Als wir uns daran gemacht haben, diesen Artikel zu schreiben sind wir erst einmal erschrocken, als wir das Datum des letzten gesehen hatten. So eine lange Pause zwischen zwei Artikeln hatten wir seit Bestehen dieser Seite noch nie und unser sechsjähriges Haustiger-Jubiläum am 14.06. haben wir prompt auch vergessen, aber trotz Rödeln und Rödeln kommen wir mit Arbeit, Katzvard, Kind, Weiterbildungen, Vereinstätigkeiten und dem ganz normalen Alltagswahnsinn gerade einfach nicht rum. Aber immerhin ein größerer Artikel (Gesundheitsthema *verrat*) ist fast fertig und ein paar andere kleinere wie größere sind noch in der Pipeline. Geht also hoffentlich bald wieder aufwärts.
Aber um zum Thema dieses Artikels zu kommen. Eigentlich wollten wir euch nämlich den neuen Fluglandeplatz für die Fanny zeigen. Warum die Fanny einen Fluglandeplatz braucht wollt ihr wissen? Nun, die Fanny pennt immer auf dem Aquarium und wenn die pennt, dann pennt die und ist voll tiefenentspannt. Und wenn man die dann ganz leicht mit der Pfote anstupst, dann plumpst die runter. *putz* Hab ich nur einmal probiert *zugeb*, aber das Personal war dann der Meinung, dass es da lieber keine Wiederholung geben sollte.
Früher hatten wir vor dem Aquariumschrank ja einen Teppich, aber der passte überhaupt nicht zur Einrichtung, haben wir der Dosi haarklein erklärt, hat die nicht interessiert, also haben wir dafür gesorgt, dass die den nicht mehr in der Wohnung haben wollte. ;-) Egal. Jedenfalls musste eine Lösung her und da hat sich das Personal bei allyouneed.com umgesehen und ist auf diesen Katzenturm aus Weide gestoßen. Ein Allyouneed-Gutschein fand sich auch noch und sparte ein paar Euro ein, die wir wieder in Küken investieren können *schmatz*.
Klein Plüsch dran, so breit wie der Schrank, so hoch, dass er sich gut zum Abfangen eignet, aber auch nicht allzu hoch, so dass die Fanny gegebenenfalls noch gut aussteigen kann. Unten noch eine Höhle, in dem man der Hexe und der Fanny auflauern und die verkloppen kann, perfekt. Bisschen Bedenken hatte sie, ob ich den schreddere, aber bisher lasse ich den in Ruhe.
Oben rein kam dann noch ein weiches Kissen von Zooplus, das sofort zum Lieblingsbettchen auserkoren wurde und fertig war der Fluglandeplatz. Der Praxistest steht noch aus, aber da sind wir guter Dinge.
Kleiner Mieztipp noch: Es lohnt sich übrigens, wenn ihr Katzenzeugs online kauft, immer mal wieder bei Seiten wie gutscheinrabatt.eu oder sparfreunde.com oder einer der vielen anderen reinzuschauen, wir vergessen das auch ständig, konnten aber speziell auch bei Babyzeugs, wenn wir denn mal dran gedacht haben, schon den ein oder anderen Euro sparen.
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Es gibt viele Versager wie mich, vielleicht mehr als man denkt. Ein Großteil der langjährigen Pflegestellen, die ich kenne, sind über kurz oder lang in den Club eingetreten und haben sich bei mindestens einer anvertrauten Katze (oder auch einem anderen Tier) entschieden, es zu behalten. Auch ich zähle dazu. Vielleicht nicht so ganz im klassischen Sinn, aber nichtsdestotrotz. Die Rede ist von Pflegestellenversagern, auch kurz als PSV bezeichnet.
Ein Zeichen von Schwäche oder Unfähigkeit? Versagen oder Tierliebe? Die zugegeben vielleicht auch ein wenig arrogante Einstellung, das entsprechende Tier könne es woanders nie so gut haben, wie bei einem selbst? Vielleicht. ;-) Entscheide selbst, wenn ich dir heute eine unserer Geschichten erzähle.
