Emma erklärt: Von Deckelchen und Töpfchen

Emma erklärt

Von Deckelchen und Töpfchen

Habt ihr euch schon einmal gefragt, warum es Mädchen- und Jungsspielzeug gibt und warum für Mädchen eigentlich immer alles rosa oder pink sein muss? Irgendwie komisch, ne? Jetzt stellt euch mal vor, man sagt euch, dass ab sofort nur noch Mädchen mit Mädchen und Jungs mit Jungs spielen dürfen, weil Mädchen ja ganz anders spielen als Jungs und es ansonsten nur Stress geben würde. Würdet ihr das wohlwollend abnicken oder eher widersprechen und sagen, dass es ja auch auf den Charakter ankommt und man Kinder nicht in Schubladen pressen kann, nur weil sie Junge oder Mädchen sind? Wahrscheinlich eher letzteres und damit sind wir auch beim Thema dieser neuen Ausgabe von "Emma erklärt".

Wir Katzen sind an sich von Haus aus recht soziale Gesellen und freuen uns in der Regel, wenn wir in unserem Zuhause mindestens einen Artgenossen haben, mit dem wir auf "kätzisch" kommunizieren, abhängen und gerne auch einmal die Bude rocken können. Ihr seid echt nett und so - immerhin könnt ihr Dosen öffnen und Öhrchen kraulen - aber einen Katzenkumpel könnt ihr uns nicht ersetzen. Das ist bei den meisten von euch auch schon angekommen, was auch richtig prima ist.

Wenn es dann aber darum geht, mit wem wir unser Katzenleben künftig teilen sollen... oh weh. Da wird oft nach Optik ausgesucht, nach Farbe, nach dem Mitleids- und dem Oh-wie-süß-Faktor etc. pp., aber nach dem, was wir wollen, danach nicht. Jetzt stellt euch mal vor, eure Mama steht plötzlich mit so ner Type vor euch, die sie total toll findet, die aber so wirklich gar nicht auf eurer Wellenlänge liegt, und eröffnet euch, das sei jetzt euer neuer Freund, mit dem ihr euer Leben teilen sollt. Wärt ihr begeistert ne? Zwar kann man sich manchmal lieben oder zumindest akzeptieren lernen, so dass das mit dem Zusammenleben doch noch ganz gut klappt, aber erfolgsversprechender ist es doch, gleich einen Partner zu wählen, der zu einem passt, oder?

Bitte denkt daran, dass ihr in erster Linie für uns einen Kumpel bzw. eine Kumpeline sucht und dass wir miteinander auskommen müssen. Bedenkt, dass wir Individuen, eigenständige Persönlichkeiten mit unserem ganz eigenen Charakter sind und dass man uns nicht einfach pauschal in Schubladen pressen kann. So liest man z. B. immer wieder mal, dass nur Kater + Kater bzw. Kätzin + Kätzin als Kombination ginge, aber niemals Kater + Kätzin, weil das Spielverhalten ganz unterschiedlich sei.

Katzen

Es ist auch in vielen Fällen so, dass gleichgeschlechtliche Kombinationen gut funktionieren. Aber es kommt immer auf die Persönlichkeit des einzelnen an. So wie es Mädchen gibt, die gerne mit Autos spielen und Jungs, die Puppen lieben, so gibt es auch Kätzinnen, die sich leidenschaftlich gerne kloppen und denen es gar nicht wild genug sein kann (die Betsy und mich zum Beispiel) und sanftere Kater, die mit einem Raufbold als Kumpel absolut überfordert wären.

Es gibt Katzen, die von Haus aus absolut unkompliziert sind und mit allem und jedem können, aber auch solche, bei denen es wirklich ganz genau passen muss. Und hin und wieder (meist leider „menschengemacht“) auch solche, die mit anderen so gar nicht können und wirklich am liebsten Alleinherrscher sind. Und davon ab gehören zu Sympathie oder Abneigung ja auch noch ein paar andere Faktoren, jenseits vom Spielverhalten. Bitte reduziert uns daher nicht auf unser Geschlecht, sondern seht euch an, wie wir ticken und versucht dann einen passenden Freund/eine passende Freundin für uns zu finden.


