Alle Artikel mit dem Schlagwort: Meldungen

Die Säbelzahnkatze. Auge in Auge mit der Eiszeit-Jägerin.

Rasiermesserscharfe Klauen, lange gebogene Eckzähne, ein Gewicht von rund 200 Kilogramm und die Größe eines ausgewachsenen Löwen, die Säbelzahnkatze gehört wohl spätestens seit den „Ice-Age-Filmen“ rund um Mammut Manni, Faultier Sid und Säbelzahntiger Diego zu den bekanntesten Tieren der Eiszeit. Im paläon, Forschungs- und Erlebniszentrum Schöninger Speere, gibt es derzeit eine Sonderausstellung zu den eindrucksvollen Katzen. Die Säbelzahnkatze, oft auch umgangssprachlich als Säbelzahntiger bezeichnet, ist für viele Menschen eines der gefährlichsten Raubtiere, das jemals lebte. Für die Menschen der damaligen Zeit war sie wohl Nahrungskonkurrentin und oftmals auch Bedrohung. Doch wie lebte die Säbelzahnkatze, wie und was jagte sie und wie war es um ihre Sinne bestellt? Das sind Fragen, die die Wissenschaft beschäftigen. Antworten darauf erhofft man sich durch die spektakulären Funde in der Ausgrabungsstätte Schöningen. Hier wurde vor kurzem das dritte Exemplar der Europäischen Säbelzahnkatze (Homotherium latidens) entdeckt. Bis zum ersten Fund im Jahr 2012 nahm man an, dass die Großkatzen bereits vor etwa 500.000 Jahren ausgestorben waren. Jedoch zeigen die Funde bei Schöningen, dass auch 200.000 Jahre später, also vor rund 300.000 …

“Die Straße ist grausam. Kastration harmlos”

… so der Name der Katzenkampagne des Deutschen Tierschutzbundes. Ziel der Kampagne ist es, auf das Leid der Straßenkatzen in Deutschland aufmerksam zu machen und aufzuzeigen, wie wichtig die Kastration von Katzen aus Privathaushalten ist. Aufgrund der überwältigenden Resonanz geht die Kampagne nun in die zweite Runde. Jahr für Jahr stehen die Tierheime und Tierschutzvereine vor demselben Problem. Im Frühjahr müssen unzählige Katzenkinder aufgenommen werden, die vorwiegend von unkastrierten Katzen aus Privathaushalten stammen oder die Nachkommen freilebender Katzen sind, die sich unkontrolliert vermehrt haben. Maikätzchenzeit, wobei das Problem bei Weitem nicht nur auf den Wonnemonat beschränkt ist. Deutschlandweit gibt es rund 2 Millionen Straßenkatzen. Es handelt sich dabei nicht um Wildtiere, sondern um Nachkommen unkastrierter Freigänger aus Privathaushalten oder um ausgesetzte Tiere. Viele der Tiere sind krank, von Parasiten befallen und mangel- oder unterernährt. Nicht wenige verenden qualvoll. Eine nachhaltige und tierschutzgerechte Möglichkeit um die Zahl der Straßenkatzen in den Griff zu bekommen und Leid zu minimieren, ist die Kastration. Dies betrifft die Kastration der Straßenkatzen, aber auch der Katzen in Privathaushalten, ganz gleich ob …

“Nein, die behalten wir nicht auch noch!”…

haben wir gesagt. “Drei Katzen sind wirklich genug!” haben wir gesagt. “Nur zum Päppeln und dann gucken wir, dass wir die gut vermittelt bekommen!” haben wir gesagt. Und dann … dann sind uns die Argumente ausgegangen: Noch Fragen? :-) Die nicht mehr ganz so kleine Dame heißt Betsy, ist mittlerweile ca. 4,5 Monate alt, hat (wie es sich für die Farbe gehört ;-) ) ordentlich Hummeln im Hintern und komplettiert das Bürokatzen-Team der Haustiger-Redaktion.

