Autor: Emma

Emma erklärt: Von Deckelchen und Töpfchen oder "Auf den Charakter kommt es an"

Habt ihr euch schon einmal gefragt, warum es Mädchen- und Jungsspielzeug gibt und warum für Mädchen eigentlich immer alles rosa oder pink sein muss? Irgendwie komisch, ne? Jetzt stellt euch mal vor, man sagt euch, dass ab sofort nur noch Mädchen mit Mädchen und Jungs mit Jungs spielen dürfen, weil Mädchen ja ganz anders spielen als Jungs und es ansonsten nur Stress geben würde. Würdet ihr das wohlwollend abnicken oder eher widersprechen und sagen, dass es ja auch auf den Charakter ankommt und man Kinder nicht in Schubladen pressen kann, nur weil sie Junge oder Mädchen sind? Wahrscheinlich eher letzteres und damit sind wir auch beim Thema dieser neuen Ausgabe von „Emma erklärt“. Wir Katzen sind an sich von Haus aus recht soziale Gesellen und freuen uns in der Regel, wenn wir in unserem Zuhause mindestens einen Artgenossen haben, mit dem wir auf „kätzisch“ kommunizieren, abhängen und gerne auch einmal die Bude rocken können. Ihr seid echt nett und so – immerhin könnt ihr Dosen öffnen und Öhrchen kraulen – aber einen Katzenkumpel könnt ihr …

Emma erklärt: „Whisker Stress“ bei der Katze

Heute möchte ich euch etwas über ein Phänomen erzählen, das im Englischen als „Whisker Stress“ bekannt ist und häufig dazu führt, dass wir Pelzträger zu Unrecht als Mäkler verschrien sind. So eine richtig deutsche Entsprechung gibt es dafür nicht. „Schnurrhaarstress“ klingt auch irgendwie doof und so mehr nach Bad Hair Day. Unsere Schnurrhaare – ich habe sehr schöne übrigens – sind für uns Katzen eigentlich unentbehrlich und helfen uns dabei, unsere Umgebung aufs Genaueste wahrzunehmen. Denn unsere Vibrissen oder auch Sinnes- oder Tasthaare enden tief verwurzelt in gut durchblutetem Gewebe, das über zahlreiche Muskeln und Nerven verfügt. Das macht sie wahnsinnig empfindlich. Schon allerkleinste Ablenkungen unserer Schnurrhaare von der Normalstellung (1/2000 die Breite eines menschlichen Haares!) sorgen dafür, dass Erregungsdaten über so genannte Propriozeptoren am Ende der Schnurrhaare ans Gehirn weitergeleitet und die Reize dann dort ausgewertet werden. Somit können wir über unsere Sinnes- und Tasthaare sogar kleinste Luftbewegungen erfassen. In freier Wildbahn nutzen wir unsere Schnurrhaare zum Beispiel auch, um den Haar- oder Federstrich unserer Beutetiere festzustellen. Wenn man die gegen den Strich frisst, …

Spielzeug von EINFACH KATZE im Haustigertest

Wochen- und monatelang ist sie durch unsere Timeline gesurrt, kam uns aus Blogs entgegen und wir hatten immer noch keine. Von was ich maunze? Na von der Fliege von EINFACH KATZE natürlich. Und nachdem das Personal schon einmal dabei war, hat sie auch gleich noch einen Schmetterling und eine Feder für uns mitbestellt. Wenn schon denn schon. Sowohl Fliege, Schmetterling als auch Feder können am ebenfalls bestellten Spielangelstab (was’n Wort) befestigt werden. Aber eins nach dem anderen. Wiebke, die Frau hinter EINFACH KATZE, ist Katzenpsychologin und hat nebenbei eine kleine Spielzeugmanufaktur. Alle Spielzeuge werden von ihr in liebevoller Handarbeit erstellt. Der Stab besteht aus Echtholz (nix Plastik!) und schwingendem Draht, an dem die Spielelemente durch die Luft sausen können. Vielleicht kennt der eine oder andere von euch den „Cat Dancer“, der funktioniert auch so ähnlich. Unten befindet sich eine Öse, in der der Ring – so ein „Minischlüsselring“ – der Fliege befestigt ist. Durch diesen Ring kann man die Fliege wegbauen und andere Spielelemente, wie z. B. den Schmetterling hinbauen. Die Dosi meint, das wäre …