Und denkt daran, auch wenn man im Grunde gut zusammenpasst, muss man sich erstmal kennenlernen, sich beschnuppern und gegebenenfalls Grenzen setzen. Das dauert seine Zeit, auch schon mal ein paar Tage oder Wochen und es kann durchaus mal sein, dass es in der Zeit mal das ein oder andere Mal rappelt im Karton. Wenn man euch plötzlich ungefragt einen Untermieter ins Haus oder die Wohnung setzen würde, bräuchtet ihr ja auch erstmal Zeit, um miteinander klar zu kommen, auch wenn ihr den im Grunde eigentlich ganz nett findet.
Gebt uns die bitte, gebt uns die Chance uns langsam Schritt für Schritt kennenzulernen und stempelt uns nicht gleich als unsozial und undankbar ab, nur weil wir nicht sofort in Begeisterungsstürme ausbrechen, wenn ihr uns eine andere Katze vor die Nase setzt.

Schnurrigsten Dank!

PS: Wusstet ihr übrigens, dass schon im Mutterleib erste Weichen gestellt werden, ob aus uns eher Raufbold oder Prinzessin wird? Da kommt es zum Beispiel darauf an, ob ein Kater nur männliche Geschwister hat oder unter lauter Mädels im Katzenmutterbauch ist. Und es macht auch einen Unterschied, ob sich in der Gebärmutter Jungs oder Mädels in direkter Nachbarschaft befinden. Spannend, ne?

PPS: Wir wissen, dass das Leben oft seltsame Wege geht und einen manchmal Katzen finden, die man so nicht auf dem Zettel hatte (von uns vier hier, war niemand geplant). Dass das hier bei uns so unverschämt gut funktioniert, liegt daran, dass wir total tolle Katzen sind (echt jetzt!) und bisschen Glück, Schicksal, „sollte halt so sein“ oder wie immer man das auch nennen mag, war sicherlich auch dabei. Und ganz vielleicht hat auch das Personal einen klitzekleinen Anteil daran, das ist aber nicht von Belang. Wichtig ist eigentlich nur, dass wir total tolle Katzen sind. :-)

PPPS: Wir verstehen auch, dass manche Menschen eben zum Beispiel schwarze Katzen lieben oder sich in eine bestimmte Rasse verguckt haben. Auch das ist vollkommen in Ordnung, man muss nur mitunter ein wenig länger suchen, bis man das Deckelchen zum Töpfchen gefunden hat, das nicht nur Mensch optisch ansprechend findet, sondern auch charakterlich passt.

Sonst noch in der Reihe "Emma erklärt erschienen:

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Hitze für Katzen erträglicher machen

Haltung

Hitze für Katzen erträglicher machen

Es ist Sommer mit teilweise schon richtig tropischen Temperaturen. Und während wir uns mit leichter Kleidung, einem Ausflug ins kühle Nass oder einem Eis behelfen können, sieht es bei unseren Stubentigern schon anders aus. Schließlich kann Katze nicht einfach so ihren Pelz abstreifen, wenn es ihr zu warm wird. Deshalb tun wir gut daran, unseren Haustigern die Hitze ein wenig erträglicher zu machen.

Informationen dazu, wie Katzen selbst Wärmeregulierung betreiben können, ob sie schwitzen können oder überhaupt Schweißdrüsen besitzen, findet ihr in diesem Artikel.

Zugang zu kühlen Stellen im Haus schaffen

In der Wohnung kann es – insbesondere bei Unterkünften im Dachgeschoss – über den Tag sehr heiß werden. Daher sollten eure Tiger in jedem Fall die Möglichkeit haben, dort wenigstens kühlere Orte aufzusuchen. Oft sind dies geflieste Räume, wie etwa das Badezimmer, aber auch ein Zugang zum Keller - sofern möglich - kann den Katzen Möglichkeit zur Abkühlung bieten.

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Die Wohnung so kühl wie möglich halten

Um die Temperatur innerhalb des Heims zumindest ein wenig in den Griff zu bekommen, bleiben die Fenster während des Tages am besten ebenso wie die Jalousien geschlossen. Gelüftet wird im Idealfall abends oder in den frühen Morgenstunden. Alternativ wird hin und wieder empfohlen, ein feuchtes Handtuch oder Bettlaken am offenen Fenster zu platzieren. Haben die Katzen Zugang zum Balkon sollte auch dort ein Sonnenschutz vorhanden sein. Gerade Katzen mit hellen Ohren müssen zudem noch vor Sonnenbrand geschützt werden. Grundsätzlich gilt, Balkon und Fenster immer (!) sichern und auch Ventilatoren, sofern vorhanden, nur unter Aufsicht benutzen.