Vor fast vier Jahren, an einem schönen Sonnentag Ende Mai, landeten auf privatem Weg zwei „Draußenkätzchen“ im Alter von fünf bis sechs Wochen bei mir, die dem Tod näher als dem Leben waren. Ein Geschwisterchen war bereits gestorben und besonders das Katerchen sah alles andere als gut aus, wobei das Mädchen auch nicht viel besser dran war. Beide Katzen waren ein Luxushotel für Ungeziefer und litten unter schwerem Katzenschnupfen, der insbesondere die Augen stark angegriffen hatte. Beim Katerchen mehr, als bei der Katze. Wer sich unter dem Begriff Hornhautgeschwür in Verbindung mit durchgebrochen etwas vorstellen kann, kann sich ein ungefähres Bild machen. Bei beiden Katzen war nicht klar, in welchem Maß die Sehfähigkeit wieder hergestellt werden konnte, aber es war schon abzusehen, dass wir keine 100%ige Regeneration erwarten konnten. Wir berichteten seinerzeit. Wer uns schon einige Jahre die Treue hält, kennt die Geschichte.
Ein Bild, auf dem Katze und Katzenaugen im Vergleich schon relativ gut aussehen.
Natürlich ging es mit den Katzen zum Tierarzt (anfangs min. 2x pro Woche, teilweise öfter), natürlich wurden die Augen behandelt und die Katzen gepäppelt und auch alternativ unterstützt, so gut es ging. Und es schien aufwärts zu gehen. Dem Katerchen musste dann eine Woche nach seiner Ankunft bei mir – als er noch weit davon entfernt war gesund zu sein – ein Auge entfernt werden. Die Aussichten waren nicht rosig bei so einem kleinen Kerlchen in dem Zustand, die Tierärztin in der Klinik überlegte gar laut, ob es nicht besser sei, ihn einzuschläfern. Aber wir entschieden uns, es zu wagen und nach zwei Stunden Hoffen und Bangen konnten wir die erlösende Nachricht entgegennehmen, dass alles gut gegangen war.
Die Wochen vergingen, die Katzen erholten sich, die Abschnitte zwischen den Tierarztbesuchen wurden länger (es gab immer wieder kleinere Rückschläge), die Quarantäne konnte aufgehoben werden und wir konnten uns so langsam Gedanken über ein neues Zuhause machen und uns an den ganzen großen und kleinen Dingen erfreuen, die ein Zusammenleben mit überaus lebhaften Katzenkindern so für einen bereithält. Täglich mehrmals ausgeräumte Bücherregale und Papierkörbe zum Beispiel. Das verbliebene Auge des Katers und die Augen der Katze regenerierten sich, wurden klarer, wenn auch bei Beiden nicht mehr vollständig.
Entspannung
Ich könnte euch jetzt noch erzählen, wie teuer die Behandlung war, wie zeitaufwändig das Drumherum, aber das war und ist für mich alles nicht wichtig. Hätte ich es nicht tun wollen, hätte ich es gelassen. Mich hat ja niemand gezwungen, die Beiden zu nehmen, ebenso wenig wie die anderen Katzen und was hier sonst noch so kreucht und fleucht. Wer in dem Bereich aktiv ist oder sich dafür interessiert, weiß ohnehin, was so in etwa angefallen ist und dass das eine Schutzgebühr in der Regel nicht annähernd deckt.
Als wir an diesem Punkt angekommen waren, hatte das Mädchen bereits einen Interessenten. Das Katerchen noch nicht. Es fand sich jedoch dann über ein Haustierforum eine nette, junge Dame rund 100 Kilometer von uns entfernt, die ihn aufnahm. Und was für ein riesiger Kerl aus dem schon beinahe totgesagten Wicht geworden ist! Die Interessenten des Mädchens sprangen letztendlich noch ab, da ihnen alles zu lange dauerte und man keine so alte Katze adoptieren wollte. Die „alte Katze“ war damals 11 Wochen alt und zog schließlich im Alter von rund 16 Wochen in ein anderes Zuhause um.