Katze angefahren: Erste Hilfe kann Leben retten

Bei folgendem Text handelt es sich um eine Pressemitteilung der Organisation “Vier Pfoten” Hamburg, 19. Dezember 2016 – In der dunklen Jahreszeit kommt es leider häufig zu Zusammenstößen von Autos und Katzen, die in der Dämmerung unterwegs sind. Die international tätige Tierschutzstiftung VIER PFOTEN erklärt, was im Ernstfall zu tun ist: Jeder verantwortungsbewusste Autofahrer sollte unbedingt anhalten, den Unfallort absichern und sich vergewissern, wie der Zustand des angefahrenen Tieres ist. Hat die Katze den Zusammenstoß überlebt, müssen Erste-Hilfe-Maßnahmen durchgeführt werden. Ist das Tier verstorben, bleibt leider nur noch der Anruf bei der Polizei um die Fundstelle zu melden. Wenn die Katze gechippt ist, was jedem Katzenhalter von VIER PFOTEN dringend geraten wird, kann der Halter informiert werden. Sarah Ross, Heimtierexpertin bei VIER PFOTEN: „Das wichtigste ist, Ruhe und Vorsicht zu wahren. Schwer verletzte Katzen neigen zur Flucht, was ihre Situation dramatisch verschlechtern kann. Außerdem können Schmerzen aggressive Abwehrreaktionen, wie Beißen, hervorrufen.“ Erste Hilfe am Unfallort: Unfallstelle absichern Ob Verursacher oder Ersthelfer: halten Sie an und sichern Sie die Unfallstelle mit einem Warndreieck ab. Erste Hilfe …

BW: Landesweite Kastrationsaktion im November und Dezember

Vor kurzem wurde ich gebeten, über eine Aktion des Landestierschutzverbandes Baden-Württemberg zu berichten, die zum Ziel hat mehr Menschen dafür zu sensibilisieren, was tagtäglich vor unseren Haustüren passiert. Wie viele Katzen draußen leben, krank sind, hungern müssen, überfahren werden oder anderweitig sterben. Und es werden immer mehr, da sich die Katzen unkontrolliert vermehren. Im Rahmen einer landesweiten Kastrationsaktion sollen nun im November und Dezember dieses Jahres so viele freilebende Katzen wie möglich in Baden-Württemberg eingefangen, tierärztlich versorgt und kastriert werden, bevor die Paarungszeit beginnt und der Teufelskreis erneut seinen Lauf nimmt. Örtliche Tierschutzvereine sind jedoch nicht in der Lage, die damit verbundenen Kosten allein zu tragen. Daher unterstützt der Verband seine Mitgliedsvereine seit einigen Jahren bei der Finanzierung von Kastrationsaktionen. So wurden dieses Jahr 30.000 Euro bereitgestellt, um die unkontrollierte Vermehrung von Streunerkatzen einzudämmen. Zusätzlich hat der Landestierschutzverband dieses Jahr einen Spendenfonds eigens für die Kastration solcher Katzen eingerichtet. Um diesen zu füllen, hofft der Landestierschutzverband Baden-Württemberg auf Hilfe durch die Bevölkerung. Wenn ihr mehr über die Aktion erfahren und/oder vielleicht den ein oder anderen …

Mauri ist da

Wie ja die meisten von euch wissen, bestand das Bürokatzenpersonal der Haustiger-Redaktion seit Ende März nur noch aus zwei Katzendamen. Daran hätte sich wahrscheinlich in nächster Zeit auch nichts geändert. Geguckt habe ich zwar immer wieder mal so halbherzig, aber irgendwo habe ich mir gedacht “Wenn die Zeit gekommen ist und es so sein soll, dann findet dich schon wieder eine.” Und so war es dann auch und so mehr oder weniger ein Déjà-vu. Wieder ein Findelkind, wieder eigentlich noch viel zu klein (5-6 Wochen alt zu dem Zeitpunkt), wohl schon mindestens eine Nacht allein, wirklich klapperdürr, viele Untermieter, bisschen Katzenschnupfen, keine selbstständige Futteraufnahme. Wer uns schon eine Weile verfolgt, weiß, das hatten wir alles schon und nicht nur einmal. Nur dieses Mal ist es ein Kater (und nicht dreifarbig :-) ). Also (war abends) erstmal telefoniert, ordentliche Aufzuchtmilch organisiert (Fläschchen und was man sonst so braucht, haben wir ja da), Concealer zum Abdecken der zu erwartenden Augenringe besorgt und “auf in den Kampf”. So grob weiß man ja nach einigen Knilchen, was einen so …