.) Kastrierte Katzen werden übergewichtig

Fakt ist, dass der Energiebedarf einer kastrierten Katze um 24 bis 33 Prozent niedriger ist, als der einer potenten, unkastrierten Katze. Frisst die Katze nun die gleichen Mengen wie zuvor, kann es sein, dass sie übergewichtig wird. Die meisten Katzen sind jedoch durchaus in der Lage, ihr Fressverhalten an den geringeren Energiebedarf anzupassen. Ist dies nicht der Fall, ist der Halter gefragt, der seine Katzen a) hochwertig ernährt (ganz gleich, ob kastriert oder unkastriert) und b) die Futtermenge so anpasst, dass die Katze ihr Idealgewicht hält. Dabei sollte man nicht vergessen, dass sich eine Katze, die mit einem halben Jahr kastriert wird, noch mitten im Wachstum befindet und eventuell mehr Futter braucht, als eine erwachsene kastrierte Katze. Hier hilft regelmäßiges Wiegen.

5.) Kastrierte Katzen (v. a. Kater) neigen zu Harnsteinen

Kastrierte Kater haben grundsätzlich ein höheres Risiko an Harnsteinen zu erkranken, als unkastrierte Kater. Eine Studie der WINN Feline Foundation (1991), die sich mit der Frühkastration von Katzen beschäftigte, ergab jedoch, dass die Entwicklung der Harnwege durch die Frühkastration nicht negativ beeinflusst wurde. Eine mögliche Erklärung für das erhöhte Risiko bei kastrierten Tieren ist, dass Trägheit und Übergewicht, die Bildung von Harnsteinen begünstigen können. Wird ein Kater nun übergewichtig, weil dem veränderten Energiebedarf nicht Rechnung getragen wird, kann sich das Risiko, Harnsteine zu entwickeln, erhöhen.

6.) Wohnungskatzen müssen nicht kastriert werden

Häufig herrscht die Annahme, Wohnungskatzen müssten nicht kastriert werden, da es in der Wohnung ja nicht zu einer Deckung kommen kann, außer wenn Kater und Katze im Haushalt leben. Das ist natürlich grundsätzlich richtig, jedoch sind rollige Katzen zum einen sehr erfinderisch, wenn sie aus der Wohnung zum Kater fliehen wollen und zum anderen können ständige Rolligkeiten, schwere gesundheitliche Folgen haben (z. B. durch Dauerrolligkeit). Ein potenter Kater in der Wohnung kann durch Markieren und andere, vom Menschen meist nicht so gern gesehene Verhaltensweisen, das harmonische Zusammenleben stark beeinträchtigen.

7.) Kastrierte Kater markieren nicht

Wird ein Kater kastriert, bevor er beginnt, die Wohnung zu markieren, stehen die Chancen gut, dass er es auch zukünftig bleiben lässt. Hat ein Kater das Markieren schon für sich entdeckt, kann es gut sein, dass er diese „Macke“ auch nach der Kastration beibehält. Wichtig ist, zu unterscheiden, ob es sich wirklich um Markieren oder vielleicht nicht doch um Protestpinkeln handelt.

8.) Man nimmt den Katzen den Spaß/ Katzen müssen ihre Sexualität ausleben dürfen

Einmal vom Tierschutzgedanken abgesehen (man werfe einen Blick in die übervollen Tierheime und auf die Zahlen heimatloser Streunerkatzen), dient die Paarung bei der Katze vor allem dem Arterhalt, gesteuert vom Fortpflanzungstrieb. Ob der Kätzin, der für sie schmerzhafte Akt oder eine vor allem stressige Rolligkeit Spaß macht? Auch für den Kater kann der „Spaß“ schwerwiegende Folgen haben, von Wunden nach Katerkämpfen bis hin zu tödlich verlaufenden Infektionskrankheiten. Ob die Tiere Spaß in dem Sinne empfinden, was der Mensch unter Spaß versteht, wird man kaum beurteilen können, jedoch kann der mögliche „Spaß“ einen sehr hohen Preis haben und irgendwo greift auch die Verantwortung als Tierhalter.

9.) Einem gesunden Tier ohne triftigen Grund gesunde Organe zu entnehmen ist Tierquälerei und verstößt gegen das Tierschutzgesetz.