Sie zog in Wohnungshaltung zu einem Kater, der bislang allein gelebt hatte. Die Zusammenführung und später auch das Zusammenleben zwischen den beiden Katzen verliefen problemlos und es kehrte wieder Ruhe ein. Die Hexe war glücklich, dass sie wieder meine ungeteilte Aufmerksamkeit hatte und sich nicht mehr vor an jeder Ecke lauernden Katzenkindern in Acht nehmen musste und konnte sich wieder entspannen. Zumindest für exakt 7 Tage, bis uns ein Anruf und dann eine Emma ereilte und unser Leben und ihres mit gründlich auf den Kopf stellte... aber das ist eine andere Geschichte. ☺
Von den beiden Katzenkindern hörten wir immer wieder mal, hörten, dass sie Leben und Einrichtung ihrer neuen Besitzer gründlich auf den Kopf stellten, was uns nicht wunderte, mal ein Schmunzeln entlockte und einen Seitenblick auf Klein-Emma, die zwar ein paar Monate jünger, aber weiß Gott nicht ruhiger war. So ging das einige Monate bis im Mai 2012 ein Anruf kam, ob wir für das Mädchen nicht ein neues Zuhause suchen könnten. Von Unsauberkeit war die Rede, von zerkratzten Tapeten, von anderen unerwünschten Verhaltensweisen... Doch man würde die Katze noch behalten, bis sich etwas Neues gefunden hätte...
Also suchten wir wieder. Über Foren, Facebook, Kleinanzeigen, Handzettel, Aushänge, im Blog und überall, wo es uns sinnvoll erschien. Und immer wieder einmal meldeten sich Interessenten. Doch wir durften einmal wieder feststellen, dass es viele Menschen auf der Welt gibt, denen wir niemals eine Katze anvertrauen würden.
Eine kleine Auswahl von Reaktionen:
„Wie viel kostet die? Was so viel? Sei doch froh, dass dir die jemand abnimmt!“
(mehrfach, gerne auch mit der Bezeichnung „das Vieh“, es handelte sich übrigens um einen Betrag, der in etwa die Kastration gedeckt hätte und bei uns sind die Tierarztkosten recht human)
„Also meinen Kater habe ich ja damals für umsonst bekommen. Und es gibt so viele Katzen, die verschenkt werden, nein danke!“
(wir haben dann auch „nein danke“ gesagt * hust *)
„Wozu wollen Sie denn das alles wissen? Das geht Sie gar nichts an. Seien Sie doch froh, wenn Sie die Katze los sind.“
(auf Fragen, wie z. B. ob noch andere Katzen im Haushalt leben)
„Wie, die hat schon mal wo hingemacht. Nein, eine solche Katze geht nicht. Die Katze ist für meine Mutter und die kann das nicht mehr wegwischen, wenn die Dreck macht.“
(man entschied sich dann für eine andere Katze, die hoffentlich nie Dreck gemacht hat)
Eine Interessentin, die sich wirklich gut und vernünftig anhörte, hatten wir dann Tatsache auch noch, die sich jedoch Bedenkzeit ausbat, uns erzählte, wie verliebt sie doch schon in die Katze sei und hoch und heilig versprach, sie würde sich innerhalb von x Tagen (ich weiß nicht mehr, wie vielen genau) melden. Gehört haben wir nichts mehr. Mit der Verliebtheit ist es halt auch so eine Sache...
Selbstverständlich sind nicht alle so!!! Es gibt viele richtig tolle Menschen da draußen, die Katzen ein bestmögliches Zuhause bieten, wir hatten nur in diesem Fall das „Glück“, dass es wirklich ausschließlich solche Anfragen gab. Sollte vielleicht so sein, wer weiß das schon...
