Die „dankbare“ Tierschutzkatze

Tierschutzkatzen haben oft Angst

Müssen Tier­schutz­katzen dankbar sein?

Wenn Erwartungen gesetzt werden, die Katze gar nicht erfüllen kann.

"Warum bist du nicht dankbar, ich hab dich doch gerettet!"

Wer eine Katze aus dem Tierschutz aufnimmt, möchte ihr in der Regel helfen und oft ist damit auch die Hoffnung verbunden, dass das Tier diese Hilfe auch irgendwie erkennt und anerkennt. Dass es seine Dankbarkeit zeigt, indem es Vertrauen fasst, Nähe sucht oder zumindest irgendwie zeigt, dass es sich jetzt wohlfühlt. Allerdings entstehen hier auch häufig Missverständnisse.

Die Vorstellung von der dankbaren Tierschutzkatze ist nachvollziehbar. Sie passt zu dem Gefühl, eine Katze zu retten und ihr eine neue Chance zu geben. Für die Katzen selbst ist diese Erwartungshaltung aber nicht sonderlich sinnvoll. Nicht, weil sie keine Bindung aufbauen würden, sondern sich Katzenverhalten schlicht nicht mit menschlichen Moralbegriffen beschreiben lässt.

Dankbarkeit ist ein menschliches Konzept kein kätzisches

Das Gefühl dankbar zu sein setzt voraus, dass Hilfe als bewusste gute Tat erkannt und sozial eingeordnet wird. Ob Katzen dazu in der Lage sind, konnte wissenschaftlich noch nicht eindeutig geklärt werden.

Aber: Katzen können selbstverständlich lernen, wer ihnen Sicherheit gibt, wer berechenbar ist und in wessen Gegenwart sie entspannen können. Sie können positive Erfahrungen mit Menschen verknüpfen und daraus Vertrauen entwickeln.

Wenn sich eine Katze nach der Adoption positiv verändert, hat das daher meist eher mit einem wachsenden Gefühl der Sicherheit, Vertrautheit und sozialer Orientierung zu tun als mit Dankbarkeit.

Warum die Erwartung problematisch sein kann

Die Hoffnung auf Dankbarkeit von Seiten der Katze erscheint zunächst harmlos. Im Alltag kann diese Erwartung aber dazu führen, dass Verhalten falsch eingeordnet wird. Wenn eine Katze sich versteckt, nicht kuscheln möchte, unsauber wird, faucht oder lange auf Abstand bleibt, entsteht bei manchen Menschen schnell Frust. Dahinter steht oft unausgesprochen die Erwartung, dass das Tier doch merken müsse, dass man es gut mit ihm meint. Und das Unverständnis, dass das Tier nicht einfach seine Dankbarkeit zeigt. Schließlich hat man es ja aus dem Tierschutz „gerettet“.

Man sieht die Katze nicht mehr als Individuum mit eigener Vorgeschichte, eigenem Temperament und möglichen gesundheitliche Belastungen, sondern als Tierschutztier, das zu wenig zurückgibt. In manchen Fällen führt das dazu, dass Katzen wieder abgegeben werden, weil sie nicht den Erwartungen entsprechen, die an sie gestellt werden.

Abgegeben, weil sie nicht schnell genug Nähe zulassen, nicht verschmust sind oder nicht so reagieren, wie Menschen es sich von einer „geretteten“ Katze erhofft hatten.

Tierschutzkatze ist nicht gleich Tierschutzkatze

Der Begriff Tierschutzkatze ist keine Persönlichkeitsbeschreibung. Er sagt zunächst nur etwas über den Vermittlungsweg aus. Wie eine Katze sich im neuen Zuhause verhält, hängt von vielen Faktoren ab.

Eine Katze aus einer guten Pflegestelle kann alltagsnah und menschenbezogen sein. Eine andere hat vielleicht lange im Tierheim gelebt, hatte wenig Rückzugsmöglichkeiten oder wurde als „Wanderpokal“ bereits von einem Heim ins nächste weitergereicht. Manche Katze sind generell vorsichtig, andere schlecht sozialisiert, schnell gestresst oder haben gesundheitliche Probleme.