Kühle Plätze schaffen

IMG_2788Gerade bei tropischen Temperaturen nehmen Katzen gerne feuchte, kühle Plätze an, um dort den Tag zu verbringen. Das können beispielsweise nasse Hand- oder Geschirrtücher sein (gut auswringen), die auf den Boden, über einen Wäschekorb oder den Wäscheständer gehängt werden, so dass sich die Katze bei Bedarf darunter zurückziehen kann. Auch Kühlakkus oder Flaschen mit gefrorenem Wasser können an verschiedenen Stellen in der Wohnung angeboten werden. Diese bitte immer in Tücher einwickeln und/oder beispielsweise unter dem Kissen im Körbchen platzieren, damit es nicht zu kalt wird. Schafffelle wirken außerdem Wärme regulierend und gelten sowohl bei heißen als auch bei kalten Temperaturen als gute Liegefläche. Eine weitere Möglichkeit sind spezielle Kühlbettchen* und Kühlmatten*, die im Fachhandel für Katzen (und Hunde) angeboten werden.

Wasserspiele für Katzen

Neben ausreichend Trinkgelegenheiten, die bei heißen Temperaturen häufiger als gewöhnlich erneuert werden dürfen, kann man den Samtpfoten mit einigen Spiel- und Spaßangeboten eine weitere Möglichkeit bieten, sich ein wenig abzukühlen. Hier eignen sich zum Beispiel Planschlösungen, wie der Kitty Lake* (kann man auch selbst nachbauen), oder auch einfach eine Wühlkiste oder ein Blumenuntersetzer mit ein paar Eiswürfeln, nach denen Katze pfoteln kann.

Sieht dann in etwa so aus:

Ein wenig Wasser in der Badewanne oder im Waschbecken lädt ebenfalls zum Durchlaufen und Pfoten benetzen ein. Wie das mit der Abkühlung bei Haustigern funktioniert, zeigt euch Linus hier ganz toll. Genannte Ideen sind zumindest in der Wohnung erfahrungsgemäß mit Wasserlachen, nassen Pfotenabdrücken an den unmöglichsten Stellen und ähnlichem verbunden, daher am besten zumindest auf eine saugfähige Unterlage unter den Planschlösungen achten. ;-)

Eine ganz einfache Lösung für schnelle Abkühlung an heißen Tagen, stellen wir euch außerdem in diesem Artikel vor.

Katzen direkt abkühlen

Neben diesen Möglichkeiten lassen es sich viele Katzen auch gerne gefallen, wenn sie mit einem feuchten, nicht patschnassen Waschlappen gestreichelt werden. Einige schätzen es auch, wenn man ihnen ein feuchtes Hand- oder Geschirrtuch auf den Rücken legt und bleiben dann bereitwillig unter ihrer kühlen Decke liegen (Wichtig: Die Katze muss immer die Möglichkeit haben, den Platz unter der Decke zu verlassen!). Auch die Pfoten können hin und wieder mit kühlem (nicht eiskaltem) Wasser benetzt werden. Bei Langhaarkatzen kann es sinnvoll sein, diese scheren zu lassen und ihnen damit eine leichtere Sommerfrisur zu verpassen.

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Autofahrten mit der Katze vermeiden

Bei hohen Temperaturen solltet ihr Autofahrten mit euren Tieren soweit wie möglich vermeiden. Wenn ein unbedingt notwendiger Tierarztbesuch ansteht (es sich aber nicht um einen Notfall handelt, bei dem sofort gehandelt werden muss), dann fahrt am besten möglichst früh am morgen oder möglichst spät am Abend. Das Auto verfügt im Idealfall über eine Klimaanlage, der Transportkorb sollte gut belüftet sein. Die Klimaanlage bitte nicht auf Anschlag stellen, eine leichte Kühlung im Auto ist ausreichend.

Katzen, Hunde oder andere Tiere nie, nie, nie im Auto lassen, auch nicht für einen kleinen Einkauf oder ähnliches. Ein Hitzschlag droht. Um die Katze in eine lebensbedrohliche Situation zu bringen, genügen schon wenige Minuten!