Im § 6 des Tierschutzgesetzes steht:

(1) Verboten ist das vollständige oder teilweise Amputieren von Körperteilen oder das vollständige oder teilweise Entnehmen oder Zerstören von Organen oder Geweben eines Wirbeltieres. Das Verbot gilt nicht, wenn
1. 1. der Eingriff im Einzelfall
1. a) nach tierärztlicher Indikation geboten ist oder

5. zur Verhinderung der unkontrollierten Fortpflanzung oder – soweit tierärztliche Bedenken nicht entgegenstehen – zur weiteren Nutzung oder Haltung des Tieres eine Unfruchtbarmachung vorgenommen wird.

Natürlich kann man diesen Absatz auf unterschiedliche Arten auslegen, jedoch ist es bei Freigängerkatzen (ganz gleich ob Katze oder Kater) nicht wirklich möglich, eine unkontrollierte Fortpflanzung zu verhindern, wenn man diese nicht kastriert. Auch Wohnungskatzen können durchaus mal durch die Tür entwischen. Dazu kommt, dass die Kastration bei Katzen eine sinnvolle Vorbeugung zahlreicher Krankheiten, wie z. B. Entzündungen der Gebärmutter oder von Mammatumoren darstellt. Bei Katern betrifft dies potenzielle Tumoren an Prostata und Keimdrüsen, deren Risiko durch die Kastration gemindert wird. Inwieweit man eine potente Katze/einen potenten Kater in Wohnungshaltung artnah halten kann, ist noch einmal eine ganz andere Frage.

10.) Frühkastrationen sind schädlich

Die Frühkastration, also die Kastration von Kitten (ab der 7. Woche) ist erwiesenermaßen nicht mehr oder weniger schädlich als eine „normale“ Kastration, ganz im Gegenteil. Die Kitten sind im Normalfall schneller wieder fit und die Frühkastration bietet auch weitere Vorteile.

11.) Katzen werden sterilisiert, Kater kastriert

Auch so eine Aussage, die sich hartnäckig hält. Grundsätzlich bezeichnet die Sterilisation das Durchtrennen oder Abbinden der Keimdrüsen, die Kastration die Entfernung dieser. Beide Eingriffe können grundsätzlich sowohl bei Katze als auch Kater vorgenommen werden. Sinnvoller ist es jedoch, sowohl Katze als auch Kater kastrieren zu lassen.

12.) Würden alle kastrieren, würden die Katzen aussterben

Da es nach wie vor ausreichend Katzenhalter gibt, die ihre Katzen nicht kastrieren lassen, wird dies nicht passieren. Dazu kommen die sich stetig vermehrenden Streuner und natürlich auch noch die Katzen aus der Zucht.

13.) Kastrierte Katzen werden faul/ruhig und fangen keine Mäuse mehr

Meist ist das Gegenteil der Fall. Durch den Wegfall des Fortpflanzungstriebs haben die Katzen viel mehr Zeit, sich der ausgiebigen Jagd zu widmen und so entwickeln sich gerade kastrierte Katzen oft zu hervorragenden Jägern und sind oft auch viel verspielter und anhänglicher, als ihre potenten Artgenossen. Ruhiger werden die Tiere vor allem in der Hinsicht, dass der Fortpflanzungstrieb wegfällt und die Unruhe in der Rolligkeit oder bei der Suche nach aufnahmebereiten Kätzinnen unterbleibt.

14.) Eine Katze muss mindestens 2,5 Kilogramm wiegen / 6 Monate alt sein, um kastriert werden zu können

Das stimmt so nicht, siehe Frühkastration. Allerdings sollte die Kastration bei sehr jungen Tieren immer von einem Tierarzt ausgeführt werden, der Erfahrung mit der Frühkastration hat, da Narkose etc. entsprechend angepasst werden müssen.

15.) Die Kastration ist gefährlich

Grundsätzlich gehört die Kastration zu den absoluten Routineoperationen und es treten sehr selten Komplikationen /Probleme auf. Vorteilhaft ist auch, dass es sich bei den Tieren, die kastriert werden, meist um junge und gesunde Tiere handelt. Nichtsdestotrotz ist es natürlich eine OP mit einem Narkoserisiko und allgemeinem OP-Risiko. Dieses geringe Risiko kann durch gründliche Voruntersuchungen, einen kompetenten Tierarzt und eine schonende Narkosemethode noch weiter minimiert werden.

Weiterführende Infos

Kastration von Katzen - gesundheitliche Auswirkungen
Infos zur Frühkastration
Kastration oder Sterilisation - der kleine Unterschied
FAQ Katzenkastration

(Bild: (c) Wandersmann / pixelio.de )

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Zahnwechsel bei Katzen – vom Milchgebiss zu den bleibenden Zähnen

Zähne

Zahnwechsel bei Katzen - vom Milchgebiss zu den bleibenden Zähnen

Nicht nur u. a. der Mensch, sondern auch die Katze hat ein Milchgebiss, das im Zuge des Erwachsenwerdens nach und nach durch bleibende Zähne ersetzt wird.