Deshalb macht es wenig Sinn, von Tierschutzkatzen einheitliches Verhalten zu erwarten. Schon der Umzug in ein neues Zuhause bedeutet für viele Katzen zunächst vor allem eins: Stress.

Was oft fälschlich als Undankbarkeit gelesen wird

Viele Verhaltensweisen, die Menschen enttäuschen, sind aus Katzensicht einfach sinnvoll. Eine Katze versteckt sich nicht, weil sie undankbar ist, sondern weil sie Angst hat. Eine Katze faucht nicht, weil sie Hilfe zurückweist, sondern weil sie Distanz braucht. Eine Katze, die nicht kuschelt, lehnt den Menschen nicht automatisch ab. Vielleicht ist Körperkontakt für sie ungewohnt, unangenehm oder im Moment noch zu viel.

Auch Unsauberkeit, nächtliche Unruhe oder Rückzug sollten nicht moralisch gedeutet werden. Dahinter können Stress, Unsicherheit, Konflikte im Katzenhaushalt, Schmerzen oder andere gesundheitliche Probleme stehen. Gerade bei Tierschutzkatzen ist die Vorgeschichte oft nicht vollständig bekannt. Umso wichtiger ist es, genau hinzusehen und die Katze als Individuum zu sehen und nicht einfach nur als „Katze aus dem Tierheim“.

Erwartungen, die man besser früh korrigiert

Wer eine Katze aus dem Tierschutz übernimmt, tut sich und dem Tier meist einen Gefallen, wenn einige Erwartungen von Anfang an realistischer bleiben. Eine Katze muss nicht sofort Nähe suchen. Sie muss nicht dankbar wirken. Sie muss nicht schnell Vertrauen fassen. Und sie muss auch nicht verschmust werden, nur weil sie jetzt in einem guten Zuhause lebt.

Manche Katzen brauchen Tage, andere Wochen oder Monate. Bei einzelnen Tieren bleibt eine gewisse Vorsicht oder Distanz auch langfristig Teil ihres Wesens. Das allein bedeutet noch nicht, dass die Vermittlung gescheitert ist.

Woran man Fortschritte eher erkennt

Fortschritte sehen bei Katzen oft unspektakulär aus. Gerade deshalb werden sie leicht übersehen. Häufig sind es kleine Veränderungen, die zeigen, dass der Stresspegel sinkt und der Haustiger immer mehr Vertrauen fassen kann.

Die Katze bewegt sich freier im Raum. Sie frisst in Anwesenheit des Menschen. Sie putzt sich offen, schläft entspannter oder reagiert weniger schreckhaft auf Alltagsreize. Vielleicht beginnt sie zu spielen, bleibt im selben Zimmer oder sucht kontrollierte Nähe mit etwas Abstand.

Solche Veränderungen sind oft aussagekräftiger als offensichtliche Anhänglichkeit.

Was Halter konkret tun können

Es hilft, der Katze den Start im neuen Zuhause so leicht wie möglich zu machen. Viele Katzen profitieren zunächst von einem begrenzten Bereich (eigenem Zimmer) mit Rückzugsorten, Futter, Wasser, Toiletten und erhöhten Liegeflächen. Das kann helfen, Reizüberflutung zu vermeiden.

Ebenso wichtig sind verlässliche Abläufe. Feste Fütterungszeiten, ruhige Bewegungen und berechenbare Routinen geben vielen Katzen Sicherheit. Kontakt sollte möglichst von der Katze mitgesteuert werden. Das heißt konkret, nicht bedrängen, nicht herausziehen, nicht festhalten und Nähe nicht erzwingen.

Spiel und Futter können helfen, positive Erfahrungen aufzubauen. Entscheidend ist dabei nicht Intensität, sondern Verlässlichkeit. Vertrauen entsteht bei Katzen meist nicht durch besonders viel Aktion, sondern eher durch Ruhe, gute Beobachtung und angemessene Reaktionen.

Wann fachliche Hilfe sinnvoll ist

Wenn eine Katze sich dauerhaft stark zurückzieht, plötzlich aggressiv reagiert, unsauber wird, kaum frisst oder sich insgesamt auffällig verändert, sollte man nicht nur an Eingewöhnungsprobleme denken. Schmerzen und andere gesundheitliche Probleme können ebenso die Ursache sein.