Füttern bei warmen Temperaturen

Dass Katzen bei der Hitze weniger Appetit haben und sich auch nicht übermäßig viel bewegen, ist normal. Gerade bei Häppchenfressern kann es sinnvoll sein, lieber häufigere, kleinere Portionen zu geben, damit das Futter nicht verdirbt oder eintrocknet. Hilfreich können hier Kühlnäpfe sein, für die man auch toll aus Warmhaltetellern für Babys umfunktionieren kann. Wird die Katze mit größeren Stücken gefüttert, z. B. beim Barfen, erwärmt sich das Futter im Maul in der Regel ausreichend, bevor es im Magen landet, auch wenn es zuvor gekühlt wurde. Bei Gewolftem oder Nassfutter muss man ebenso wie beim Wasser ausprobieren, ob und wie gut dieses von der eigenen Katze vertragen wird. Viele Katzen haben mit Futter aus dem Kühlschrank oder eiskaltem Wasser keine Probleme, manche schon, Versuch macht klug.

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Eis für Katzen?

Im Internet findet man diverse Rezepte für Katzeneis und auch häufiger die Frage, ob die Samtpfote denn vom eigenen Eis naschen darf. Die Vorschläge sind meist nicht wirklich katzengeeignet, ein durchaus praktikables Rezept mit Lachs oder alternativ Thunfisch wurde vor einiger Zeit in der „Modern Cat“ veröffentlicht und ist auch online verfügbar.

Bei Eis, auch Katzeneis, gibt es jedoch ein Problem, es ist kalt und bekommt gerade Katzen mit empfindlichem Magen nicht immer. Wenn ihr also Katzeneis geben möchtet, vielleicht erst einmal nur in kleinen Mengen ausprobieren und nur unter Aufsicht. Für Stubentiger, die sich das Eis nicht langsam erarbeiten, sondern es mehr oder weniger in einem "Happs" verschlingen und bei empfindlichen Katzen allgemein, empfiehlt sich das im Speziellen.

Netzfundstücke

(Zuletzt aktualisiert: 29.06.2024)

*Partnerlink (ihr zahlt den gleichen Betrag, aber es gibt eine kleine Provision vom Anbieter für die Haustiger)

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Buchrezension: 111 Katzen, die man kennen muss

Buchrezension

111 Katzen, die man kennen muss

Auf die 111 Katzen sind wir das erste Mal durch unseren Kollegen Professor Jasper gestoßen, der sich um einen Platz im Buch beworben hat. Wir hatten dann vor fast einem Jahr Gelegenheit bekommen, mit Autorin Elke Pistor ein Interview zu führen und schaffen es nun nach der langen Zeit endlich mal, unsere Meinung zum Buch niederzuschreiben.

111 Katzen

Allgemeines zu 111 Katzen, die man kennen muss

Autorin: Elke Pistor
Verlag: Emons Verlag
Taschenbuch: 240 Seiten
ISBN-13: 978-3954518302

Das sagt der Klappentext

Wissen Sie, wo Deutschlands schlauste Katze studiert? Wie hat „Nora“ das Klavierspielen gelernt? Und wie konnte eine Katze eine ganze Stadt lahmlegen? Lernen Sie 111 herausragende Katzenpersönlichkeiten kennen, die Sie zum Lächeln, Staunen und auch mal zum Kopfschütteln animieren werden. Ein Muss für jeden Katzenliebhaber!“

Das sagt die Haustiger-Redaktion zu 111 Katzen, die man kennen muss

„111 Katzen“ ist ein Buch, das man von Anfang an gerne in die Hand nimmt, das sich mit der gewählten Schrift angenehm liest und auch Bilder von ordentlicher Qualität aufweist. Für uns ist es tatsächlich das erste Buch der 111er Reihe, wir haben erst durch dieses Buch herausgefunden, dass es da auch durchaus ansprechende Bücher zu verschiedenen Reisezielen gibt.

Der Aufbau ist bei allen 111 Kurzgeschichten gleich, es gibt links immer eine Seite mit Text und rechts ein passendes Bild. Heißt, keine Geschichte ist länger als eine Seite, was „111 Katzen“ zum perfekten Buch für zwischendurch oder auch für Lesemuffel macht. Natürlich kann man die 111 Geschichten auch in einem Rutsch lesen oder sich mithilfe des Inhaltsverzeichnisses eine Geschichte nach der anderen herauspicken.