Nun, was tun. Die Katze war zu diesem Zeitpunkt noch keine zwei Jahre alt und im Endeffekt schon 2x umgezogen. Neue Menschen, neue Katzen, neue Umgebung. Sie hatte schon auffälliges Verhalten gezeigt und bei einer nochmaligen Vermittlung sollte dann doch bitteschön alles 100 % passen und es sollte auf jeden Fall ein Für-Immer-Zuhause sein, auch wenn sich die Katze vielleicht nicht so verhalten würde, wie gewünscht. Wanderpokale gibt es im Tierschutz ja leider genügend.
Mittlerweile waren auch schon wieder ein paar Monate ins Land gezogen und die Besitzer drängten auf eine Lösung. An der Abgabe war nicht zu rütteln und natürlich war klar, dass ich sie – zumindest vorübergehend – wieder zurückgenommen hätte, das stand außer Frage.
Allerdings stand das Thema Drittkatze eigentlich gar nicht zu Debatte. Ich hatte hier ein Katzenpärchen, das sich gut ergänzte und harmonisch miteinander umging. Keine Selbstverständlichkeit. Vorherige Pfleglinge waren für die Hexe eher geduldete Störenfriede, denn willkommener Besuch. Zwei auch heute noch überaus aktive und lebhafte Katzen, die zuverlässig BARF futterten, wussten, wie das mit dem Katzenklo funktioniert, aber mit dem Emmchen auch eine Katze, die mehr als einmal für neue Einrichtung sorgte.
Aber die Katze zurückholen, sie hier ankommen lassen und dann wieder neu vermitteln, was vielleicht noch einige Zeit dauern könnte... hm. Das Herz hatte zu diesem Zeitpunkt schon längst entschieden. Die Vernunft wehrte sich noch. ☺
Viele Gedanken gingen mir durch den Kopf. Möchte ich das wirklich? Kann ich das wirklich leisten, mit allen möglichen Konsequenzen? Eine vielleicht langwierige und schwierige Zusammenführung, eine Futterumstellung, an Unsauberkeit arbeiten... noch so einen lebhaften Kobold wie das Emmchen im Haus zu haben... die Hexe ist jetzt auch nicht gerade eine Katze, die ich als ruhig bezeichnen würde... So etwas wollte trotz aller Katzenliebe gut überlegt sein. Es war vielleicht nur die Entscheidung für einen Teil meines Lebens, aber schließlich doch für ein ganzes Katzenleben.
Und irgendwo hatte ich auch Selbstzweifel, weil ich mich fragte, ob ich bei der ersten Vermittlung einen Fehler gemacht hatte, ob ich die Probleme hätte voraussehen können. Was aber dann im Endeffekt auch nebensächlich war, da die Entscheidung ja nicht mehr rückgängig zu machen und die aktuelle Situation zu einem guten Ende zu bringen war.
Die erwachsene Fanny. Groß wäre gelogen. :-)
Nun letzten Endes waren sich Herz und Verstand einig, dass es eigentlich nur einen Weg gab. Und wir haben ihn nie bereut...
Sie zog hier wieder ein, bekam einen neuen Namen, Fanny, und futterte sofort (fast) ohne Zögern wieder Rohes, die Zusammenführung verlief alles in allem ruhig (Mini-Fanny knurrte und meine Beiden ließen sie in Ruhe ankommen) und ging vom ersten Tag an ganz selbstverständlich - als hätte es da nie irgendeinen Zweifel gegeben - ohne Unfälle aufs Katzenklo. Die Emma hatte einen passenden Tobekumpel, die Hexe ein wenig Entlastung und wir ... ähm ... noch mehr Spaß beim Scherben aufkehren und zerfetzte Klorollen aufräumen *hust* (Natürlich auch beim Öhrchen kraulen, beschnurren und belagern lassen und was unsere Samtpfoten sonst noch so ausmacht ;-) )
Zwar gab es kurzzeitig einen „Pipi-Rückfall“, aber auch das bekamen wir in den Griff. Und so lebten sie glücklich und zufrieden... ☺
Als ich hier im Blog erzählte, dass die Fanny wieder bei uns eingezogen ist, kam ein Kommentar, der mich nachdenklich gemacht hat:
Weißt Du, was ich glaube? Fanny hatte sich Euch schon damals als Zuhause ausgesucht und die Probleme hat sie nur gemacht, damit sie wieder zu Euch kommt
Ob es wirklich so war, wer weiß das schon... Seid ihr auch schon zum PSV geworden? Dann erzählt uns doch eure Geschichte.