Deshalb ist es wichtig, bei anhaltenden Problemen tierärztlich abklären zu lassen, ob körperliche Ursachen eine Rolle spielen. Bei komplexeren Fällen kann es außerdem sinnvoll sein, zusätzlich eine auf Verhalten spezialisierte Tierärztin oder einen entsprechend qualifizierten Tierarzt einzubeziehen. Gerade bei Katzen, die über längere Zeit angespannt, ängstlich oder schwer einschätzbar wirken, ist diese Kombination oft hilfreicher als bloßes Abwarten.

Tierschutzkatzen sind nicht dankbar, dass man sie „gerettet“ hat. Was sie zeigen können, ist etwas anderes und für das Zusammenleben letztlich auch wichtiger. Sie können Sicherheit entwickeln, Vertrauen aufbauen und mit der Zeit zu Kampfschmusern werden. Oder auch nicht.

Wer eine Katze aus dem Tierschutz übernimmt, sollte deshalb nicht auf Dankbarkeit warten, sondern auf reale Entwicklung achten.

Frisst sie entspannter?

Nutzt sie den Raum?

Wird sie ruhiger?

Kann sie sich in Anwesenheit von Menschen entspannen?

Und wenn nicht?  Manchmal braucht es dann einfach noch Zeit, manchmal müssen die Umstände noch ein wenig angepasst werden und manchmal liegen gesundheitliche Probleme bzw. eine Schmerzthematik vor.

Eine Katze ist nicht undankbar, nur weil sie vorsichtig, langsam oder distanziert ist. Oft braucht sie einfach nur Menschen, die bereit sind, sich auf sie einzulassen und keine Erwartungen in sie setzen, die sie gar nicht erfüllen kann.

Buchrezension: Ganzheitliche Schmerztherapie für Hund und Katze

Buchrezension

Ganzheitliche Schmerztherapie für Hund und Katze

Schmerzen hat niemand gerne und wünscht man als mitfühlender Mensch auch keinem Tier. Nichtsdestotrotz wird gängigen Schmerzmitteln von Katzenhaltern häufig eine gewisse Skepsis entgegengebracht. Auch wenn diese nicht immer begründet ist, so besteht doch oft der Wunsch nach Alternativen. Mit diesen Ansätzen beschäftigt sich dieses Buch.

Ganzheitliche Schmerztherapie

Allgemeines zum Buch "Ganzheitliche Schmerztherapie für Hund und Katze"

Autoren: Markus Kasper, Andreas Zohmann
Seitenzahl: 344
Verlag: Sonntag, J; Auflage: 2., aktualisierte (2011)
Preis: 69,99 Euro
ISBN-10: 383049288X
ISBN-13: 978 - 3830492887

Das sagt der Klappentext

Der Golden Retriever kann keine Treppen mehr steigen, die argentinische Dogge winselt bei Berührung, die Perserkatze frisst nicht mehr. Endstation Schmerzmittel – oder etwa doch nicht?

In diesem Buch erfahren Sie,

- wie Schmerzen entstehen,
- wie Sie die schmerzauslösenden Faktoren lokalisieren und
- welch breites Therapiespektrum Ihnen zur Verfügung steht.

Ausgehend von einer schulmedizinischen Basis werden nicht nur die klassischen Schmerzmittel vorgestellt, sondern auch Neuraltherapie, Akupunktur, Goldimplantation, Physiotherapie und andere Therapieformen.

Der Schwerpunkt liegt dabei auf orthopädischen Erkrankungen. Aber auch internistische Problemstellungen werden beleuchtet. Denn nicht selten sind die beiden Problemkreise miteinander verzahnt.

Das meint die Haustiger-Redaktion

Konventionellen Schmerzmitteln eilt ein schlechter Ruf voraus. Teilweise zu Recht. Und so ist es verständlich, dass häufig der Wunsch nach schonenderen Möglichkeiten aufkommt, um das geliebte Tier von seinen Schmerzen zu befreien. Das Buch „Ganzheitliche Schmerztherapie für Hund und Katze“ bietet hier nicht nur die Möglichkeit, andere Ansätze kennenzulernen, sondern auch eine Gelegenheit, sich näher mit dem Thema Schmerz zu beschäftigen. Damit, was Schmerz eigentlich ist, wie man erkennen kann, ob das eigene Tier Schmerzen hat und wie sich Schmerz bei Hund und Katze bemessen lässt.