Vor sich hat man alles in allem eine bunte und stets kurzweilige Mischung aus realen Katzenpersönlichkeiten, solchen aus Film und Fernsehen, wie z. B. Azraël von den Schlümpfen, und Katzen aus der Mythologie, wie die ägyptische Bastet oder die Katzen der nordischen Göttin Freya. Daneben erwarten den Leser Samtpfoten berühmter Persönlichkeiten, wie Choupette von Karl Lagerfeld und Delilah von Freddie Mercury. Es sind bekannte Katzenskulpturen vertreten, nach Katzen benannte Gegenstände wie die „Neunschwänzige Katze“, Menschen im Katzenkostüm wie „Catwoman“, makabre Dinge, wie der Orvillecopter, und wissenswerte Kapitel, wie etwa das über den Ataxiekater Purzel oder die Europäische Wildkatze. Klar, einige Katzenpersönlichkeiten kennt man schon, aber das macht ja nichts. Es waren auch viele dabei, von denen wir noch nie etwas gehört hatten.

Was man von Anfang bis Ende des Buches merkt, ist, dass Katzen im Herzen der Autorin einen großen Platz einnehmen und dass sie wohl auch Spaß daran hatte, überall auf der Welt nach besonderen Katzengeschichten zu suchen.

Was uns neben dem ansprechenden Inhalt besonders freut, ist, dass ein Teil des Bucherlöses dem Tierschutz, genauer gesagt dem Katzenschutzbund Köln e. V., zugutekommt. Mit dem Geld wird die Kastration von Straßenkatzen finanziert und es werden private Pflegestellen unterstützt.

Alles in allem von uns eine klare Kaufempfehlung. Ob nun zum Selberschmökern oder als Geschenkidee für Katzenfreunde.

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Buchrezension: „Lass die Katze aus dem Sack!“

Buchrezension

„Lass die Katze aus dem Sack!“

Heiteres wie Hintergründiges über Katzen in Sprichwörtern & Redewendungen.

Lass die Katze aus dem Sack Titelbild

Die Katze ist aus dem alltäglichen Sprachgebrauch nicht wegzudenken. In allerlei Phrasen wird sie herangezogen, ob es nun um den granatenmäßigen Kater nach der letzten rauschenden Party geht oder um gar grausige Klänge, überall finden wir sie unsere Samtpfoten. Und oft macht man sich gar keine Gedanken, woher diese Sprichwörter und Redewendungen kommen. Die Autoren des vorliegenden kleinen Büchleins haben dies getan.

Allgemeines zum Buch

Autoren Annette Beer und Claas Janssen
Verlag: steffen-Verlag (2016)
ISBN: 978-3-95799-020-4
Umfang: 64 Seiten (davon 33 Abbildungen)
Preis: 7,95 €

Das sagt der Klappentext

Bei Nacht sind alle Katzen grau? Es regnet Katzen und Hunde? In diesem Büchlein lassen wir für Sie die Katze aus dem Sack, erklären wie und wo Sprichwörter und Redewendungen rund um die Katz entstanden sind und wofür sie im heutigen Sprachgebrauch stehen. Zu den interessanten wie vergnüglichen Erläuterungen von Annette Behr schuf Claas Janssen Illustrationen voller Charme und Witz.

Das sagt die Haustiger-Redaktion

„Lass die Katze aus dem Sack“ ist ein kleines, liebevoll gestaltetes Büchlein, in dem kurz und knackig zahlreiche Sprichwörter und Redewendungen rund um die Katze erklärt werden. Viele davon kannten wir natürlich samt der zugehörigen Geschichte schon, einige davon begegneten uns im Buch tatsächlich zum ersten Mal, so dass das Büchlein auch für uns noch einige interessante Einblicke bot. Oder wusstet ihr, dass der Katzentisch früher der Fußboden war? Besonders haben es uns aber die lustigen Illustrationen angetan, die die einzelnen Definitionen untermalen und dem Büchlein den letzten Schliff verleihen.

Lass die Katze aus dem Sack Innenansicht

Einen ersten Überblick könnt ihr euch mit der Leseprobe auf der Seite des steffen-Verlags verschaffen, wo ihr das Büchlein auch direkt erwerben könnt. Ansonsten gilt, wie bei jedem anderen Buch, ISBN aufschreiben und ab zum Buchhändler eures Vertrauens, der es euch sicherlich bestellen kann.

Unserer Meinung nach ein schönes kleines Büchlein für Katzenfreunde, ob nun zum Selberschmökern oder als Geschenk für befreundete Katzenliebhaber.

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Buchrezension: Kleine Freiheit vor der Haustür (Jessica Rohrbach)

Buchrezension

Kleine Freiheit vor der Haustür (Jessica Rohrbach)

Freigänger KatzenFreigang – für die einen die einzig wahre Form der Katzenhaltung, für die anderen ein unkalkulierbares und damit zu hohes Risiko. Doch wie hält man Freigänger richtig? Was ist zu beachten, wenn man die Katze in die große, weite Welt vor der eigenen Haustür entlässt und wie bereitet man sie am besten darauf vor? Das sind grob zusammengefasst die Inhalte dieses Buches.