Fannys famoser Fluglandeplatz

Als wir uns daran gemacht haben, diesen Artikel zu schreiben sind wir erst einmal erschrocken, als wir das Datum des letzten gesehen hatten. So eine lange Pause zwischen zwei Artikeln hatten wir seit Bestehen dieser Seite noch nie und unser sechsjähriges Haustiger-Jubiläum am 14.06. haben wir prompt auch vergessen, aber trotz Rödeln und Rödeln kommen wir mit Arbeit, Katzvard, Kind, Weiterbildungen, Vereinstätigkeiten und dem ganz normalen Alltagswahnsinn gerade einfach nicht rum. Aber immerhin ein größerer Artikel (Gesundheitsthema *verrat*) ist fast fertig und ein paar andere kleinere wie größere sind noch in der Pipeline. Geht also hoffentlich bald wieder aufwärts. Aber um zum Thema dieses Artikels zu kommen. Eigentlich wollten wir euch nämlich den neuen Fluglandeplatz für die Fanny zeigen. Warum die Fanny einen Fluglandeplatz braucht wollt ihr wissen? Nun, die Fanny pennt immer auf dem Aquarium und wenn die pennt, dann pennt die und ist voll tiefenentspannt. Und wenn man die dann ganz leicht mit der Pfote anstupst, dann plumpst die runter. *putz* Hab ich nur einmal probiert *zugeb*, aber das Personal war dann der …

Ein „Gesundheitsbett“ für die Katz‘ – das Karlie OrthoBed Oval

Der Jinpa, also der Kumpel vom Professor Jasper, der so komisch läuft und immer die Lucy ärgert, hat ja vor ein paar Wochen ein neues Bett bekommen. Und die Silke hat erzählt, dass der Jinpa das ganz toll findet, aus dem Bett total gut aufstehen kann, ohne hinzufallen, und viel besser losläuft, wenn er da vorher draufgelegen hat. Der Jinpa ist ja ein Ataxiekater und da ist das nicht selbstverständlich, sondern richtig klasse. Unser Personal hat sich dieses Bett dann auch einmal genauer angesehen und dachte sich so, dass das vielleicht auch was für die Fanny wäre, die ja nach ihrem „Lauf“ im letzten Jahr (Knochenentzündung, Bänderriss) gerade wenn das Wetter umschlägt, nicht mehr ganz so bewegungsfreudig ist, wie zuvor. Und weil überlegen ja langweilig ist und wir ihr gemaunzt haben, dass das wunderbar ins Wohnzimmer passt, hat sie das dann auch bestellt. Und weil wir das auch ganz toll finden, möchten wir euch jetzt ein bisschen was darüber erzählen.

Miezprinzip Nr. 1: „Alles was rumliegt, gehört der Katze“

Menschen sind ja manchmal komisch. Da regen sie sich auf, nur weil wir die Gegenstände, die sie extra für uns in der Wohnung platzieren, dann auch in unserem Sinne benutzen. Wie das ist nicht für uns? Pff, das allgemeingültige Miezprinzip Nr. 1 besagt ganz deutlich, dass alles, was rumliegt, rumsteht oder rumhängt automatisch der Katze gehört. Dass da auch Betten, Sofas, Vorhänge usw. usf. dazuzählen, ist ja wohl klar, oder? Wenn euch leblose Objekte (pff… ) besonders am Herzen liegen, dann schließt die katzensicher weg, vor allem dann, wenn sie für uns gefährlich werden können. Unterlasst ihr das, gehören die uns und wir können damit machen, was wir wollen. So!