Der Interessierte erfährt hier in den ersten drei Kapiteln nicht nur mehr über den Schmerz an sich, sondern auch darüber wie er entsteht, wie er wahrgenommen werden kann, welchen Schaden er anrichten kann und was er für das Tier eigentlich bedeutet. Ein Thema, das schnell fesselt und das auch nachdenklich macht.

Weiter geht es über 76 Seiten mit den verschiedenen Untersuchungsgängen. Dieser Abschnitt dürfte vor allem für den Praktiker interessant sein, für den das Buch auch gedacht ist. Zur Selbstdiagnose für den interessierten Tierhalter eignet sich das Kapitel nicht. Ich würde auch nicht empfehlen, hier ohne die entsprechende Ausbildung und Erfahrung selbst eine Einschätzung vorzunehmen.

Es folgen die verschiedenen Methoden der Schmerztherapie, wobei nicht nur die ganzheitlichen Methoden, sondern auch die medikamentöse Schmerztherapie zur Sprache kommen. Daneben werden Informationen zur Akupunktur, Neuraltherapie, physikalischen Medizin, Goldimplantation, Homöopathie und Kinesiologie geliefert. Den Abschluss bilden Informationen zum Schmerzmanagement und Informationen zur Schmerztherapie bei bestimmten Indikationen (z. B. bei Jungtieren oder älteren Tieren).

Fazit: Das Buch „Ganzheitliche Schmerztherapie für Hund und Katze“* bietet mit umfangreichem Bildmaterial einen hervorragenden Überblick darüber, welche ganzheitlichen Möglichkeiten in der Schmerztherapie zur Verfügung stehen. Das macht das Buch zu einem fantastischen Mittel, um den eigenen Horizont zu erweitern und sich in diesem Bereich weiterzubilden.

Zu erwähnen ist, dass es sich um ein Fachbuch handelt, das wohl eher für den Tierarzt oder den entsprechend ausgebildeten Praktiker (z. B. Tierphysiotherapeut, Tierheilpraktiker) von Nutzen sein dürfte. Aber auch der interessierte Laie kann aus diesem Buch viel mitnehmen, wenn er bereit ist, sich mit dem Thema intensiv zu befassen und bei Bedarf den ein oder anderen Fachbegriff nachzuschlagen.

Angaben zur Transparenz: Das vorliegende Buch wurde uns vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst jedoch nicht meine Meinung. Denn die ist und bleibt unverkäuflich.

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Bürokatzen

Katzen

Die Haustiger

Natürlich leben hier auch Katzen und gar nicht mal so wenige ;-)

Der ganz normale Wahnsinn

Die Redaktionskatzen

Mauri

Geburtsdatum: 16.05.2016

Findelkind und Handaufzucht. Ruhig, sanft, ein großer Schmuser, der am liebsten auf dem Arm liegt und gestreichelt werden will. Kann aber zusammen mit seiner Betsy auch die Bude rocken, wenn er will.

Betsy

Geburtsdatum: 16.08.2016

Die Rote im Bürokatzenteam. Eigentlich als Pflegekatze zum Aufpäppeln bei uns eingezogen, aber zwischen ihr und Mauri ist es die große Liebe. Man konnte die beiden nicht mehr trennen. Eine wilde Hummel mit lauten Schnurrmotor, die ihren Liebsten gut im Griff hat. ;-) Immer Unsinn im Kopf, immer Hunger, überall dabei. Betsy hat einen angeborenen Herzfehler, ist aber gut medikamentös eingestellt.

Yoda

*01.07.2019

Der "Terrorzwerg" im Haustiger-Team. Am liebsten auf dem Arm, auf den er auch gerne einfach springt (egal, ob das Personal gerade die Hände voll hat oder nicht), gnadenlos verschmust und ebenso verfressen.