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Wieder ist ein Jahr vergangen, ein überaus spannendes Jahr und es ist an der Zeit, einen kleinen Blick zurück und einen nach vorn zu werfen. Privat standen einige Veränderungen an. Zum einen kam im März dieses Jahres eine „Nacktkatze“ wie es unter den Twittercats so schön heißt, in unser Leben geflattert (für die Nichttwitterer: Nacktkatze = Baby), zum anderen sind wir Anfang des Jahres umgezogen und die Miezen teilen sich das Haus nun mit meinen sechs „Schwiegerkatzen“. Also insgesamt neun Katzenmädels jetzt. Hexe, Emma und Fanny haben alles souverän gemeistert, ich bin richtig stolz auf meine entspannte Meute. ;-)
Hier auf haustiger.info war es entsprechend relativ ruhig. Aber bisschen was ließ sich dann doch realisieren.
Zu verzeichnen haben wir im Vergleich zu 2013:
+ 102 Artikel
+ 174 Kommentare
+ 69.653 eindeutige Besucher
+ 105.551 Views
+ 68 Twitter-Follower für die Hexe
+ 74 Twitter-Follower für die Emma
+ 34 Twitter-Follower für die Fanny
+ 89 Fans auf Facebook
- 2 Kreise auf Google Plus
+ 19 Follower auf Pinterest
Das sind Zahlen, die mich sehr freuen und die natürlich auch dazu beitragen, dass die Motivation und das Herzblut für die Seite erhalten bleiben. Haustiger ist ein unabhängiges Online-Magazin, das kaum monetarisiert wird. Ein paar Partnerlinks etc. sind eingebaut, aber ernähren könnte ich die Meute davon nicht, zumindest nicht hochwertig. Der finanzielle Aspekt steht auch sicherlich nicht im Vordergrund. Der Fokus war, ist und bleibt auf der unabhängigen und objektiven Wissensvermittlung und ich freue mich sehr, wenn ich euch und euren Katzen mit meinen Artikeln helfen kann.
Die Artikelzahl im Magazin war dieses Jahre eher überschaubar, das liegt unter anderem daran, dass einige Artikel relativ viel Recherchezeit beansprucht haben.
Für 2014 hatten wir einige Ziele definiert, von denen wir auch einige umsetzen konnten.
„Ein ehrenamtliches Buchprojekt für einen Verein, der mir persönlich sehr am Herzen liegt, ist zum Ende des letzten Jahres nach zwei Jahren endlich fertig geworden und wird in Kürze erscheinen“
Die Samtpfotengeschichten zugunsten des Vereins Feline Senses – Lebensfreude für Katzen mit Ataxie e. V. sind Anfang des Jahres erschienen.
„Einige bestehende Artikel/Artikelserien werden derzeit überarbeitet und auf den neuesten Stand gebracht“
Das ist teilweise geschehen, einige fehlen noch oder sind noch nicht ganz fertig.
„In vielen Blog-Artikeln fehlen noch Artikelbilder, die sollen 2014 endlich folgen.“
Mit den Bildern bin ich immer noch hinterher, vielleicht wenn ich mal ganz viel Zeit habe * hust *
„Viele, viele Artikel möchten noch geschrieben werden. Immerhin 95 sind schon mal "vorrecherchiert" (darunter viele Ernährungsthemen), wie viele ich davon in 2014 umsetzen kann, wird man sehen. Je nach Thema dauert es schon einmal ein paar Wochen/Monate, bis man alle notwendigen Infos zusammenhat.“
Hat man einen Schwung abgearbeitet, kommen schon wieder die nächsten Ideen. Langweilig wird mir so schnell nicht werden und euch hoffentlich auch nicht. Die Ergebnisse unserer Umfrage habe ich mittlerweile auch ausgewertet.
