Alle Artikel mit dem Schlagwort: Gesundheit

Coronaviren bei Katzen – Antworten auf häufige Fragen

Coronaviren sind derzeit in aller Munde und sorgen für große Angst und Verunsicherung in der Bevölkerung. Dazu tragen auch die vielen halbseidenen Informationen bei, die über diverse Kanäle verbreitet werden. Auch im Hinblick auf die Katze gibt es bei Katzenpersonal viele offene Fragen. In diesem Artikel möchte ich einige der häufigsten für euch beantworten. Grundsätzlich müssen wir hier zwischen Coronaviren im Allgemeinen, dem Felinen Coronavirus (FCoV)12 und dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 unterscheiden. Was sind Coronaviren? Coronaviren sind RNA-Viren, die unter dem Elektronenmikroskop einer Krone ähneln. Dieser Tatsache verdankt die Virusfamilie ihren Namen. Coronaviren selbst sind bereits seit den 30er Jahren des vorherigen Jahrhunderts bekannt3 . Dass Coronaviren auch den Menschen betreffen können, weiß man seit den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts4 . Das Feline Coronavirus wurde erstmals 1979 klassifiziert. Coronaviren an sich sind demnach alles andere als neu. Es gibt sie jedoch bei einer Vielzahl von Tieren und auch beim Menschen in unterschiedlichen Varianten. Je nach Variante und Fall können keine bis milde Symptome auftreten, aber auch gefährlich verlaufende Krankheiten wie SARS oder MERS beim …

Buchrezension: Ganzheitliche Schmerztherapie für Hund und Katze

Schmerzen hat niemand gerne und wünscht man als mitfühlender Mensch auch keinem Tier. Nichtsdestotrotz wird gängigen Schmerzmitteln von Katzenhaltern häufig eine gewisse Skepsis entgegengebracht. Auch wenn diese nicht immer begründet ist, so besteht doch oft der Wunsch nach Alternativen. Mit diesen Ansätzen beschäftigt sich dieses Buch. Allgemeines zum Buch „Ganzheitliche Schmerztherapie für Hund und Katze“ Autoren: Markus Kasper, Andreas Zohmann Seitenzahl: 344 Verlag: Sonntag, J; Auflage: 2., aktualisierte (2011) Preis: 69,99 Euro ISBN-10: 383049288X ISBN-13: 978 – 3830492887 Das sagt der Klappentext Der Golden Retriever kann keine Treppen mehr steigen, die argentinische Dogge winselt bei Berührung, die Perserkatze frisst nicht mehr. Endstation Schmerzmittel – oder etwa doch nicht? In diesem Buch erfahren Sie, – wie Schmerzen entstehen, – wie Sie die schmerzauslösenden Faktoren lokalisieren und – welch breites Therapiespektrum Ihnen zur Verfügung steht. Ausgehend von einer schulmedizinischen Basis werden nicht nur die klassischen Schmerzmittel vorgestellt, sondern auch Neuraltherapie, Akupunktur, Goldimplantation, Physiotherapie und andere Therapieformen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf orthopädischen Erkrankungen. Aber auch internistische Problemstellungen werden beleuchtet. Denn nicht selten sind die beiden Problemkreise miteinander …

Die Ethylenglykolvergiftung der Katze

Eine Ethylenglykolvergiftung endet bei Katzen zu 98 Prozent tödlich. Häufig aufgrund dessen, dass die Tiere viel zu spät dem Tierarzt vorgestellt werden. Oft erst dann, wenn bereits die Nieren versagen, da Vergiftungssymptome zuvor nicht erkannt oder falsch interpretiert wurden. Doch was ist Ethylenglykol eigentlich? Warum ist es für Katzen so gefährlich? Wie erkennt ihr eine Vergiftung und wie könnt ihr eure Katze vor einer solchen möglichst wirksam schützen? Diese und weitere Fragen sind der Inhalt dieses Artikels. Was ist Ethylenglykol eigentlich? Ethylenglykol (1,2-Ethandiol) ist eine leicht zähflüssige Flüssigkeit, die farb- und geruchlos ist und sich gut mit Wasser mischen lässt. Die Flüssigkeit besitzt eine stark gefrierpunkterniedrigende Wirkung, weshalb Ethylenglykol häufig in Frostschutzmitteln eingesetzt wird. Der Geschmack des Ethylenglykols (griechisch glykos = süß) ist süßlich, was es besonders für Hunde attraktiv macht. Und obwohl die Katze durch das Fehlen des T1R2-Gens Süßes in dem Sinn nicht schmecken kann, kommt es auch bei den Samtpfoten immer wieder zu Vergiftungen. Häufig sind junge Katzen oder Hunde betroffen. Die minimale tödliche Dosis von unverdünntem Ethylenglykol liegt bei 1,5 Milliliter/Kilogramm …