Lea

*01.07.2019

Lea ist eine sehr ruhige, sanfte Katze, die am glücklichsten ist, wenn sie auf dem Arm liegen darf. Leider hat sie Epilepsie und ein Herzproblem, ist aber medikamentös gut eingestellt.

Luke

*01.07.2019

Luke ist vor allem eines. Ein großer Schisser. ;-) Wobei groß auch auf die Körpergröße zutrifft. Der sanfte Riese weiß oftmals nicht wie viel Kraft er hat, was seine Mitbewohner (die mit Pelz und die ohne) hin und wieder einmal zu spüren bekommen. Aber sonst ist der Tiger ganz Gentleman und hat sogar die "Grande Dame" mittlerweile um die Pfote wickeln können.

Lilly

*15.05.2022

Lilly aka "Die zieht wieder aus" ist mit ca. 3 Wochen und nur 170 Gramm hier gelandet. Sie ist die jüngste und nach wie vor eine der kleineren im Bürokatzenteam. Ihre mangelnde Größe macht sie aber durch viel Temperament wett und hat keine Probleme damit, sich durch Knurren Respekt zu verschaffen. Wenn sie denn mal müde genug ist, kann man den Wirbelwind aber durchaus auch mal kraulen. Zumindest bis wieder irgendetwas anderes interessanter ist.

Cara

Geburtsdatum: 23.08.2023

Cara "Krummfuß" habe ich im Alter von ca. 6 Wochen irgendwo im Nirgendwo am Straßenrand liegend aufgelesen. Vermutlich hatte sie vorher einen Unfall. Ihre Pfötchen sind daher leider etwas deformiert, was sie aber nicht davon abhält, durch die Bude zu sausen und den 7-kg-Kater in die Waden zu zwicken. Auch sonst hat die verschmste junge Dame nicht nur einen eingebauten Schnurrmotor, sondern auch den Laden fest im Griff. ;-)

In Memoriam

Hexe

Geburtsdatum*: 30.04.2008
Todestag: 17.01.2024



Die Hexe stammt vom Bauernhof, hat HCM, hat FORL und daher keine Zähnchen mehr +  diverse andere Baustellen und war lange die einzige richtige, ständige Wohnungskatze hier, der man auch jedes Mal deutlich anmerkte, dass sie vor allem mich nicht gerne teilt (ihr gehört hier sowieso alles, vom Bett bis zum Schreibtisch).

Emma

Geburtsdatum*: 15.07.2011
Todestag: 08.02.2024



... Findelkind und Handaufzucht, vielleicht 4 Wochen alt, als sie zu uns kam, die einfach mit hochgerecktem Schwänzchen, laut schnurrend, auf Hexe zustolziert ist und sie adoptiert hat. Passte auch danach lange noch, obwohl aus der Handvoll Katze schnell eine große stattliche Katzendame geworden ist.

Fanny

Geburtsdatum*: 11.04.2011
Todestag: 23.03.2016



... kam im Mai 2011, ebenfalls vom Bauernhof, mit so 5-6 Wochen zusammen mit ihrem Bruder, vielen, vielen Flöhen und einem sauberen Katzenschnupfen zu mir, der die Augen schon stark angegriffen hatte. Sie war die Fittere von Beiden, aber wir wussten erstmal nicht, ob wir die Beiden durchbekommen. Beim Bruder musste dann nach etwa einer Woche ein Auge entfernt werden und auch bei ihr wussten wir lange nicht, ob und wie gut die Sehkraft wiederhergestellt werden kann. Viele, viele Tierarztbesuche später, konnten wir Beide im August 2011 gesund vermitteln. Leider war das neue Zuhause, wie sich relativ bald herausstellte, nicht das Ideale für sie, so dass wir seit Mai 12 nach einem neuen Zuhause für sie suchten, allerdings keines fanden, das auch nur halbwegs gepasst hätte. Und so haben wir alle guten Vorsätze über den Haufen geworfen und sie ist am 08. Dezember 2012 hier wieder eingezogen. Leider war ihr das Glück auch weiterhin nicht hold und so verstarb sie nach fast einem Jahr mit schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen im Alter von nicht mal ganz fünf Jahren.

Die ganze Fanny-Geschichte findet ihr hier: Warum du mich gerne Versagerin nennen darfst...

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