Allgemeines zum Buch

Autorin: Jessica Rohrbach
Verlag: Cadmos-Verlag (31.03.2013)
Broschiert: 80 Seiten
ISBN-10: 3840440165
ISBN-13: 978-3840440168

Das sagt der Klappentext

Der Traum vom Gras unter den Pfoten

Ungestört durch die Natur streifen, Mäuse fangen, Artgenossen treffen – Katzen erleben draußen viele Abenteuer. Sie können ihren natürlichen Bedürfnissen nachgehen und nach einem erlebnisreichen Streifzug zufrieden zurückkehren. Diese Haltungsform bringt zwar einige Gefahren, die sich jedoch mit dem nötigen Wissen minimieren lassen. Von der Vorbereitung auf den ersten Ausflug bis hin zu Tricks wie man die Katze nach Hause lockt, enthält das Buch eine Fülle wertvoller Informationen in Text und Bild.

• Das Revier: Hier regiert die Katze
• Zu Hause schmeckt es am besten
• Vorbereitung auf die weite Welt
• Wenn die Katze nicht nach Hause kommt
• Spiel und Spaß unter freiem Himmel
• Infektionskrankheiten und Parasiten
• Die Katze vor Gericht

Das sagt die Haustiger-Redaktion

„Kleine Freiheit vor der Haustür“ ist ein Ratgeber, in der Qualität, die wir von Cadmos gewohnt sind. Ansprechende Gestaltung, schöne Fotos und ein schneller Überblick über das jeweilige Thema.

Es handelt sich dabei um einen Ratgeber, der viele der Themen enthält, die einen als Halter von Freigängern so beschäftigen. Dazu gehören auch zahlreiche allgemeine Informationen zum Sozial- und Revierverhalten der Katze oder Ideen, wie man Vögel vor der eigenen Katze schützen kann.

Es wird deutlich gemacht, dass auch Freigänger ein Wohlfühlzuhause mit allen Annehmlichkeiten benötigen und dass auch Katzen, die sich draußen selbst versorgen, ordentlich gefüttert gehören. Hier werden B.A.R.F. und hochwertiges Nassfutter präferiert, was uns natürlich gut gefällt.

Auch das Thema gesicherter Freigang wird angesprochen und die Frage, wie man mit der womöglich randalierenden Katze umgeht, die aufgrund von Krankheit, Verletzung oder auch einfach Zeitpunkt (z. B. Silvester) das Haus hüten muss.

Für uns persönlich das interessanteste Thema war, wie sich feststellen lässt, ob sich eine Katze überhaupt für den Freigang eignet, wo und wann Freigang zu empfehlen ist und wie man die Katze am besten darauf vorbereitet, um Gefahren so weit wie möglich zu reduzieren. Die enthaltenen Checklisten machen es hier leicht, „abzuhaken“, ob man alle angesprochenen Punkte bedacht hat.

Kurz und knapp werden außerdem verschiedene Infektionskrankheiten und Parasiten angesprochen sowie die rechtliche Seite (z. B. Jagdrecht) behandelt.

Alles in allem kann man „Kleine Freiheit vor der Haustür“ als gelungenes Buch bezeichnen, das sich unserer Meinung nach speziell für Menschen eignet, die mit dem Thema Freigang bisher noch nichts zu tun hatten und sich einen Überblick verschaffen möchten, was alles zu beachten ist.

Wer schon länger Freigänger hält, wird aus dem Buch vielleicht noch den ein oder anderen Tipp, aber wahrscheinlich davon ab nicht allzu viele neue Erkenntnisse mitnehmen können. Teilweise hätten wir uns persönlich noch ein wenig mehr Tiefgang gewünscht (z. B. bei den Infektionskrankheiten und Sinn und Unsinn der entsprechenden Impfungen auch und gerade bei Freigängern), aber wir haben es hier auch mit einem Freigang-Ratgeber und keinem Buch über Katzenkrankheiten oder Katzen impfen zu tun und irgendwo ist der Platz in einem Buch ja auch begrenzt, ist einfach so.

Kurz und knapp: Für Neukatzenhalter oder Katzenhalter, die sich zum ersten Mal mit dem Thema Freigang beschäftigen auf jeden Fall empfehlenswert.

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