Davon möchtet ihr im nächsten Jahr mehr lesen:
18,52 % möchten mehr Artikel zu Gesundheitsthemen (Katzenkrankheiten etc.)
17,59 % möchten mehr Artikel zur Haltung (Verhalten, Problemlösungen, DIY)
16,67 % möchten mehr Artikel zum Thema B.A.R.F.
14,81 % möchten mehr über Ernährungsgrundlagen erfahren
11,11 % möchten mehr Futtervergleiche und Produkttests
8,33 % möchten mehr Artikel zum Thema Tierschutz
5,56 % möchten mehr zum Thema Mensch & Katze und zum Thema Fertigfutter
0,93 % möchten mehr über Katzenrassen, Zucht und Kittenaufzucht erfahren
Alles in allem spiegelt das Ergebnis schon die bisherige Richtung wider und passt auch gut zu den größeren Artikelprojekten, die für 2015 geplant sind.
„An einer Möglichkeit für den Austausch von Katzenhaltern untereinander hier auf haustiger.info und einigen Weiterbildungsangeboten speziell für Katzenhalter wird derzeit gearbeitet.“
Mit Katzvard konnten wir diese Möglichkeit schaffen und können bisher mit den Anmeldezahlen auch sehr zufrieden sein.
„Ein paar Fortbildungen stehen für mich auch für 2014 wieder an“
Meine Weiterbildungen habe ich besucht, viel gelernt, das sicherlich auch Einlass in den einen oder anderen Artikel finden wird.
Ziele für 2015
- Katzvard ausbauen
- Viele Artikel schreiben
- Einige Artikel noch aktualisieren
- Viel recherchieren und noch viel mehr Spaß und Freude an der Sache haben.
- Und ein paar Projekte ausbauen, über die ich jetzt noch nicht mehr verraten möchte
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Die kleine Katze... oder von der Wertschätzung gegenüber Lebewesen
Es ist Weihnachten... bald Heiligabend... besinnliche Zeit... das Fest der Liebe und Harmonie... Zeit für Geschenke, Zeit, sich gegenseitig wertzuschätzen... als lebendes, fühlendes Wesen... Doch nicht jeder erfährt diese Wertschätzung, nicht jeder Mensch und schon gar nicht jedes Tier.
Wer sich aktiv im Tierschutz engagiert, wird oft mit Leid konfrontiert. Oft mit so viel Leid, dass es eigentlich für mehrere Leben reichen würde. Er wird mit Krankheiten und Verletzungen konfrontiert, mit dem Tod, mit verwahrlosten Katzen, die mitunter durch unkontrollierte Vermehrung weiteren Nachwuchs zeugen, dem das gleiche Schicksal droht. Und er muss damit leben, dass es unmöglich ist, allen zu helfen und dass man sich so manches Mal einfach hilflos fühlt, frustriert, überfordert und auch manchmal an die eigenen Grenzen gelangt. Trotz allem immer wieder hin- und nicht wegzusehen und einfach weiterzumachen... sich über die Happy Ends zu freuen und nicht an den traurigen Fällen zu verzagen... ist oftmals schwierig, aber für so viele Tiere eine Chance... oft die einzige... auf ein lebenswertes Leben. Hätte bei der kleinen Katze aus meiner Geschichte niemand hingesehen, wäre diese wohl ganz anders ausgegangen.
Nicht die Katze aus unserer Geschichte, aber auch eine Socke der es heute gutgeht.
Irgendwo in Deutschland lebte eine kleine schwarz-weiße Katze mit einigen Artgenossen. Die Katzen waren krank, bekamen nicht genug zu essen und waren eigentlich ohnehin unerwünscht bei den Anwohnern, weil man fürchtete, sie könnten die eigenen Tiere anstecken. In der Nähe des Ortes, an dem die Katze lebte, gab es auch einen Schlachthof, in dem täglich über 10.000 Schweine die Reise ins Jenseits antreten mussten. Manchmal bekamen die Katzen dort Fleischabfälle, oft wurden sie aber auch getreten, geschlagen und davongejagt. Mäuse und Ratten, die vielleicht als Nahrung hätten dienen können, wurden vergiftet.
