Beschäftigung

Beschäftigungsmöglichkeiten – Wühlkiste und Erlebniskiste für die Katze

Geschätzte Lesezeit: 1 Minute, 23 Sekunden

Gerade Wohnungskatzen leiden oft unter Langeweile, schließlich ist in der Wohnung, auch wenn man sich sehr eingehend mit den Katzen beschäftigt, das Leben oft doch sehr eintönig, da die Eindrücke, die die Außenwelt so mit sich bringt, einfach fehlen.

Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, auch Wohnungskatzen immer wieder etwas Abwechslung zu bieten. Günstig und auch für handwerklich nicht so geschickte Menschen geeignet, ist zum Beispiel eine Wühl- oder Erlebniskiste.

Was brauchen wir für eine Katzenwühlkiste?

Nun, wie der Name schon sagt, benötigen wir natürlich eine Kiste, das kann eine Holzkiste oder Plastikbox sein, ein stabiler Karton oder vielleicht auch ein Wäschekorb. Grundsätzlich sind der Fantasie hier kaum Grenzen gesetzt.

Diese Kiste füllen wir mit „Wühlmaterial“. Das können Tischtennisbälle oder andere Bälle sein, Heu, Zeitungspapier, aber auch Blätter, Tannenzapfen, Holzbausteine oder große Kastanien. Wichtig ist im Endeffekt nur, dass die Gegenstände groß genug sind, dass die Katze sie nicht verschluckt und keine Verletzungs- oder Vergiftungsgefahr von ihnen ausgeht.

Danach kommen im Idealfall unter den wohlwollenden Augen der Katze noch Leckerlis in die Kiste und die Suche kann beginnen. 😉

Es soll übrigens Katzen geben, die es unsagbar spannend finden, wenn sich Eiswürfel in der Wühlkiste verbergen. Diese sind jedoch nur für gesunde, erwachsene Katzen geeignet.

Was sind Erlebniskisten?

Mit einer Erlebniskiste holen wir der Wohnungskatze ein wenig Natur in die eigenen vier Wände. Dazu füllen wir die Kiste mit Sand, Erde oder auch Laub. Frisch gemähtes Gras, Tannenzapfen und Rindenstücke oder auch etwas Waldboden riechen für neugierige Katzennasen auch äußerst interessant und laden zum Entdecken ein.

Vielleicht habt ihr auch die Möglichkeit, ein wenig gebrauchtes Kleintierstreu von Bekannten zu erhalten. Auch dieses zieht die lieben Stubentiger oft magisch an.

Einschränkungen gelten bei der Erlebniskiste im Endeffekt die gleichen, wie bei der Wühlkiste.

Habt ihr euren Katzen schon einmal eine Wühl- oder Erlebniskiste gebastelt?

(Bild: (c) katze (4) von kathrin_gaisser unter der CC)

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  1. frisch gemähtes Gras kommt ganz gut an. Wenn ich mich danach nämlich unziehe wird jede Faser meiner Jeans abgeschnuppert.

    Werde auch einmal so eine Kiste machen, die Idee finde ich gut 🙂

    LG
    Marlene

  2. Ja, teste das mal, Felix wird sich sicherlich freuen. Und bildlich festhalten, bitte. 😉

    lg

    Anika

  3. ich habe so eine wühl und erlebinskiste meiner katze ganz ausversehen bereit gestellt.
    Ich habe ein Chamäleon, für dieses ich Futtertiere züchte.
    Diese müssen nach einer Zeit in ein anderes Gefäß umgesetzt werden, damit wieder frischer Untergrund vorhanden ist.
    Morgens in der Eile habe ich nun alle kleinen Tierchen umgesetzt und die alte Kiste mit einem Erde-Kokosnussschalen-Gemisch stehen gelassen.
    Als ich wieder nach Hause kam, hatte meine Mieze sich in der Kiste gewälzt, sie umgeschmissen und die Erde in der gesamten Wohnung verteilt
    Sie hatte auf jeden Fall Spaß
    Jetzt, wenn ich die Behälter tausche, dann darf sie unter „aufsicht“ und mit wenig Erde darin sich austoben.

    Als ich die Erde in einen leeren Mülleimer geschüttet hatte, sprang die Katze Kopfüber dort rein und blieb so liegen.
    Sah ziemlich unbequem aus… aber das bleibt ja jedem selbst überlassen, denn glücklich war sie definitiv!

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