Die ersten Milchzähne brechen meist im Alter von zwei bis drei Wochen durch, mit acht Wochen ist das Milchgebiss, das aus 26 Zähnen besteht, im Regelfall vollständig.

Mit etwa vier bis sechs Monaten folgt der Zahnwechsel der Katze, währenddessen die Milchzähne von den nachstoßenden, bleibenden Zähnen verdrängt werden. Diese sorgen im Normalfall für eine Auflösung der Milchzahnwurzel und die Milchzähne fallen aus. Die Molare (hintere Backenzähne) fehlen beim Milchgebiss und erscheinen erst beim bleibenden Gebiss, das dann aus 30 Zähnen besteht. Der Zahnwechsel ist in der Regel spätestens in einem Alter von acht Monaten abgeschlossen.

Oft geht der Zahnwechsel völlig unbemerkt und ohne Probleme vonstatten. Die Milchzähne werden verschluckt und nur selten hat man als Halter die Gelegenheit, einen Milchzahn zu finden.

Probleme beim Zahnwechsel

Bei manchen Kitten verläuft der Zahnwechsel nicht ganz problemlos. Die Katzenkinder sind schlecht gelaunt, das Zahnfleisch kann sich entzünden, manche speicheln und fressen schlecht, haben leichte Schmerzen oder leiden an Durchfall und/oder Fieber. Viele Kitten im Zahnwechsel haben auch Mundgeruch, der jedoch spätestens nach Abschluss des Wechsels vom Milchgebiss zum bleibenden wieder verschwinden sollte.

Persistierende Milchzähne / Doppelzähne

Wenn die bleibenden Zähne durchbrechen, obwohl die Milchzähne noch nicht ausgefallen sind, kann es zu Doppelzähnen kommen. Diese fallen vor allem an den Eckzähnen häufig auf.

In der Regel fallen die Milchzähne mit der Zeit aus, allerdings kann es auch vorkommen, dass dem nicht der Fall ist (persistierende Milchzähne). In diesem Fall müssen die Milchzähne unter Umständen gezogen werden, da es sonst zu einer Fehlstellung des Gebisses oder durch die engen Zwischenräume zwischen den Zähnen zur Bildung von Zahnstein und Zahnfleischentzündung kommen kann.

Kann ich den Zahnwechsel unterstützen?

Katzen im Zahnwechsel kauen gerne auf allem Möglichen und Unmöglichen herum. Hier kann man den Katzen Gutes tun, indem man ihnen größere Brocken rohes Fleisch (z. B. Rindfleisch) zum Kauen überlässt. Dies hilft den Katzen dabei, die Milchzähne loszuwerden.

Auch mit alternativen Heilmethoden kann man den Zahnwechsel unterstützen. Leidet die Katze unter Fieber oder anderen schwerwiegenden Symptomen ist in jedem Fall ein Tierarzt oder Tierheilpraktiker zu Rate zu ziehen. Bei Doppelzähnen sollte ebenfalls der Tierarzt konsultiert werden, damit die Milchzähne wenn nötig rechtzeitig gezogen werden können.

Fallen die bleibenden Zähne aus oder bemerkt ihr Veränderungen an Zähnen, Zahnfleisch oder am Verhalten eurer Katze, solltet ihr die Samtpfote am besten einem Tierzahnarzt vorstellen. Ursachen können z. B. FORL sein, Mangelerscheinungen oder andere gesundheitliche Probleme, die einer Abklärung bedürfen.

Um die Zähne von Beginn an bestmöglich zu pflegen und das Risiko für Zahnbeläge und Zahnstein zu minimieren, kann man Katzen auch die Zähne putzen. Bei uns hat sich hierzu das Orozyme-Zahnpflege-Gel* bewährt, die z. B. mit Fingerzahnbürsten* die Zähne aufgetragen werden kann. Das funktioniert mit ein wenig Übung und Geduld in der Regel sehr gut und kann den Miezen im Rahmen eines "Medical Trainings" z. B. mit Clickertraining* nahegebracht werden.

*Amazon-Partnerlink. Wenn du über diesen Link kaufst, bekommen wir von Amazon eine kleine Provision, mit der wir uns vielleicht neue Zahnpasta kaufen können. :) Du hast dadurch weder einen Mehraufwand noch irgendwelche Kosten zu befürchten.

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