Alle Artikel in: Mensch & Katze

Emma erklärt: Katzen und der Winterspeck

Gerade im Herbst liest man immer wieder neugierige oder sogar besorgte Fragen, was denn mit der Katze los sei, weil sie plötzlich fresse „wie ein Scheunendrescher“. Zudem wird – mal davon abgesehen, dass wir nicht fressen, sondern dinieren bitteschön – auch noch mit solch bösen Wörtern wie Tierarzt oder Blutabnahme um sich geworfen. Dabei ist das, was wir machen vollkommen logisch und natürlich. Und warum dem so ist, erzähle ich euch in dieser Ausgabe von „Emma erklärt“. Eigentlich hätte die ja schon viel früher fertig sein sollen, aber – ihr ahnt es – ich war mit dem Aufbau meiner Isolierungsschicht beschäftigt. ;-) Aber beginnen wir am Anfang. Wie ihr ja sicherlich wisst, ist es im Sommer länger hell als im Winter. Fachsprachlich nennt man das auch Photoperiode. Viele Tiere, darunter wir Katzen, reagieren auf diese Unterschiede in der Tageslichtlänge recht empfindlich, was sich zum Beispiel bei unseren unkastrierten Kollegen im Sexualzyklus zeigt. Denn unter natürlichen Verhältnissen (also draußen, ohne Kunstlicht) setzt die Rolligkeit in der Regel wenn die Tage kürzer werden aus, und das Zyklusgeschehen …

Emma erklärt: Pünktlich wie die Maurer Katzen und ihr legendäres Zeitgefühl

„Hallo, es ist 5:45 Uhr, du musst jetzt aufstehen!“ Habt ihr euch schon immer mal gefragt, woher wir Katzen, das so genau wissen und euch auf die Minute genau wecken können? Oder warum wir ganz genau zu wissen scheinen, wann Wochenende ist, obwohl ihr euch sicher seid, dass wir keine Kalender lesen können? Grund dafür ist unser ziemlich einmaliges Zeitgefühl und warum wir das haben, erkläre ich euch in dieser Ausgabe von „Emma erklärt“. Wie ihr wisst, haben wir Katzen – wie viele andere Tiere auch – Reviere, die wir vehement gegen andere Katzen verteidigen und auch mit Sicht- und Duftmarkierungen kennzeichnen. Jetzt überlappen sich unsere Jagd- und Streifgebiete jedoch oft beträchtlich mit denen unserer Katzennachbarn, das heißt es gibt Gebiete in den Revieren, die – vereinfacht gesagt – uns beiden gehören. Würden wir jetzt in diesen Gebieten aufeinandertreffen, käme es häufig zu Kämpfen. Jetzt kostet Kämpfen aber zum einen Kraft und ist zum anderen mit dem Risiko verbunden, dass wir uns verletzen. Beides könnte für uns in freier Wildbahn den Tod bedeuten. Daher haben …

Staubsauger im Haustiger-Test: Thomas Cycloon Hybrid Pet & Friends

Wenn mich jemand fragt, was denn in der Erstausstattung für Neukatzenbesitzer nicht fehlen sollte, kommt von mir meist lapidar als Antwort „ein guter Staubsauger und ein Arsenal an Fusselrollen“. Meist ernte ich dann erstmal ungläubige Blicke, aber spätestens mit dem ersten großen Fellwechsel wissen die neuen Katzeneltern dann meist, was gemeint ist. Nun gibt es aber natürlich unzählige Staubsauger und davon auch viele, die besonders gut mit Tierhaaren zurechtkommen sollen. Und da wir immer neugierig sind, was der Markt außer „Big D“, noch so bereithält, haben wir uns sehr gefreut, als wir gefragt wurden, ob wir nicht den neuen Thomas-Staubsauger testen wollen. Damit wird geworben Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.Mehr erfahren Video laden YouTube immer entsperren Der erste beutellose Zyklonsauger, der Tierhaare entfernt und die Luft erfrischt. Darauf haben viele Tierhaushalte gewartet. Der THOMAS CYCLOON HYBRID ist weltweit der erste beutellose Zyklonsauger, der die zwei wichtigsten Probleme von Tierhaltern wirklich löst: • Kraftvolle Beseitigung von Tierhaaren • Gründliche Entfernung von Tiergerüchen THOMAS geht mit einer neuen Technologie vorweg und …