An diesem trostlosen Ort vegetierten die Katzen vor sich hin und vermehrten sich munter. Immer wieder starb eine durch ein Auto, einen LKW oder aufgrund der widrigen Lebensumstände, doch das interessierte niemanden. Die Tiere wurden übersehen oder – wenn beachtet – lediglich als Störenfriede wahrgenommen. Keiner sah sich in der Verantwortung diesen Geschöpfen zu helfen und für die kleine Katze wäre dieser Winter wahrscheinlich der letzte gewesen... wenn nicht eine Tierschützerin – die nur zufällig in der Gegend war – auf sie aufmerksam geworden wäre und sich nach einer Lösung für die Katze umgesehen hätte. Wenn nicht eine weitere Katzenfreundin spontan mit einer Falle dorthin gefahren wäre und die Katze eingepackt und zum Tierarzt gebracht hätte und sich eine weitere nicht ebenso schnell bereiterklärt hätte, der kleinen Katze ein Zuhause zu geben. Doch all dies geschah und die kleine Katze konnte gerettet werden.
Leider ist die kleine Katze nicht gesund und wird es auch nicht mehr werden, aber sie ist in Sicherheit, im Warmen, wird behandelt und liebevoll umsorgt. Noch mehr Helfer fanden sich und weitere Geschöpfe konnten eingefangen, versorgt und untergebracht werden.
Hier konnte und kann geholfen werden, jedoch ist die kleine Katze kein Einzelfall, sondern es gibt viele solcher Geschöpfe in Deutschland und in anderen Ländern. Und sie alle brauchen Menschen, die ihre Augen nicht verschließen, die nicht wegsehen... sondern versuchen zu helfen.
Aber ich kann den Katzen doch nicht helfen...
Nicht jeder hat die Möglichkeit, Pflegekatzen aufzunehmen, Notfellchen zu adoptieren oder anderweitig aktiv vor Ort im Tierschutz tätig zu sein. Es ist auch nicht jedem möglich, finanziell zu helfen, aber im Kleinen kann jeder seinen Beitrag leisten.
Wenn ihr Tiere seht, die Hilfe benötigen, ihr aber nicht helfen könnt (ganz egal aus welchem Grund), dann seht nicht weg, sondern informiert die Menschen, die helfen können... Damit habt ihr schon viel geleistet. Man kann nur dem helfen, von dem man weiß, dass er Hilfe benötigt. Und auch sonst gibt es unzählige Möglichkeiten im Kleinen zu helfen.
Nicht jede Katze kann gerettet werden und es wird immer wieder Tiere geben, die (zu früh) sterben müssen, was traurig ist... wenn auch leider unumgängliche Realität. Aber dennoch... vielleicht macht es keinen Unterschied im Großen, wenn man bei all dem Katzenelend nur ein Seelchen retten kann, aber für diese eine Katze macht es einen Unterschied! Und der ist es wert.
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Im Rahmen unseres Redesigns hatte ich ja schon angekündigt, dass eine große Neuerung/Veränderung noch fehlt. Und nun ist es endlich soweit... wir können unsere neue Online-Akademie endlich der Öffentlichkeit vorstellen. Schon vor längerer Zeit hatte ich die Idee, eine Lernplattform zu schaffen, die sich nicht mit verschiedenen Fachbereichen oder Tierarten, sondern nur mit Katzenthemen beschäftigt. Mit Silke habe ich hier eine sehr kompetente Mitstreiterin gefunden, die sofort Feuer und Flamme und an der Entstehung dieser tatkräftig beteiligt ist und war.
Katzvard ist eine Online-Akademie für Katzenthemen, für Einsteiger in die Katzenhaltung und erfahrene Katzenhalter gleichermaßen. Der erste Kurs "Katzen barfen - eine Einführung" startet am 06. Oktober. Weitere Kurstermine werden wir in Kürze einstellen.
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