Unterstützung der Nieren: Wie wirkt eigentlich Porus® One? Interview mit Frau Anja Broich von Porus® One

Probleme mit den Nieren sind bei Katzen leider allgegenwärtig und es gibt mittlerweile zahlreiche Mittel und Nahrungsergänzungen, die zur Unterstützung der Nieren empfohlen werden. Ein noch relativ neues Produkt in diesem Bereich ist Porus® One. Und wir freuen uns sehr, dass Frau Broich Zeit gefunden hat, unsere neugierigen Fragen zu diesem innovativen Produkt zu beantworten. Haustiger: Hallo Anja, herzlichen Dank, dass du dir die Zeit nimmst, uns einige Fragen zu beantworten. Bitte stell unseren Lesern dich und dein Produkt Porus® One kurz vor? Anja: Hallo und vielen Dank für die Möglichkeit, etwas über uns zu erzählen. Seit vergangenem Jahr arbeite ich für die Porus GmbH, die Anfang 2018 ein innovatives Produkt für die Nieren von Katzen auf den Markt gebracht hat. Als Marketing Referentin ist eine fachlich korrekte Produktkommunikation eine meiner Hauptaufgaben bei Porus. Als Katzen- und Hundebesitzerin ist mir aber auch wichtig, die Wirkweise von Porus® One möglichst einfach und verständlich zu vermitteln. Um das Wirkprinzip unseres Selektiv-Adsorbers zu verdeutlichen, stelle ich mir daher gerne folgende Geschichte vor: Eine Portion Porus® One kann man …

Sind Stinkwanzen gefährlich für Katzen?

Durch den langen, warmen Sommer sind sie an manchen Orten zu einem richtigen Problem geworden. Baumwanzen, oft auch als Stinkwanzen bezeichnet. Und sie drängen durch die winterlichen Temperaturen nun auch vermehrt ins Warme. Schaden richten sie im Haus in der Regel nicht an, ziehen jedoch die Aufmerksamkeit der Haustiger auf sich. Was passiert, wenn diese einer solchen Wanze zu nahe kommen und ob Stinkwanzen gefährlich oder sogar giftig für Katzen sind, erfahrt ihr in diesem Artikel. Was sind eigentlich Stinkwanzen? Gemeine Stinkwanzen (Palomena prasina) findet man grundsätzlich in grüner und in brauner Form. Im Frühjahr sind sie grün und werden dann zum Herbst hin braun, weshalb ihr derzeit eher auf braune Stinkwanzen stoßen solltet. Die Tiere erreichen eine Größe von etwa 12 Millimetern und leben mit Vorliebe auf Laubbäumen, man findet sie aber auch in Gebüschen oder auf Disteln und Brennnesseln. Ein wesentlicher Schädling für die Landwirtschaft sind sie nicht. Anders sieht es da bei einem recht neuen unerwünschten Gast in unseren Gefilden aus, nämlich der Marmorierten Baumwanze (Halyomorpha halys), die aus Ostasien eingeschleppt wurde. …

Vorsicht vor dem „stillen Killer“ Hoher Blutdruck auch für Katzen gefährlich

März 2018– Nur wenige Leute wissen, dass auch Katzen an Bluthochdruck (feline Hypertonie) leiden können und dass die Krankheit potenziell verheerende Auswirkungen auf die Gesundheit ihres Tieres haben kann. Häufig sind keine warnenden Anzeichen für die Erkrankung zu sehen, weshalb die feline Hypertonie auch der „stille Killer“ genannt wird. Wie bei Menschen auch, ist Bluthochdruck insbesondere bei älteren Patienten weit verbreitet: Studien zeigen, dass mehr als eine von sechs Katzen im Alter von über sieben Jahren betroffen ist. Das Risiko ist bei Katzen mit einer chronischen Nierenerkrankung oder einer Krankheit der Schilddrüse sogar noch höher: Jede dritte Katze mit diesen Vorerkrankungen hat erhöhte Blutdruckwerte. Bluthochdruck als tickende Bombe Bluthochdruck kann eine tickende Bombe für die Gesundheit der Katze sein. „Ein nicht entdeckter hoher Blutdruck kann bei Katzen zu schweren Schäden an Schlüsselorganen führen, etwa an den Augen, den Nieren, dem Herzen und dem Gehirn“, erklärt Dr. Angelika Drensler, Cheftierärztin in einer international anerkannten katzenfreundlichen Kleintierpraxis in Elmshorn. „Unglücklicherweise entwickelt sich die Erkrankung im Verborgenen ohne jegliche Alarmsignale für den Besitzer. Die Katze kann vollkommen gesund …