„Deine Seele so schwarz“

Erst schwarze Katzen, dann schwarze Seelen? Nein, ich bin nicht in ein Wintertief verfallen. Sondern ich möchte euch heute ein Buch oder besser gesagt eine Buchreihe vorstellen, die sich perfekt eignet, um sich bei diesen kalten Temperaturen auf dem Sofa oder im Bett einzukuscheln (mit Miez natürlich) und stundenlang zu schmökern. Und nein, es handelt sich nicht um ein Katzenbuch, aber dass ich euch das Buch heute vorstelle, hat auch mit Katzen zu tun. „Deine Seele so schwarz“ ist der neueste Kriminalroman von Petra Busch, einer Netzwerkkollegin von mir mit einem ganz großen Herz für Samtpfoten. Petra ist im Katzenschutz sehr engagiert, teilt ihr Leben mit Katzen, die es im Leben nicht so gut getroffen haben und hat schon viele, viele Miezen, die bei ihr gelandet sind, aufopferungsvoll gesund gepflegt. Der ein oder andere kennt Petra vielleicht auch aus FB-Katzengruppen. Nun braucht Petra selbst Hilfe. Denn Petra leidet an EDS, einer seltenen, unheilbaren, genetischen Erkrankung, die sich dadurch zeigt, dass das Bindegewebe immer schwächer wird. Entsprechend ist vom Ehlers-Danlos-Syndrom von Gelenken über Bänder, Sehnen, Muskeln, …

Mutmachgeschichten: Wir suchen Deine Geschichte!

– Wir suchen Eure Geschichten – Geschichten, die zeigen, dass es sich lohnt zu kämpfen, Hoffnung zu haben und nicht vorschnell aufzugeben. Das kann die Geschichte der Katze(n) sein, die – todkrank oder schwer verletzt war und bei der vielleicht schon zum Einschläfern geraten wurde, die sich aber wieder erholt hat, – eine Heidenangst vor Menschen hatte und mittlerweile leidenschaftlich gerne schmust und kuschelt, – einander spinnefeind waren und sich nun wieder gut verstehen, – die monatelang verschwunden war und dann wieder aufgetaucht ist, – eigentlich kaum vermittelbar war, aber dann doch noch das perfekte Zuhause gefunden hat, – sich ewig allen Bemühungen zur Futterumstellung verweigert hat, aber nun statt Trockenfutter mit Genuss B.A.R.F. frisst, – aufgrund Behinderung erlöst werden sollte, aber eine Chance bekommen hat und allen Unkenrufen zum Trotz jeden Tag zeigt, wie sehr sie das Leben liebt, und, und, und… Du hast eine Geschichte erlebt, die anderen Katzenhaltern Mut machen kann? Dann melde dich doch per Mail (redaktion@haustiger.info) und erzähl sie uns und unseren Lesern. Wir freuen uns auf Dich und Deine …

Katzen machen nicht geisteskrank…

… so die Quintessenz einer neuen ULC-Studie. Irgendwo beruhigend, aber auch irgendwie seltsam diese Aussage. Hintergrund der Erkenntnis ist die Annahme, dass eine Infektion mit Toxoplasma gondii zum einen die Entwicklung psychischer Störungen fördern könne. Zum anderen könnten Menschen, die mit Katzen aufwachsen, ein höheres Risiko haben, psychische Probleme zu entwickeln, da Katzen ja Hauptwirt des genannten Parasiten sind. Ein Gedankengang, der nun entkräftet werden konnte. Die neue Studie, die im Magazin Psychological Medicine veröffentlicht wurde, kommt zum Schluss, dass die Katzenhaltung während der Schwangerschaft sowie das Zusammenleben mit Katzen in der Kindheit bei der Entwicklung psychischer Probleme im Erwachsenenalter keine direkte Rolle spielen. Zwar konnte im Rahmen der Studie nicht festgestellt werden, ob eine Exposition zu T. gondii an sich mit psychischen Problemen in Verbindung steht, jedoch weisen die Ergebnisse darauf hin, dass wenn dem so ist, das Zusammenleben mit Katzen das Risiko  nicht erhöht. Untersucht wurden hierzu fast 5.000 Menschen, die zwischen 1991 und 1992 geboren wurden und deren Entwicklung bis zu ihrem 18. Lebensjahr verfolgt wurde. Dabei wurde festgehalten, ob im Haushalt …